Am Samstagmittag in der letzten Abteilung bestritten unsere K1-Turnerinnen ihren allerersten offiziellen Wettkampf. Die Vorfreude war gross und die Turnerinnen fest entschlossen, ihre Bestleistungen zu präsentieren. Dementsprechend konzentriert ging es ans erste Gerät, Sprung. Mit viel Elan und Power beeindruckten die Turnerinnen das Publikum. Teilweise fielen die Noten eher streng aus. Am Reck konnten die Trainingsleistungen sogar übertroffen werden, es gelangen sehr schöne Übungen. Zum Schluss liess die Konzentration teilweise etwas nach, weshalb es am Boden vereinzelt zu kleinen Unsauberkeiten kam. Sina Alverde zeigte sich in bestechender Form und erturnte sich über alle Geräte Noten zwischen 9.20 und 9.45. Dies verhalf ihr zum beeindruckenden Total von 27.85 Punkten und zum 7. Schlussrang, das Podest verpasste sie um nur einen Zehntelspunkt. Weiter erturnten sich Eliane Heiniger, Mara Riedener und Elena Golub eine Auszeichnung. Eliane dominierte am Sprung, wo sie mit 9.40 Punkten die Bestnote erturnte. Mara zeichnete sich durch ihre Konstanz aus und brillierte mit einer schönen Bodenübung (9.15). Elena wurde für eine tolle Reckübung mit 9.05 Punkten belohnt.
Im Anschluss an die Rangverkündigung der Kategorie 1 galt es für die Turnerinnen der Kategorie 2 ernst. Am Startgerät Sprung erzielten die Turnerinnen bereits deutlich bessere Resultate als noch an den Riegenmeisterschaften vor einer Woche. Angespornt durch diesen tollen Auftakt ging es voller Motivation ans Reck, wo die Übungen ebenfalls wunschgemäss abgerufen werden konnten. Emma Wetzel brillierte mit einer superschönen Übung, wofür sie die Bestnote 9.30 erhielt, Emilia Forrer und Janina Brönnimann punkteten ebenfalls (beide 9.25). Zum Schluss durften wir tolle Bodenübungen bewundern, mit etwas mehr Präzision werden die Turnerinnen besonders an diesem Gerät noch deutlich höhere Punktzahlen erzielen können. Lorena Widmer legte Wert auf jedes Detail und wurde belohnt mit der Bestnote 9.20. Jelena Buinjac erturnte sich gute 9.05 Punkte. Für ihre starken Gesamtleistungen durften Emilia, Lorena, Janina, Jelena und Alena Alverde eine Auszeichnung entgegennehmen.
Am Morgen in der zweiten Abteilung galt es für unsere K3-Turnerinnen, ihre Bestleistungen auf den Punkt zu bringen. Trotz Nervosität gelang der Auftakt am Sprung gut, die Turnerinnen konnten ihre Trainingssprünge abrufen. Milana Krasnodemska und Adea Zogaj beeindruckten mit super Sprüngen, die beide am Ende zu den Top 4 des Tages gehörten (9.30 bzw. 9.20). Am Reck verlief das Einturnen turbulent, die Turnerinnen standen unter Zeitdruck und kämpften mit der sehr glatten Reckstange. Daher kam es auch in den Wettkampfübungen zu einigen Unsauberkeiten. Mehr Wettkampferfahrung wird den Turnerinnen dabei helfen, solch anspruchsvolleren Situationen mit Ruhe zu begegnen. Für den weiteren Wettkampf liessen sich die Turnerinnen jedoch nicht verunsichern und brillierten am Boden mit Körperspannung und Eleganz. Dementsprechend zufrieden war das Wertungsgericht und verteilte Noten zwischen 8.70 und 9.45. Zum Schluss punkteten die Turnerinnen nochmals an den Schaukelringen. Obwohl es vereinzelt zu Patzern und Übungsfehlern kam, wurden die Turnerinnen mit hohen Noten bewertet. Mia Pfulg erhielt für ihre superschöne Übung die Bestnote 9.50. Milana zeigte einen hochstehenden Wettkampf über alle vier Geräte und durfte am Ende mit hohen 36.95 Punkten die Bronzemedaille entgegennehmen. Auch Adea wurde für ihre beeindruckenden Leistungen mit einer Auszeichnung in den Top 10 belohnt (Rang 6 mit 36.65). Weiter erturnten sich Mia und Norah Miller eine Auszeichnung.
Wir dürfen auf einen sehr erfolgreichen Saisonstart zurückblicken. Herzliche Gratulation an alle Turnerinnen! Nun liegen einige fleissige Trainings vor uns, bevor es für unseren Nachwuchs an den Regionenmeisterschaften Pilatus in Kerns weitergeht. Wir freuen uns und sind gespannt auf eure Fortschritte!
Viel schneller als gedacht nähert sich die diesjährige Wettkampfsaison und zur Eröffnung fanden am vergangenen Wochenende unsere Riegenmeisterschaften im Bramberg statt. Für viele Turnerinnen ein ganz besonderer Tag, denn erstmals dürfen sie ihren Verwandten und Bekannten ihre Fortschritte aus den unzähligen fleissigen Trainingsstunden präsentieren. Dementsprechend füllte sich die Turnhalle am Samstagmittag neben den Turnerinnen auch mit zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern.
