Nachruf  Bernhard Lang

Geboren: 12.11.1935
Gestorben: 01.03.2026

Bernhard trat 1954 dem Stadtturnverein Luzern bei. Bei den Nationalturnern und Ringern fühlte er sich sofort wohl. Als aktiver Nationalturner und Ringer war er äusserst erfolgreich.

Bereits 1957 erreichte er an der Kantonalmeisterschaft im Ringen den hervorragenden 2. Rang. Im gleichen Jahr erkämpfte sich Bernhard bereits drei Ringerkränze. 1958 folgten zwei weitere Ringerkränze – und so setzte sich seine beeindruckende Erfolgsserie fort. Insgesamt gewann er 24 Kränze im Ringen, darunter drei Kranzfestsiege. Auch an den Kantonalmeisterschaften durfte er regelmässig Medaillen entgegennehmen. In der Mannschaftsmeisterschaft war Bernhard stets eine geschätzte und wichtige Verstärkung.

1959 errang Bernhard seinen ersten Nationalturnerkranz. Fünf weitere sollten folgen.

1969 beendete Bernhard seine Aktivzeit und engagierte sich anschliessend als erfolgreicher Trainer im Ringen beim STV Luzern. Viele von uns konnten enorm viel von ihm lernen – er war ein geduldiger und geschätzter Trainer.

Auch neben der Matte setzte sich Bernhard mit grossem Engagement für den Verein ein:

  • 1956–1963: Materialverwalter und Protokollführer
  • 1963–1975: 1. Technischer Leiter
  • 1972–1978: Mitarbeit in verschiedenen Organisationskomitees, insbesondere im Baukomitee

Zudem war Bernhard als Kampfrichter im Ringen und Nationalturnen für den STV Luzern tätig.

Auszeichnungen und Ehrungen

  • 1965: Treumitglied STV Luzern
  • 1969: Grosse Verdienstauszeichnung STV Luzern
  • 1975: Ehrenmitgliedschaft STV Luzern
  • 1986: Ehrenmitgliedschaft des Kantonalen Nationalturnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden
  • 1987: Goldene Nadel des Kantonalen Turnverbandes
  • 2014: Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft im STV Luzern

Mit Bernhard verlieren wir einen engagierten Turner, erfolgreichen Sportler, geduldigen Trainer und treuen Vereinskameraden. Sein Wirken und seine Verbundenheit mit dem STV Luzern bleiben in dankbarer Erinnerung.

Werner Niederberger

Ehrenmitgliedertreffen 21. April 2026DIWISA Willisau

Eine muntere Truppe Ehrenmitglieder reist mit der BLS nach Willisau. Ab dem Bahnhof gelangen wir in einem kurzen Fussmarsch zur Distillerie.

Wir werden von Conny Zihlmann empfangen. In einem kurzen Film erfahren wir die Entstehungsgeschichte der ehemaligen Schnapsbrennerei, die 1918 gegründet wurde. Durch unbändige Innovationskraft und äusserst motivierte Mitarbeitende ist die Distillerie Willisau zur Marktleaderin in der Herstellung und dem Vertrieb von Spirituosen in der Schweiz geworden. Das Familienunternehmen verbindet traditionelles Handwerk, Innovationskraft und Hightech in idealer Weise.

Wir sehen, wo die Früchte angeliefert werden, gehen weiter zum Obstgarten, zur Brennerei und Abfüllerei und werfen einen Blick ins Labor. Für die Verarbeitung wird frisches Qualitätsobst aus der Schweiz (80 %) sowie zu 20 % aus der EU verwendet. Für Landtwing-Destillate wird ausschliesslich 100 % Schweizer Obst eingesetzt.

Während zehn Monaten im Jahr wird gebrannt und abgefüllt, in der restlichen Zeit werden Reinigungs- und Wartungsarbeiten ausgeführt. Rund 100 Mitarbeitende sind bei DIWISA beschäftigt.

Nach dem einstündigen, abwechslungsreichen Rundgang führt uns Conny in einen Kellerraum, der als Eventlokal genutzt werden kann. Dort können wir unser eigenes Kafi Luz brauen: Eine Waage, gemahlener Kaffee, heisses Wasser und Buure Brand (Birne) – alles steht bereit.

Die grosse Frage ist: Wie viel gemahlener Kaffee braucht es für einen Liter Kaffee? Ferdi meint, ein Kaffeelöffel sollte genügen. Wir messen ab – das ergibt 1,18 g, scheint doch etwas wenig zu sein. Conny klärt auf: Es sollen etwa 1,8 g sein; man soll ja noch die Zeitung durch das Glas lesen können.