Bald schon ging es für unsere Nachwuchskategorien 1-4 ans Aufwärmen. Als die Turnerinnen sich im Gang besammelten, war jeder freie Platz im Zuschauerbereich besetzt und der Einmarsch wurde mit begeistertem Applaus begleitet.
Unsere K1-Turnerinnen durften zum allerersten Mal Wettkampfluft schnuppern. Davon blieb unser Nachwuchs jedoch unbeeindruckt, vielmehr liessen sich die Turnerinnen zu Bestleistungen anspornen. Der Auftakt am Reck gelang dementsprechend erfreulich, die Übungen konnten erfolgreich abgerufen werden. Mit 9.15 Punkten erturnte sich Elena Golub die Bestnote. Am Boden zeigten die Turnerinnen ebenfalls ihr Können. Besonders Sina Alverde brillierte mit einer super Leistung (9.35). Die Übung an den Schaukelringen stellte für viele Turnerinnen noch eine grosse Herausforderung dar, deshalb steht in den nächsten Trainings weiter fleissiges Üben an. Am Sprung bewiesen alle ihre Power, bei den Landungen kam es zu vereinzelten Unsauberkeiten. Nora Bamato setzte ein Ausrufezeichen mit zwei super Strecksprüngen und wurde dementsprechend belohnt (9.60) und auch Mara Riedener erhielt tolle 9.35 Punkte. Mit diesem starken Abschluss sicherte sich Mara den Platz auf dem obersten Treppchen, gefolgt von Filipa Gassmann, welche einen konstanten Wettkampf zeigte. Bronze teilten sich Elena und Sina.
Auch in der Kategorie 2 bestritten einige Turnerinnen ihre Wettkampfpremiere. Davon liess sich allerdings niemand verunsichern, alle präsentierten ihre Übungen erfolgreich und voller Elan. Besonders der Start am Boden und an den Schaukelringen gelang sehr erfreulich, wir durften superschöne Übungen bewundern. Am Sprung konnten die Trainingsleistungen ebenfalls abgerufen werden. In den kommenden Wochen wird der Fokus darauf liegen, an diesem Gerät noch etwas sauberere Ausführung zu erzielen. Der Abschluss am Reck gelang nach Wunsch. Jelena Buinjac zeigte an diesem Wettkampf, welch grosse Fortschritte sie in den vergangenen Monaten durch harte Arbeit und viel Fleiss erzielt hat. Besonders am Boden und am Reck vergab sie kaum Punkte (9.55 bzw. 9.45), was ihr am Ende zum Sieg verhalf. Mit Rachel McRoberts hatte Jelena jedoch starke Konkurrenz. Obwohl erst seit wenigen Wochen in der Kategorie 2 dabei, absolvierte sie ihre Übungen mit Leichtigkeit und wurde an drei Geräten mit Noten zwischen 9.25 und 9.40 belohnt. Am Ende hiess es Gleichstand und auch Rachel durfte die Goldmedaille entgegennehmen. Ganz knapp dahinter rangierte sich Alena Alverde auf Rang 3. Auch sie bestritt mit diesem Wettkampf ihre Premiere und zeichnete sich durch ihre Konstanz über alle vier Geräte aus. Am Sprung erturnte sie sich die Bestnote 9.00.
Die Turnerinnen der Kategorie 3 starteten an den Schaukelringen. Die Trainingsleistungen konnten gut abgerufen werden, besonders Mia Pfulg und Finja Fahrni punkteten (9.15 bzw. 9.00). Vor dem Sprung waren einige Turnerinnen etwas nervös, das zeigte sich teilweise in kleinen Unsauberkeiten. Mit super Sprüngen brillierten Milana Krasnodemska und Adea Zogaj, dafür wurden sie mit 9.40 bzw. 9.35 Punkten belohnt. Am Reck gelangen die Wettkampfübungen trotz turbulentem Einturnen erfolgreich. Adea erhielt die Bestnote 9.25. Der Abschluss am Boden lief etwas durchzogen, es gab vereinzelte Patzer. Adea und Marisa Apuoke zeigten Präzision bei den einzelnen Elementen und erturnten sich tolle 9.30 bzw. 9.10 Punkte. Mit einem starken Total von 36.85 Punkten sicherte sich Adea den 1. Rang. Dahinter durfte Milana auf das Silbertreppchen steigen (36.30) und Finja erturnte sich Bronze (35.1).