Hubi und Hans brühen den Kaffee an, und tatsächlich – die Farbe stimmt. Mit dem Buure Brand (61 % Vol.) ergibt sich ein feines Aroma. Zum Kaffee – es werden einige getrunken – wird ein Hinterländer Z’Vieri-Plättli offeriert.

Gemütlich ist es, und mit interessanten Gesprächen vergeht die Zeit im Flug. Als Abschluss erhalten alle Teilnehmenden ein Fläschli Buure Brand überreicht.

Rita L.

Moränen Cup in Menzingen

Zum ersten Mal durften wir am vergangenen Wochenende am Moränen Cup teilnehmen. Dazu traten wir bereits in den frühen Morgenstunden unsere Reise in den Kanton Zug an. Zwei Durchgänge – zwei Mal dreieinhalb Minuten voller Einsatz, Körperspannung und mit einem Strahlen auf dem Gesicht – das war unser Ziel.

Auf dem Gelände angekommen machte sich Vorfreude breit, als wir die Wettkampfhalle in Augenschein nahmen. Langsam verflog auch die letzte Müdigkeit und wir machten uns ans Aufwärmen. Zwar war es noch etwas kühl, aber die Sonne zeigte bereits erste Strahlen, die wir für unsere Vorbereitungen draussen nutzten. Zwei Trockendurchgänge und einige letzte Vorbereitungen später standen wir bereit für unseren ersten Wettkampfdurchgang. Trotz der frühen Startzeit waren die Zuschauerränge bereits gut gefüllt und wir präsentierten einen tollen ersten Durchgang. Für viele Turnerinnen war dies die Wettkampfpremiere im Sektionsturnen. Die damit verbundene Nervosität war jedoch kaum zu spüren, vielmehr strahlte die grosse Begeisterung für das Turnen als Team bis auf die Zuschauertribüne.

Nach einem erfolgreichen ersten Durchgang blieb nicht lange Zeit zum Ausruhen, eine knappe Stunde später machten wir uns nach einer kleinen Verpflegung bereits wieder an die Vorbereitungen für Runde 2. Die Wettkampfzeit kurz vor dem Mittag bedeutete nun bis auf den letzten Platz belegte Zuschauerränge. Auch das eine oder andere bekannte Gesicht war zum Anfeuern gekommen, was uns umso mehr anspornte. So schafften wir es, unsere Leistung vom Morgen nochmals zu überbieten, wir konnten einzelne kleine Unsauberkeiten aus dem ersten Durchgang ausbessern und überzeugten mit einer besseren Synchronität. Dementsprechend gross war die Freude.

Im Anschluss genossen wir zuerst ein verdientes Mittagessen. Die Nachmittagsstunden verbrachten wir teils in der herrlichen Sonne, teils feuerten wir die anderen Vereine bei ihren Showprogramms an und freuten uns mit ihren Erfolgen. Gemeinsam machten wir uns am frühen Abend auf zum Festgelände, wo wir ein leckeres Abendessen genossen und den Abend ausklingen liessen.

Regionenmeisterschaften Pilatus in Kerns


Die Sonne strahlte vom Himmel, ein nahezu perfekter Frühlingstag legte sich über den vergangenen Samstag – und fast schon wie ein ungeschriebenes Gesetz bedeutete das nur eines: Die Regionenmeisterschaften Pilatus in Kerns standen an. Jahr für Jahr zeigt sich das Wetter hier von seiner besten Seite, als würde es den Turnerinnen eine besonders glanzvolle Bühne bereiten. Doch während draussen die Sonne lachte und die Szenerie in warmes Licht tauchte, stellte sich die eigentliche Frage in der Halle: Würde sie auch an den Geräten für unsere Turnerinnen scheinen?

«Hibbelig» – so liess sich die Stimmung der Kategorie-1-Turnerinnen treffend beschreiben. Verständlich, war es doch einer der ersten «grossen» Wettkämpfe für unsere Küken. Entsprechend schlichen sich hier und da kleine Unsicherheiten und ein unerwünschtes Schrittchen zu viel ein.

Am Sprung und Boden gelang es ihnen jedoch, die Nervosität zu bändigen, und sie zeigten schöne Übungen, die mit Noten über 9.00 belohnt wurden. Livia Portmann turnte einen starken Wettkampf, hatte am Ende jedoch etwas Pech – eine Auszeichnung verpasste sie denkbar knapp um einen Rang.