Bei den K4-Turnerinnen war die Nervosität stark zu spüren. Dennoch begeisterten alle Turnerinnen das Publikum mit tollen Leistungen über alle Geräte hinweg, besonders am Reck und am Boden durften wir hervorragende Übungen bewundern. Giuliana Gietz zeigte sich in Topform. Mit einer Bodenübung nahe an der Perfektion erturnte sie sich die Tageshöchstnote 9.80 und auch am Reck brillierte sie (9.60). Starke 37.00 Punkte verhalfen ihr am Ende zu Gold. Silber ging mit ebenfalls herausragenden Leistungen an Laura Koller (36.25). Sie verwöhnte das Publikum mit superschönen Übungen am Reck und am Boden, wofür sie jeweils hohe 9.45 Punkte erhielt. Den 3. Rang sicherte sich Nina Greter. Ihr Wettkampf zeichnete sich durch eine konstante Leistung über alle Geräte aus (35.60). Eine besonders schöne Übung gelang ihr am Reck, wofür sie mit 9.30 Punkten belohnt wurde. Alle Turnerinnen dürfen sehr stolz auf ihre Leistungen sein. Diese Stärken selber anzuerkennen wird im Hinblick auf die kommende Saison ein grosses Ziel für die ganze Gruppe sein. Dies wird den Turnerinnen dabei helfen, ihr Können auch in der Wettkampfsituation mit Überzeugung abzurufen.
Nach dem ersten Wettkampf des Tages gab es eine kurze Pause, während die älteren Turnerinnen sich für ihren Auftritt vorbereiteten.
Einige Turnerinnen der Kategorie 5 sind neu dabei, andere bereits routiniert, bei allen war zu Anfang des Wettkampfs die Nervosität zu spüren. Dennoch gelangen zum Start gute Übungen an den Schaukelringen. Rahana Foster wurde mit 9.00 Punkten belohnt. Am Sprung zeigten die Turnerinnen ihr Können, lediglich die Landungen gelangen teilweise nicht ganz nach Wunsch. Rahana punktete mit sicherem Stand (9.15). Am Reck kam es zu einigen Patzern und Stürzen. Der Fokus wird in den nächsten Wochen darauf liegen, mehr Konstanz und Sicherheit in den Elementen zu gewinnen, um diese auch unter Wettkampfdruck abrufen zu können. Die Turnerinnen liessen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und brillierten am Boden mit Körperspannung und Eleganz. Tabea Brun beeindruckte das Publikum mit ihrem Flic-Flac. Die Wertungsrichterinnen waren ebenfalls zufrieden und vergaben Noten zwischen 8.60 und 9.10. Rahana turnte einen sehr konstanten Wettkampf und liess sich am Ende den Sieg nicht nehmen. Auf dem Treppchen folgten ihr Aliya Keller auf Rang 2 und Lina Widmer auf Rang 3.
Die Turnerinnen der Kategorie 6 begannen ihren Wettkampf am Sprung. Dort starteten einige der Turnerinnen etwas vorsichtig, weshalb teilweise die Power fehlte. Die Unsicherheit am Gerät war am Reck ebenfalls zu spüren, weshalb nicht alle Elemente nach Wunsch gelangen. Am Boden packten die Turnerinnen ihr Selbstvertrauen aus und brillierten mit sehr schönen Übungen. Besonders Anina Albrecht punktete (9.30). Die Übungen an den Schaukelringen konnten durchgeturnt werden, hier werden die Turnerinnen weiter an der Ausführung arbeiten, um höhere Punktzahlen erzielen zu können. Am Ende entschied Anina den Wettkampf für sich und durfte auf das oberste Treppchen steigen. Silber erturnte sich Ladina Dietrich und Bronze ging an Manuela Bopp.
Fünf Turnerinnen gingen in der Kategorie 7 an den Start. Dieser Zuwachs im Vergleich zu den letzten Jahren ist sehr erfreulich. Dementsprechend gingen die Turnerinnen mit Elan an den Start. Am Reck gelangen die Übungen nach Wunsch, die Trainingsleistungen konnten gut abgerufen oder sogar übertroffen werden. Am Boden wagten einige Turnerinnen neue Übungen und begeisterten das Publikum mit einer grossen Breite an schwierigen Elementen. An den Schaukelringen kam es vereinzelt zu Unsauberkeiten, die Übungen konnten allerdings gut durchgeturnt werden. Sprünge mit Schraubenbewegungen erfordern eine gute Orientierung und Körperbeherrschung in der Luft. Diese durften wir zum Schluss bei tollen Sprüngen bewundern. Cristina Dimmler turnte einen konstanten Wettkampf. Am Sprung sammelte sie wertvolle Punkte (9.00), welche ihr zum Sieg verhalfen. Hinter ihr sicherte sich Elena Naegeli den 2. Rang, gefolgt von Simona Haag auf Rang 3.
Viel Erfahrung bringen unsere Turnerinnen der Kategorie Damen mit. Genau diese Erfahrung erwies sich als sehr wertvoll, denn einige Turnerinnen starteten mit etwas Trainingsrückstand in diesen Wettkampf. Während dies oftmals zu Verunsicherung führen kann, liessen sich unsere KD-Turnerinnen davon keineswegs beeinflussen. Im Gegenteil durften wir einen tollen Wettkampf über alle vier Geräte verfolgen. Die Übungen gelangen erfolgreich und wurden dementsprechend belohnt. Noémie Käch bewies ihr Können über den gesamten Wettkampf hinweg und erturnte sich Noten zwischen 9.20 und 9.60. Dies verhalf ihr zum hervorragenden Total von 37.60 Punkten und somit zum Sieg. Sarah Schnüriger zeigte ebenfalls eine starke Gesamtleistung, besonders am Reck und am Boden packte sie beeindruckende Übungen aus (9.25 bzw. 9.05). Damit erturnte sie sich den 2. Rang mit 35.80 Punkten. Der Kampf um Bronze blieb bis zum Schluss spannend, am Ende entschied Noëmi Otter Rang 3 für sich. Sie brillierte besonders am Boden (9.15).
Wir gratulieren allen Turnerinnen herzlich zu ihren gezeigten Leistungen und freuen uns auf die nahende Saison. Bereits nächstes Wochenende steht am GEKU in Rickenbach der erste Ernstkampf für unseren Nachwuchs K1-K3 an. Für die Turnerinnen der Kategorien 4-7/D geht es in drei bzw. vier Wochen weiter am Gerätemeeting in Büron und am Frühlingsmeeting in Altbüron. Viel Erfolg!
Am frühen Morgen versammelten wir uns am Bahnhof in Luzern und machten uns auf den Weg nach Engelberg. Als wir mit der Gondel das Skigebiet erreichten, erwartete uns strahlender Sonnenschein. Die Pisten luden ein zu herrlichen Fahrten, mit Ski und Snowboard an den Füssen drehten wir erste Runden.
Etwas verfrüht trafen wir im Restaurant ein fürs Mittagessen, welches wir bei schönstem Wetter auf der Terrasse genossen. Nach der erholsamen Pause blieb auch am Nachmittag keine Piste von uns verschont.
Mit dem Ende der Turnsaison 2024 und dem nahenden Jahresabschluss fand am vergangenen Donnerstag der Samichlaus-Anlass statt. Gemeinsam mit Eltern und Geschwistern trafen die Turnerinnen am Abend in der Brambergturnhalle ein. Dieses Jahr starteten wir etwas aktiver ins Geschehen, im Rahmen eines Geschicklichkeitsparcours. Unter lauten Anfeuerungsrufen der Zuschauer versuchten die Teams, den Parcours in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren. Bald darauf besuchte uns der Samichlaus. Mit seinen Gedichten lobte er den Fleiss, den die Turnerinnen in die Trainings mitbringen und feuerte sie an, auch in Zukunft ihr Bestes zu geben. Gemeinsam liessen wir den Abend gemütlich bei Punsch und Kuchen ausklingen.
Wir dürfen auf ein erfolgreiches Turnjahr 2024 zurückblicken und freuen uns bereits jetzt auf eine weitere tolle Saison 2025.
Ein letzter Höhepunkt im Turnjahr 2024 stand noch aus: Die Schweizermeisterschaften Mannschaft wurden am vergangenen Wochenende in Thun ausgetragen. Mit viel Stolz feuerten wir das Team LU/OW/NW der Kategorie Damen am Samstagvormittag an, denn Noémie Käch durfte als wichtige Teamstütze zum Mannschaftsresultat beitragen. Gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen Laura Stütz, Tatjana Wey (beide STV Beromünster), Monika von Rotz und Flavia Meier-Imfeld (beide STV Kerns) strebte sie ein klares Ziel an: Nach zwei Jahren auf dem 4. Rang sollte es nun endlich der ersehnte Podestrang werden.
Dementsprechend war die Spannung zu spüren, als das Team in Thun eintraf. Die Turnerinnen wussten, es würde ein enges Rennen werden, jeder Zehntelspunkt war wertvoll. Von der mitreissenden Stimmung in der Wettkampfhalle liessen sich die Turnerinnen beflügeln und die Vorfreude wuchs. So ging es mit viel Elan ans Aufwärmen, bevor es Zeit war für die letzten Vorbereitungen vor dem grossen Auftritt.
Mit lautstarkem Applaus wurde die Mannschaft LU/OW/NW von den Fans begrüsst. Dann ging es los zum Startgerät, Boden. Eine etwas wacklige Übung zum Start, dann jedoch brillierten die Turnerinnen mit superschönen Übungen. Noémie rief ihre Leistung souverän ab und erhielt tolle 9.10 Punkte. Das Einturnen an den Schaukelringen verlief turbulent. Wegen der extrem langen Ringseile hatten alle Turnerinnen bei der ersten Übung zu kämpfen. Sich an ungewohnte Wettkampfbedingungen anzupassen, macht jedoch auch die Klasse einer guten Turnerin aus. Genau diese Klasse bewies das Team LU/OW/NW im Wettkampf, wo eine erfolgreiche Übung nach der anderen gelang. Auch Noémie packte eine ihrer besten Ringübungen aus und erturnte sich die hohe Note 9.45. Die Freude über den tollen Durchgang war bis auf die Zuschauerränge spürbar, mit diesem Elan ging es weiter zum Sprung. Wir durften Sprünge voller Power bewundern, besonders Noémie stach mit ihrer Leistung heraus, wofür sie die Bestnote 9.55 erhielt. Nun hiess es, nicht nachlassen am letzten Gerät, Reck. Das liessen sich die Turnerinnen nicht zweimal sagen und lieferten nochmals Bestleistungen ab. Noémie hatte sich ihre beste Reckübung der Saison bis ganz zum Schluss aufgespart und beeindruckte die Wertungsrichter mit ihrer Technik. Nochmals hohe 9.40 Punkte aufs Konto. Die Schlussrechnung: beeindruckende 149.05 Punkte. Nun hiess es warten. Die Leistungen hatten die Turnerinnen zum richtigen Zeitpunkt abgeliefert, über den Rest entschied nun die Konkurrenz.