Am Sprung eröffnete die Kategorie 2 ihren Wettkampf – und gleich setzte Sina Alverde ein Highlight: Mit einem beinahe makellosen Sprung sicherte sie sich die Tageshöchstnote von 9.50. Am Reck zeigten alle Turnerinnen ihr Können; neben Sina überzeugte auch Elena Golub mit einer starken Übung über 9.00. Am Boden knüpften die Turnerinnen nahtlos an die letzten Erfolge an – erneut brillierte Sina und wurde wiederum mit der Höchstnote 9.55 belohnt. Der Zauber setzte sich an den Schaukelringen fort, wo Filipa Gassmann mit einer 9.40 glänzte.

Am Ende thronte Sina über der gesamten Konkurrenz und stand nach einem überragenden Wettkampf mit mehr als 100 Turnerinnen zuoberst auf dem Podest. Auch Filipa (15.), Eliane Heiniger (20.) und Nora Matacun (32.) wurden für ihre starken Leistungen ausgezeichnet.

In der Kategorie 3 startete der Wettkampf am Reck. Insgesamt lief es gut, auch wenn ein Sturz etwas Punkte kostete. Am Boden lief es dafür umso besser – besonders das Forrer-Schwestern-Duo überzeugte: Minalou Forrer mit 9.35 und Emilia Forrer mit starken 9.40.

An den Schaukelringen gelang es nicht ganz, die Trainingsleistungen abzurufen. Am Sprung hingegen zeigte sich eine klare Steigerung im Vergleich zum letzten Wettkampf. Alena Alverde turnte sich eine 9.15 und blieb an allen Geräten über der 9.00. Mit einem starken Total von 36.55 sicherte sie sich den 12. Rang und eine Auszeichnung. Auch Minalou durfte sich mit Rang 46 über eine Auszeichnung freuen.

Der Wettkampf der K4-Turnerinnen begann an den Schaukelringen, wo die Übungen zunächst souverän abgerufen wurden. Die ungewohnt gummigen Ringe und der längere Pendel der Seile erschwerten es jedoch, die Trainingsleistungen ganz umzusetzen. Am Boden gelangen viele schöne Übungen mit Noten über 9.00, darunter Rozerin Doymaz (9.05), Kira Baumann (9.20) und Adea Zogaj mit starken 9.40. Insgesamt gelang Adea ein überzeugender Auftritt, der ihr mit einem Punktetotal von 36.30 eine Auszeichnung (22. Rang) einbrachte. Dabei darf nicht vergessen werden: Das Niveau in dieser Kategorie war ausserordentlich hoch.

Die Kategorie 5 startete in einer grossen Gruppe am Reck. Der Auftakt gelang den meisten gut, die Übungen konnten solide abgerufen werden. Am Boden zeigten alle saubere Leistungen, was sich auch in den Noten widerspiegelte – darunter zwei sehr hohe Noten von 9.35.

An den Ringen und am Sprung gibt es noch am meisten Verbesserungspotenzial. Trotzdem sind klare Fortschritte erkennbar, und die Übungen werden zunehmend sicherer geturnt. Einzelne Turnerinnen konnten auch hier bereits mit gelungenen Sprüngen und stabilen Übungen überzeugen.

Rahana Foster zeigte einen sehr guten Wettkampf und durfte sich mit dem 12. Rang über eine Auszeichnung freuen. Auch Lina Widmer (17. Rang) und Elina Ottiger (24. Rang) wurden ausgezeichnet.

In der Kategorie 6 gingen Aliya Dorizzi und Jessy Zingg an den Start. Los ging’s an den Schaukelringen – und da war klar zu sehen: Im Vergleich zum letzten Jahr haben beide einen grossen Schritt nach vorne gemacht. Die Übungen waren deutlich sicherer.

Am Sprung fehlte dann etwas die Energie, und auch am Reck lief es nicht ganz nach Wunsch, es kam leider zu Stürzen. Umso stärker ist es, danach wieder aufs Gerät zu gehen und die Übung fertig zu turnen – das braucht Mut und mentale Stärke, und das haben beide gut gemacht. Am Boden gab’s zum Abschluss noch solide Übungen. Besonders knapp war es für Jessy: Gerade mal 0.10 Punkte fehlten zur 9.00 – beim nächsten Mal reicht’s bestimmt.

Die Turnerinnen der Kategorie 7 und Damen gingen gemeinsam an den Start. Am Reck waren bereits beim Einturnen kleine Unsicherheiten spürbar – das Gerät war etwas rutschig. Dennoch gelangen schöne Übungen: Quirine Velstra wurde mit 9.20 belohnt, auch Cristina Dimmler knackte mit 9.05 die 9er-Marke.

Am Boden zeigten die Turnerinnen teils sehr anspruchsvolle Übungen – da nimmt man den einen oder anderen Abzug in Kauf. Umso bemerkenswerter, mit wie viel Mut Überschläge, Flics und Saltos geturnt werden. Für Noëmi Otter gab es für ihre schöne Bodenübung eine 9.15. An den Ringen war es ebenfalls nicht ganz einfach, sich auf die längeren Seile einzustellen. Weiter so, noch etwas mehr auf den Punkt – dann liegen die nächsten Auszeichnungen ganz sicher drin. 