Insgesamt zeigte das Team LU/OW/NW nicht nur eine superstarke Gesamtleistung, auch der Teamgeist war während des ganzen Wettkampfes zu spüren. Gegenseitig feuerten sich die Turnerinnen zu Bestleistungen an und freuten sich miteinander über die gelungenen Übungen. Entsprechend gross war die Freude nach dem Wettkampf. Trotzdem blieb es bis zur Rangverkündigung unglaublich spannend, denn die Konkurrenz liess ebenfalls keinen Zehntelspunkt liegen. Besonders die Teams Aargau, Zürich und Bern hatten ein Feuerwerk von starken Leistungen gezeigt.
Zur Rangverkündigung durften alle Kantone mit ihrer Flagge unter tosendem Applaus einmarschieren. Gespannt warteten wir auf die Verkündung der Resultate. Schlussendlich entschied Team Aargau den Wettkampf in der Kategorie Damen für sich. Und tatsächlich: Silber für LU/OW/NW! Mit ihrer beeindruckenden Leistung turnte sich das Team sogar bis auf 15 Hundertstelpunkte an die bereits im Vorfeld klar favorisierten Aargauerinnen heran. Bronze ging ans Team Bern. Herzliche Gratulation!
Von Herzen möchten wir dir zu deinen herausragenden Leistungen gratulieren, liebe Noémie. Wir sind unglaublich stolz auf dich, wie du diesen Wettkampf, aber auch die gesamte Saison souverän gemeistert hast!
Schneller als erwartet nähern wir uns auch dieses Jahr dem Saisonende und somit den Schweizermeisterschaften als abschliessendes Highlight. Am vergangenen Wochenende wurden in Kirchberg die ersten Entscheidungen ausgetragen, nämlich die Schweizermeisterschaften im Einzelgeräteturnen. Mittlerweile ist es für unsere Riege beinahe eine Tradition, das Wettkampfgeschehen live zu verfolgen, um Noémie Käch in der Kategorie Damen tatkräftig zu unterstützen. Deshalb reisten auch dieses Jahr einige unserer Turnerinnen in den Kanton Bern, um sich das Spektakel vor Ort anzuschauen.
Unzählige Trainingsstunden liegen hinter Noémie, die Vorbereitung verlief wunschgemäss. In den letzten Wochen hatte sie ihr Training nochmals intensivieren können, um genau zum richtigen Zeitpunkt ihre Höchstform zu erlangen. Der Feinschliff war getan, nun galt es, die bestmöglichen Leistungen in den entscheidenden vier Übungen abzurufen. Dementsprechend gut gelaunt traf Noémie am Sonntagvormittag in Kirchberg ein. Eine gewisse Nervosität war spürbar, mindestens genauso gross war jedoch auch die Vorfreude.
Nach dem Aufwärmen und einigen letzten Vorbereitungen war es schon bald Zeit für den Einmarsch des Finalfelds der Kategorie Damen. Bis auf den letzten Platz war die Sporthalle Grossmatt besetzt, dementsprechend mitreissend war die Stimmung. Die Turnerinnen wurden einzeln vorgestellt, vom tosenden Applaus liess sich Noémie nochmals beflügeln und marschierte mit einem breiten Lächeln auf den Lippen ans erste Gerät. Der Start am Boden war keine ganz leichte Aufgabe für Noémie, es galt, die Nerven zu behalten und trotz Nervosität auf saubere Technik zu achten. Das gelang ihr souverän, sie brillierte mit einer sehr schönen Akrobahn und mit sauberen Handständen. 9.10 Punkte, ein sehr guter Auftakt. Weiter ging es an die Schaukelringe, wo sich Noémie im Einturnen noch etwas an das Gerät gewöhnen musste. Letzte Korrekturen, dann ging es zur Wettkampfübung, diese gelang sehr gut, den Saltoabgang setzte sie zur grossen Freude des Publikums in den perfekten Stand. Die Bewertungen fielen leider relativ streng aus (8.85 Punkte). Davon liess sich Noémie aber nicht beirren, denn nun stand ihr Paradegerät Sprung auf dem Programm. Tatsächlich setzte sie mit zwei super Sprüngen ein Ausrufezeichen und wurde mit der entsprechend hohen Note 9.45 belohnt. Dies spornte sie zusätzlich an, auch am letzten Gerät, Reck, nochmals die maximale Leistung herauszuholen. Wir durften eine superschöne Reckübung bewundern, auch hier holte sich Noémie den perfekten Stand. Weitere 9.10 Punkte verhalfen zu einem schönen Gesamttotal von 36.50 Punkten.