Bericht von Rebekka Strässle



Auszeichnungen

Kategorie 2

1. Rang: Sina Alverde

15. Rang: Filipa Gassmann

20. Rang: Eliane Heiniger

32. Rang: Nora Matacun

Kategorie 3

12. Rang: Alena Alverde

46. Rang: Minalou Forrer

Kategorie 4

22. Rang: Adea Zogaj

Kategorie 5

12. Rang: Rahana Foster

17. Rang: Lina Widmer

24. Rang: Elina Ottiger


Ranglisten


Gerätemeeting in Büron

Mit dem Gerätemeeting in Büron fiel am vergangenen Samstag der Startschuss in die Wettkampfsaison 2026 der Turnerinnen der Kategorien 5-7/D. Die Vorfreude mischte sich mit Nervosität, denn für einige Turnerinnen war dies der erste Auftritt in einer neuen Kategorie.

Ganze 10 Turnerinnen gingen in der Kategorie 5 an den Start, dementsprechend wurde die Gruppe auf zwei Geräte aufgeteilt. Für die Turnerinnen der Gruppe A war dies die Wettkampfpremiere in der neuen, anspruchsvollen Kategorie 5. Dies war den Turnerinnen jedoch kaum anzumerken. Anstatt deswegen nervös zu werden, zeigten die Turnerinnen eine beeindruckende Lockerheit. Diese Einstellung lohnte sich, denn dementsprechend erfolgreich konnten alle Turnerinnen ihre Übungen abrufen. Besonders erfreulich ist dabei, dass alle Turnerinnen über den gesamten Wettkampf sturzfrei blieben. Hier und da gibt es noch vereinzelte Unsauberkeiten, die in den kommenden Wochen weiter ausgebessert werden können. Im Gegensatz dazu gingen die Turnerinnen der Gruppe B teilweise mit etwas grösseren Erwartungen an diesen Saisonstart. Damit ist auch ein höherer Druck verbunden, die optimalen Übungen im richtigen Zeitpunkt abzurufen. Diesem Druck hielten die Turnerinnen jedoch ebenfalls souverän Stand. Eine grosse Qualität, welche die Turnerinnen noch weiter anstreben werden, besteht darin, auch mit dem zusätzlichen Adrenalin des Wettkampfs und mit fremden Geräten umgehen zu können. Dadurch wird es gelingen, die letzte Perfektion aus den Übungen herausholen zu können. Rahana Foster steht jedoch nicht weit von dieser Perfektion entfernt. Über sämtliche vier Geräte gelangen ihre Übungen nach Wunsch, sie erturnte sich durchs Band starke Noten zwischen 9.05 und 9.50. Mit dieser beeindruckenden Gesamtleistung erturnte sie sich am Ende den 5. Rang. Auch Lina Widmer und Elina Ottiger bewiesen ihr Können und durften beide ebenfalls eine Auszeichnung entgegennehmen. Linas Qualität zeichnete sich durch ihre Konstanz aus. An drei Geräten wurde sie mit Noten zwischen 9.00 und 9.20 belohnt. Elina hingegen sicherte sich ihre Auszeichnung mit ihrer sehr eleganten Bodenübung (9.35 Punkte). Herzliche Gratulation!

Am Nachmittag ging es weiter mit der Kategorie 6. Der Auftakt an den Schaukelringen verlief sehr erfreulich. Nach vereinzelten Unsicherheiten im Einturnen legten die Turnerinnen noch einen Zacken zu und turnten schöne Übungen mit vielen Abgängen zum perfekten Stand. Am Sprung hatten die Turnerinnen mit den ungewohnten Bedingungen zu kämpfen, weshalb nicht alle Sprünge nach Wunsch gelangen. Manuela Bopp beeindruckte das Wertungsgericht mit einem tollen ersten Sprung. Am Reck und am Boden zeigten die Turnerinnen, welch grosse Fortschritte sie in den letzten Monaten gemacht haben in Bezug auf das Erlernen neuer Elemente. Da noch nicht ganz alle dieser Elemente selbstständig funktionieren, waren einige Turnerinnen an diesen Geräten noch auf Trainerhilfe angewiesen, was mit entsprechendem Abzug einhergeht. Das grosse Ziel in den kommenden Wochen wird darin bestehen, noch mehr Sicherheit in der eigenständigen Durchführung der Elemente zu erlangen. Es zeigt sich eindeutig – fleissige Trainings zahlen sich aus, weiter so!