Bevor sich das Geheimnis um die Medaillen und Auszeichnungen in der Kategorie Damen lüftete, wurden noch die Gerätefinals der Königskategorie 7 ausgetragen. Wir durften ein Spektakel von Leistungen nahe an der Perfektion bewundern. Im Anschluss sammelten sich alle Athletinnen und Athleten für einen letzten Einmarsch an diesem Wochenende, erneut unter tosendem Applaus des Publikums. Gespannt warteten wir auf die Verkündung der Resultate. Reicht es erneut für eine Auszeichnung? Und tatsächlich, mit ihrer beeindruckenden Leistung erturnte sich Noémie den 16. Rang und durfte somit eine Auszeichnung entgegennehmen. Herzliche Gratulation!
Nachdem auch die restlichen Medaillen vergeben worden waren, strömten die Zuschauer in die Halle, um den Turnerinnen für ihre herausragenden Leistungen zu gratulieren. Unzählige Umarmungen und auch das eine oder andere Erinnerungsfoto durften dabei nicht fehlen!
Wir blicken auf ein erfolgreiches, emotionales Wochenende zurück. Wir sind alle unglaublich stolz auf dich und deine Leistungen, Noémie! Bereits jetzt freuen wir uns auf das kommende Wochenende, wo wir dich und dein Team LU/OW/NW an den Schweizermeisterschaften Mannschaft in Thun ein weiteres Mal anfeuern dürfen.
Nach einigen Jahren Pause durften wir diesen Herbst endlich wieder ein Trainingslager durchführen. Dementsprechend gross war die Vorfreude sowohl bei den Turnerinnen, als auch beim Leiterteam, als wir am späten Sonntagnachmittag in der Lagerunterkunft in Alpnach eintrafen.
Zuerst gab es einige Informationen, bald darauf ging es ans Auspacken und Einrichten in den Zimmern. Nach einem ausgiebigen Abendessen durften wir bereits einen Blick in die Turnhalle werfen und die Geräte für die kommende Woche aufstellen. Vor dem Schlafengehen blieb noch etwas Zeit für die Turnerinnen, in ihren Gruppen nach dem Lagermotto «4 Elemente» bereits erste Ideen für ihren Auftritt am Abschlussabend zu sammeln.
Am Montag und Dienstag startete das Training bereits früh, fleissig wurden neue Turnelemente geübt. In den Znüni- und Zvieripausen verwöhnte uns das Küchenteam mit Früchten und allerlei süssen und salzigen Leckereien. Am Montagabend stand als erstes Highlight der Lottoabend auf dem Programm, wo alle begeistert um die Preise spielten. Der Dienstagabend war ein freier Abend, erfüllt von Gelächter bei den verschiedenen Spielen und Kreativität bei den Vorbereitungen für den Abschlussabend.
Nach diesen sehr lehrreichen, aber auch anstrengenden ersten Trainingstagen nutzten wir den Mittwochnachmittag für eine Pause. Langweilig wurde es jedoch bei Weitem nicht, eine Schnitzeljagd quer durch Alpnach hielt die Turnerinnen auf Trab. Bei den verschiedenen Posten war Geschicklichkeit, Köpfchen und auch mal etwas Glück gefragt. Am Abend schauten wir uns in der Turnhalle gemeinsam den Film «Elemental», passend zu unserem Lagermotto an.
Erholt nach einem etwas entspannteren Mittwoch zeigten die Turnerinnen am Donnerstag erneut vollen Einsatz in der Turnhalle. Da der Donnerstagabend bereits unser Abschlussabend war, feierten wir dies mit einem besonderen Abendessen, es gab Raclette. Im Anschluss durften wir die Gruppenshows zum Thema «4 Elemente» geniessen, die für sehr viel Gelächter sorgten. Zuletzt wurde das Geheimnis um den Sieg in der Schnitzeljagd gelüftet und die Turnerinnen durften sich über ihre Preise freuen.
Am Freitagmorgen hatten die Turnerinnen noch ein letztes Mal die Gelegenheit, ihre Lieblingsgeräte während zweier Wahllektionen zu absolvieren. Anschliessend ging es ans Aufräumen und Putzen der Turnhalle und der Lagerunterkunft. Noch ein Abschlussfoto und einige Umarmungen zum Abschied, dann machten wir uns alle müde, jedoch mit vielen tollen Erinnerungen an eine sehr lehrreiche und lustige Woche auf den Heimweg.
Ein riesiges Dankeschön geht an das Leiter- und Küchenteam und alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne euren unermüdlichen Einsatz wäre eine solch unvergessliche Lagerwoche nicht möglich gewesen!
Am vergangenen Wochenende fand in Willisau die SM Challenge statt. Ein Highlight im Jahresprogramm, da mit diesem Wettkampf der Qualifikationsprozess für die Schweizer Meisterschaften ein Ende nimmt und die Startplätze bekannt gegeben werden. Zusätzlich wurden erstmals auch qualifizierte Turnerinnen und Turner aus anderen Regionen der Schweiz zu diesem Wettkampf eingeladen, entsprechend hoch war das turnerische Niveau.
Colette Koch, Noémie Käch und Sarah Schnüriger durften am Samstagmittag in der Kategorie Damen nochmals ihre Bestleistungen präsentieren. Die Stimmung war sehr gut, die Nervosität jedoch spürbar. Umso wichtiger war ein erfolgreicher Auftakt, um gut im Wettkampfgeschehen anzukommen. Das gelang am Reck einwandfrei, wir durften super Übungen bewundern. Mit Elan ging es zum Boden, wo die Turnerinnen erneut brillierten. An den Schaukelringen stellte die etwas weiche Abgangmatte eine Herausforderung dar, deshalb kam es über den ganzen Wettkampftag bei vielen Turnerinnen zu Landungsfehlern. Auch Sarah, Noémie und Colette mussten um die Landungen kämpfen, blieben jedoch sturzfrei. Der Abschluss am Sprung gelang ebenfalls nach Wunsch. Noémie turnte einen sehr hochstehenden Wettkampf, besonders am Reck und am Boden begeisterte sie das Publikum mit ihren Leistungen (9.35 bzw. 9.50 Punkte). Auch die etwas tiefere Landung an den Schaukelringen hielt sie nicht von einem starken Total ab, sie erturnte sich mit 36.80 Punkten den 4. Rang. Sarah brillierte vor allem am Reck, Boden und an den Schaukelringen, wo sie sich Noten zwischen 9.00 und 9.25 erturnte. Leider verpasste sie die Auszeichnungsränge nur um wenige Zehntelspunkte.
Gleich im Anschluss an die Rangverkündigung der Kategorie Damen wurde auch die Qualifikation für die Startplätze an den Schweizer Meisterschaften bekanntgegeben. Noémie war über das gesamte Frühjahr in Höchstform und legte bereits in der ersten Hälfte des Qualifikationsprozesses vor. Trotz nicht ganz optimaler Vorbereitungsbedingungen erturnte sie sich nun auch ein drittes beeindruckendes Resultat. Mit allen Rangierungen in den Top 5 qualifizierte sie sich souverän sowohl für die SM im Einzelgeräteturnen, als auch für die SM Mannschaft. Herzliche Gratulation!
Am Abend in der letzten Abteilung durfte Cristina Dimmler den STV Luzern in der Kategorie 7 vertreten. Die grosse Freude über die Qualifikation für diesen Wettkampf mischte sich mit Nervosität. Der Start an den Schaukelringen verlief etwas durchzogen. Nach einer gelungenen Übung im Einturnen hatte auch sie in der Wettkampfübung mit der Landung zu kämpfen. Dennoch zeigte sie im Anschluss zwei gute Sprünge, die Erleichterung war spürbar. Mit Elan ging es ans Reck, wo sie ihre Trainingsleistung gut abrief. Der Abschluss am Boden gelang ebenfalls. Alles in allem darf Cristina auf einen gelungenen Abschluss einer erfolgreichen Saison zurückblicken.
Wir sind sehr stolz auf eure gezeigten Leistungen und freuen uns bereits jetzt darauf, Noémie als Fanteam an die Schweizer Meisterschaften im November begleiten zu dürfen.
Auszeichnungen
Kategorie Damen
4. Rang: Noémie Käch
Qualifikation Schweizer Meisterschaften
Noémie Käch (SM Einzelgeräteturnen und SM Mannschaft)
Mit dem Mammut Cup in Eschenbach neigt sich die Wettkampfsaison 2024 bereits wieder ihrem Ende zu. Am vergangenen Wochenende galt es für unsere Turnerinnen, ein letztes Mal ihre Bestleistungen abzurufen, bevor es in die verdiente Winterpause und den Aufbau für die neue Saison geht. Für einige Turnerinnen steht anschliessend noch die SM Challenge an, die den Qualifikationsprozess für die diesjährigen Schweizermeisterschaften komplettieren wird.
Unsere Turnerinnen der Kategorie 5 starteten am Samstagmorgen in ihren Wettkampf. Bei allen waren klare Fortschritte noch im Vergleich zum Frühjahr zu erkennen. Die Turnerinnen zeigten konstante Leistungen und riefen ihr Können ab. Die Bewertungen fielen insgesamt eher streng aus. Ladina Dietrich überzeugte mit einer sehr schönen Bodenübung, wofür sie tolle 9.00 Punkte erhielt und Rahana Foster wurde für ihre Power am Sprung belohnt (9.10 Punkte). Die fröhliche Stimmung in der Gruppe und die geteilte Begeisterung für das Turnen war bis in die Zuschauerränge zu spüren. Nun dürfen sich die Turnerinnen auf das Erlernen neuer Elemente freuen und wir sind gespannt auf die kommende Saison!
Am Mittag galt es für die vier K6-Turnerinnen ernst. Die Nervosität war teilweise etwas spürbar und zeigte sich zwischendurch auch in den geturnten Elementen. Dadurch schlichen sich hier und da Unsicherheiten ein. Dennoch liessen sich die Turnerinnen nicht entmutigen und hielten die Konzentration bis zum letzten Gerät, Boden, aufrecht. Dort brillierte besonders Anina Albrecht mit Körperspannung und Eleganz, dementsprechend wurde sie mit der Bestnote 9.05 belohnt. Die nächsten Monate wird der Fokus darauf liegen, mehr Sicherheit in den geturnten Elementen zu gewinnen, um diese noch optimaler abrufen zu können.