Zum Abschluss des Wettkampftages vertraten uns drei Turnerinnen in der Kategorie 7. Dieser Wettkampf wurde in einem etwas ungewohnten Format ausgetragen, da die Turnerinnen der Kategorien 7 und Damen den Wettkampf gemeinsam bestritten. Die Stimmung war gut, die Turnerinnen freuten sich auf einen tollen, entspannten Wettkampfdurchgang. Cristina Dimmler turnte einen konstanten Wettkampf, wenn auch mit reduzierter Energie. Dementsprechend zeigte sie sich nicht ganz in Höchstform, darf aber dennoch stolz auf einen durchgeturnten Wettkampf ohne grössere Fehler sein. Anou Isler hingegen bewies ihre Form an diesem Abend. Es gelang ihr, die Übungen aus dem Training auch im Wettkampfsetting optimal umzusetzen und wurde dementsprechend belohnt. Lediglich am Sprung gibt es noch etwas Verbesserungspotential. Anina Albrecht bestritt ihr offizielles Wettkampfdebut in der Königskategorie 7. An allen vier Geräten konnte auch sie ihre Trainingsleistungen abrufen und turnte auch ihre noch etwas ungewohnt lange Ringübung erfolgreich durch.

Herzliche Gratulation an alle Turnerinnen für ihre gezeigten Leistungen! Nun bleibt etwas Zeit, um erhaltene Korrekturen auszubessern und den Wettkampfübungen den letzten Schliff zu verleihen. Anfang Mai geht es weiter an den Regionenmeisterschaften Pilatus in Kerns.

Auszeichnungen

Kategorie 5

5. Rang: Rahana Foster

15. Rang: Lina Widmer

28. Rang: Elina Ottiger


Ranglisten


Trampolin 24. Schlosscup

Der zweitägige Schlosscup war erneut ein erfolgreicher und spannender Wettkampf.
Louis (U11 Boys) zeigte zwei sehr gelungene Übungen. Auch Jaro (U13 Boys) überzeugte mit zwei guten Durchgängen. Isabella, Julius und Elio (National Unisex) traten ebenfalls erfolgreich an und konnten ihr Können sowie ihre Fortschritte unter Beweis stellen. Lorena (U11 Girls) und Anne-Sophie (U13 Girls) präsentierten jeweils zwei tolle Übungen. Lorena erreichte dabei die erste Hälfte der SM-Qualifikation. Zudem nahmen Lorena und Anne-Sophie erstmals am Synchronwettkampf teil.
Am zweiten Wettkampftag gingen Amina (Senior Women), Simon und Ben (Senior Men) an den Start. Alle zeigten gute Leistungen, wobei sich Amina zusätzlich die erste SM-Qualifikation sichern konnte.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Wettkampf mit euch!

GEKU in Rickenbach

Früh am Samstagmorgen eröffnete unser Nachwuchs den Wettkampftag in Rickenbach. Mit der offiziellen Wettkampfpremiere schwang teilweise Nervosität, vor allem aber grosse Vorfreude mit. Wie jedes Jahr ist der Auftakt für unsere jüngsten Turnerinnen in Rickenbach etwas speziell, denn es werden nur die Geräte Reck, Boden und Sprung bestritten. Gleich zu Beginn setzte Dafne Ranzoni ein Ausrufezeichen am Sprung. Mit zwei super Sprüngen erturnte sie sich die Bestnote 9.40. Weiter ging es ans Reck, wo Eva Lamas und Lina Simioni punkteten (9.05). Für das letzte Gerät, Boden, hiess es nochmals, den Fokus zu behalten und die Trainingsleistungen auf den Punkt zu bringen. Das gelang besonders Livia Portmann, sie brillierte mit einer sehr schönen Übung und erturnte sich 9.35 Punkte. Auch Dafne packte nochmals ihr Können aus und durfte weitere 9.20 Punkte auf ihr Konto schreiben lassen. Dies verhalf ihr zu einer Auszeichnung auf dem tollen 18. Rang, ebenfalls durften Livia und Eva eine Auszeichnung entgegennehmen.  

Für die Turnerinnen der Kategorie 2 galt es am Nachmittag, die Bestleistungen an die Geräte zu zaubern. Auch in dieser Kategorie bestritten die Turnerinnen lediglich einen Dreikampf. Über sämtliche Geräte hinweg durften wir Übungen auf hohem Niveau bewundern und die Turnerinnen beeindruckten die Wertungsrichter*innen mit ihrer Körperspannung. Sina Alverde zeigte sich in Höchstform. Bis auf einen kleinen Flüchtigkeitsfehler zu Beginn der Reckübung blieb sie in ihren Übungen nahezu makellos. Besonders mit ihrer fast perfekten Bodenübung liess sie das restliche Feld hinter sich (9.80 Punkte) und auch am Sprung sammelte sie wertvolle Punkte (9.45). Am Ende durfte sie mit super 28.30 Punkten auf das Podest steigen und die Silbermedaille entgegennehmen. Herzliche Gratulation! Weiter erturnten sich Eliane Heiniger, Filipa Gassmann, Elena Golub und Mara Riedener eine Auszeichnung. Eliane und Filipa zeigten ihre Stärke am Reck und am Boden (9.15 bzw. 9.20 und 9.00 bzw. 9.35 Punkte), während der Wettkampf von Elena und Mara sich eher durch Konstanz über alle Geräte auszeichnete.

Fast zeitgleich wie die K2-Turnerinnen starteten auch die Turnerinnen der Kategorie 3 in ihren Wettkampf. Der Auftakt am Reck gelang nach Wunsch, die Trainingsleistungen konnten abgerufen werden. Tolle 9.10 Punkte erturnte sich Emilia Forrer. Davon liess sie sich beflügeln und brillierte am Boden mit einer beeindruckenden Übung, welche mit der Tageshöchstnote ihrer Kategorie, 9.60, belohnt wurde. Auch Minalou Forrer und Janina Brönnimann punkteten (9.30 bzw. 9.25). An den Schaukelringen brauchten die Turnerinnen etwas Zeit, um sich an die ungewohnten Geräte anzupassen. In den Wettkampfübungen gelang dies aber grösstenteils nach Wunsch. Alena Alverde erturnte sich die Bestnote 9.00. Zum Abschluss ging es noch an den Sprung. Hier und da schlichen sich einige Unsauberkeiten ein, dazu fielen die Noten eher streng aus. In den kommenden Trainings werden die Turnerinnen weiter fleissig üben, um hier noch wertvolle Zehntelspunkte herauszuholen. Am Ende durften Alena, Emilia und Jelena Buinjac eine Auszeichnung entgegennehmen. Herzliche Gratulation!

Somit dürfen wir auf einen sehr erfolgreichen Saisonstart zurückblicken. Nun liegen einige fleissige Trainings vor uns, bevor es für unseren Nachwuchs an den Regionenmeisterschaften Pilatus in Kerns weitergeht. Wir freuen uns und sind gespannt auf eure Fortschritte!

Auszeichnungen

Kategorie 1

18. Rang: Dafne Ranzoni

66. Rang: Livia Portmann

71. Rang: Eva Lamas

Kategorie 2

2. Rang: Sina Alverde

18. Rang: Eliane Heiniger

25. Rang: Filipa Gassmann

43. Rang: Elena Golub

68. Rang: Mara Riedener

Kategorie 3

28. Rang: Alena Alverde

32. Rang: Emilia Forrer

74. Rang: Jelena Buinjac


Rangliste



Grenchen Cup

Mit dem Grenchen Cup starteten wir erfolgreich in die Wettkampfsaison 2026. Für Moritz, Emma, Louis, Ida, Isabella, Elio, Julius und Norina war es der erste Wettkampf.
In der Kategorie U11 Boys und Girls turnten Moritz, Louis, Emma und Lorena. Alle konnten beide Übungen super durchturnen.
In der Kategorie U13 (Boys und Girls) zeigten Jaro, Anne-Sophie und Ida tolle Übungen.
Auch Amina (Senior Women) turnte zwei hervorragende Übungen.
Ben und Simon (Senior Men) zeigten ebenfalls starke Übungen. Simon erreichte einen Teil der SM-Qualifikation. Ben konnte bereits die komplette SM-Qualifikation erfüllen und sich zudem für das Finale qualifizieren.
In der Kategorie National Open turnten Isabella, Elio, Julius und Norina und präsentierten ebenfalls schöne Übungen. Norina konnte sich als Fünfte für das Finale qualifizieren. Dort zeigte sie nochmals eine sehr starke Übung und erreichte den dritten Platz.
Wir gratulieren allen herzlich zu diesem gelungenen Saisonstart und freuen uns bereits auf den Schlosscup.

Nachruf Bruno Hagmann

Bruno war schon immer sportbegeistert. Anfang der 1950er-Jahre wurde er Mitglied beim Luzerner Sportclub (LSC) und ab November 1950 in der Leichtathletikriege des Stadtturnvereins Luzern.

Aufgrund seiner Gardemasse war er in verschiedenen Disziplinen aktiv, vor allem im Hammerwerfen, aber auch als Hürdenläufer. Er war Kantonalmeister über 110 m Hürden und 15-mal im Hammerwerfen. Zudem wurde er zweimal mit dem Zehnkampfkranz ausgezeichnet. Während zehn Jahren war er im Nationalkader Hammerwerfen und wurde 1963 für den Länderkampf gegen Bayern aufgeboten.