Am späten Nachmittag vertraten die Turnerinnen der Kategorie Damen unseren Verein. Der Auftakt an den Schaukelringen gelangt nach Wunsch. Sarah Schnüriger wurde für eine super Übung mit der Bestnote 9.00 belohnt. Mit Elan ging es weiter an den Sprung, wo Elena Kneubühler brillierte (9.15 Punkte). Am Reck durften wir superschöne Übungen von Sarah, Elena und Cécile Jund bewundern, dementsprechend hoch fielen die Noten aus. Sarah erturnte sich die Bestnote 9.35, Elena und Cécile erhielten 9.25 bzw. 9.20 Punkte. Der Abschluss am Boden gelang ebenfalls souverän. Elena und Sarah kämpften erneut um jeden Zehntelspunkt (9.10 bzw. 9.05 Punkte). Diese tollen Leistungen verhalfen beiden Turnerinnen am Ende zu einer Platzierung in den Auszeichnungsrängen. Herzliche Gratulation!
Für Elena und Cécile hatte der Mammut Cup in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes, da für beide ihre langjährige Turnkarriere mit diesem Wettkampf ein Ende nimmt. Somit schauen wir mit einem lachenden und mit einem traurigen Auge auf den Tag zurück, wir wünschen euch alles Gute und freuen uns, euch weiterhin ab und zu in der Turnhalle begrüssen zu dürfen!
In der letzten Abteilung am Abend starteten schliesslich noch unsere K7-Turnerinnen in ihren Wettkampf. Der Auftakt am Sprung gelang sehr gut, die Turnerinnen packten ihre besten Sprünge aus. Simona Haag wurde mit tollen 9.08 Punkten (9.30 und 8.85) belohnt, Cristina Dimmler erhielt gute 9.00 Punkte (9.10 und 8.90). Der erfreuliche Start motivierte die Turnerinnen, auch an den anderen Geräten ihre Bestleistungen abzurufen. Am Reck gelang dies nicht ganz, es schlichen sich vereinzelt Fehler ein. Davon liessen sich die Turnerinnen jedoch nicht entmutigen und riefen ihre Übungen am Boden und an den Schaukelringen erfolgreich ab. Cristina Dimmler turnte einen konstanten Wettkampf, leider verpasste sie die Auszeichnungen um nur einen Rang.
Mit diesem Wochenende geht für einige nun die Saison zu Ende, für andere hingegen steigt die Spannung um die Qualifikation für einen Startplatz an den diesjährigen Schweizer Meisterschaften. Das Rätsel um diese Frage wird sich in zwei Wochen an der SM Challenge in Willisau klären.
Vor der Sommerpause stand am vergangenen Wochenende ein letzter Höhepunkt auf dem Programm: Das St. Galler Kantonalturnfest in Benken. Diesmal dauerte die Anreise etwas länger als noch in der Woche zuvor. Da unser Auftritt jedoch erneut erst am späteren Nachmittag stattfand, mussten wir trotzdem nicht allzu früh aufstehen. Auf der Zugfahrt wurde bereits fleissig frisiert und vorbereitet.
Diese Woche zeigte sich das Wetter von einer besseren Seite. Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir auf dem Festgelände ein. Es blieb etwas Zeit, um uns ein Bild vom Wettkampfplatz zu machen und einige Vorführungen von anderen Vereinen zu schauen. Die Stimmung im Turnzelt war sehr gut, was unsere Vorfreude noch verstärkte. Mit viel Elan machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Einturnplatz. Nach zwei erfolgreichen Trockendurchgängen und dem Aufwärmen übten wir bereits einige Akroelemente auf der Wiese.
Tatkräftig unterstützt durch das Publikum turnten wir ein letztes Mal unser Programm und genossen jede Sekunde. Mit Ausstrahlung, Körperspannung und Synchronität begeisterten wir neben dem Publikum auch die Wertungsrichter. Wir wurden mit starken 9.33 Punkten belohnt.
Nach einem frühen Abendessen machten wir uns mit dem Shuttle auf den Weg zur Unterkunft, um uns für die Übernachtung einzurichten und uns für den Abend bereitzumachen. Zurück auf dem Festgelände war das erste Ziel die Resultatwand, um zu sehen, wie wir abgeschnitten haben. Und die Freude war gross, denn der STV Luzern hing an der Wand zuoberst, wir haben uns den Sieg erturnt. Darauf hiess es erstmal Anstossen. Wir verbrachten einen sehr lustigen Abend.
Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen stand zum Abschluss des Turnfests die Schlussfeier auf dem Programm. Wir durften nochmals einige tolle Showauftritte geniessen und schliesslich bei der Rangverkündigung aufs oberste Treppchen steigen und uns feiern lassen.
Anschliessend machten wir uns müde, aber sehr zufrieden wieder auf den Rückweg nach Luzern. Wir schauen auf ein tolles Jahr mit vielen schönen und lustigen Momenten als Team zurück und sind gespannt, was das nächste Jahr für uns bereithält.