Seine Kenntnisse und Fähigkeiten stellte er auch als Funktionär zur Verfügung – insbesondere in der Leichtathletikriege als TK- und Disziplinenchef. In früheren Jahren war er zudem Chef des damaligen Feldhandballs sowie des „Karl Schmid Gedenkmeetings“, dem Vorläufer des heutigen Meetings „Spitzenleichtathletik Luzern“. Schliesslich übernahm er auch Funktionen im Kantonalturnverband.

Bruno durfte zahlreiche Ehrungen entgegennehmen: 1961 wurde er Treuemitglied, 1963 erhielt er die grosse Verdienstauszeichnung. 1975 wurde er Ehrenmitglied sowie Aktivveteran, 1998 Mitglied der Eidgenössischen Turnveteranen-Vereinigung (Gruppe STV Luzern) und im Jahr 2000 Mitglied der Freien Riege.

In den letzten Jahren war Bruno leider bettlägerig, jedoch geistig noch voll fit. Er freute sich stets sehr über die Besuche von Werner und Peter sowie weiteren Turnkameraden.

Der STV Luzern und besonders die LAR danken Bruno für alles. Sie verlieren einen sehr geschätzten und lieben Freund und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

WSch

Riegenmeisterschaften im Bramberg


Am vergangenen Samstag fand der interne Wettkampf in der Bramberghalle in Luzern statt. Für viele Turnerinnen – von den Jüngsten bis zu den Erfahrensten – bedeutete dies, ihre Übungen zum ersten Mal vor Publikum zu zeigen. Schon beim Betreten der Halle lag ein besonderer Gefühlscocktail in der Luft: Vorfreude und Nervosität, Konzentration und ein wenig Herzklopfen. Genau diese Mischung macht die Riegenmeisterschaften jedes Jahr zu einem ganz besonderen Anlass.

Erste Schritte ins Rampenlicht

In der Kategorie 1 war die Aufregung besonders gross: Für die Turnerinnen im Alter von etwa sechs Jahren war es der erste Auftritt in einem funkelnden Turndress – und das noch vor den Augen von Familie und Freunden. Alle Turnerinnen haben das grossartig gemeistert! Dafne Ranzoni überzeugte an allen Geräten und erturnte sich überall eine Note über 9.00. Besonders am Reck überzeugte sie die Wertungsrichterinnen und erhielt sehr gute 9.40 Punkte. Auch Nuria Gariglio erhielt am Reck eine starke 9.30, und Livia Portmann glänzte am Sprung mit 9.35 Punkten. Am Schluss gewann Dafne, gefolgt von Livia (Silber) und Nuria (Bronze).

Mentaler Höhenflug

Am Boden begann für die Kategorie 2 der Wettkampf und das bereits mit hohen Noten: Sina Alverde erhielt die Note 9.60 und Mara Riedener eine 9.35. Weiter gings an den Schaukelringen, das Gerät, das den Turnerinnen noch am meisten Schwierigkeiten bereitet. Umso erfreulicher: Es konnten sogar bessere Übungen als im Training gezeigt werden, was für die mentale Stärke der Gruppe spricht. Am Sprung konnte sich vor allem Sina über ihre schöne Sprungrolle und die starke Note 9.20 freuen, auch wenn es insgesamt noch etwas an Sprunghöhe fehlt. Am Reck gab es leider einen Sturz, dennoch wurden auch Noten über 9.00 erreicht, wie beispielsweise Filipa Gassmann mit 9.30. Sina gewann Gold, Eliane Heiniger wurde Zweite und Filipa belegte den dritten Rang.

Bodenstark

Los ging es in der Kategorie 3 an den Schaukelringen. Die Übungen wurden gut abgerufen, grössere Patzer blieben aus. Die Nervosität war zwar spürbar, doch die meisten Turnerinnen konnten ihre Übungen bis zum Abgang mit einer sauberen Landung ohne Schritte turnen. Besonders Mirta Schmid zeigte eine gelungene Übung, die mit starken 9.35 Punkten belohnt wurde. Am Sprung stand eine Neuerung an: Die Turnerinnen müssen den Salto in Rücklage zeigen. Insgesamt gelang dies bereits ganz gut, auch wenn es teilweise noch schwierig war, mit genügend Kraft ins Trampolin zu springen. Die Trainingsleistungen konnten jedoch weitgehend abgerufen werden. Besonders erfreulich: Keine der Noten lag unter 8.00 Punkten. Am Reck stellte das Element Felge mit Unterschwung für viele noch eine grosse Herausforderung dar. Lynn Gschwind überzeugte mit einer starken Reckübung und erhielt 9.05 Punkte. Der Boden ist das stärkste Gerät der Gruppe, was insbesondere Rachel mit 9.35 Punkten und Alena Alverde mit starken 9.60 bewiesen. Alena sicherte sich mit einem Gesamttotal von 36.35 Punkten den Sieg. Silber ging an Emilia Forrer, Bronze an Mirta.

Konstanz und Teamgeist

Der Wettkampf begann für die K4-Turnerinnen am Sprung, wo die Übungen souverän abgerufen werden konnten. Am Reck gab es leider einen kleinen Zwischenfall, bei dem eine Turnerin stürzte. Die übrigen Turnerinnen blieben konzentriert, reagierten gefasst und zeigten auch an den folgenden Geräten schöne Übungen.

In dieser Kategorie wurden viele Übungen mit über 9 Punkten bewertet: Adea Zogaj überzeugte mit zwei herausragenden Übungen, die jeweils mit 9.65 Punkten belohnt wurden. Kira Baumann zeigte ebenfalls starke Leistungen mit 9.00 und 9.40, Rozerin Doymaz turnte am Boden 9.20, und auch bei Mia Schütz waren deutliche Fortschritte erkennbar, unter anderem mit einer guten 9.00 am Sprung. Am Schluss gewann Adea und sicherte sich mit ihrer Gesamtleistung den ersten Platz vor Kira und Rozerin auf den Rängen 2 und 3.

Sturzfreier Wettkampf

Den Turnerinnen der Kategorie 5 gelang durchwegs ein sturzfreier Wettkampf – eine super Leistung, denn für einige war es der erste Start in der anspruchsvollen Kategorie 5. Die Nervosität war spürbar, doch insgesamt konnten die Übungen souverän abgerufen werden. Damit wurde ein solider Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt. Am Sprung gibt es noch das grösste Verbesserungspotenzial.

Auch die erfahreneren K5-Turnerinnen nutzten die Aufbauphase, um ihre Übungen zu verfeinern: Elina Ottiger turnte eine starke Bodenübung mit 9.35, Rahana Foster zeigte eine nahezu perfekte Schaukelringübung mit 9.40, und Lina Widmer erturnte sich gleich zwei Noten über 9. Rahana gewann mit einem hohen Punktetotal von 36.60 und darf sich somit auf eine erfolgreiche Wettkampfsaison freuen. Lina gewann Silber und Giuliana Gietz Bronze.

Im Aufwind

Auch in der Kategorie 6 waren deutliche Fortschritte im Vergleich zum letzten Jahr zu erkennen. Gleichzeitig gibt es noch etwas Luft nach oben, um kleine Unsicherheiten künftig zu vermeiden. Noemi Seoane zeigte eine besonders schöne Bodenübung, die mit 9.10 Punkten belohnt wurde. Mit Freude und Engagement im Training werden sich die Leistungen weiterentwickeln. Es gewann Manuela Bopp vor Elena Estermann (Silber) und Noemi (Bronze).

Die Königsklasse

In diesem Jahr gingen in der Kategorie 7 wieder fünf Turnerinnen an den Start. Die Kategorie 7 gilt als Königsklasse des Geräteturnens, da hier die Anforderungen am höchsten sind. Cristina Dimmler zeigte einen gelungenen Wettkampf und überzeugte besonders am Sprung: Zwei schöne Sprünge wurden im Durchschnitt mit starken 9.15 Punkten bewertet. Auch Anina Albrecht setzte ein Highlight am Boden mit der Note 9.00. Am Schluss durfte Cristina die Goldmedaille entgegennehmen, gefolgt von Anou Isler (Silber) und Simona Haag (Bronze).

Gereifte Gelassenheit

Seit diesem Jahr vertritt Jasmin Haag als einzige Turnerin die Kategorie Damen. Mit ihrer Gelassenheit und Konzentration bewies sie: In der Ruhe liegt die Kraft. Gleich zweimal wurde ihre Leistung mit einer Note über 9.00 Punkten belohnt. Mit einem starken Gesamttotal von 35.55 Punkten beendete sie den Wettkampf. Herzliche Gratulation!



Wir gratulieren allen Turnerinnen zu ihren tollen Leistungen und danken dem Publikum herzlich für die Unterstützung und den grossartigen mentalen Rückhalt während des Wettkampfs. Wir freuen uns auf eine Wettkampfsaison voller Freude und Erfolg. Schon am nächsten Wochenende geht es für die Kategorien 1 bis 3 am Geku Rickenbach in die nächste Runde.


Bericht von Rebekka Strässle



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