Riegenmeisterschaften im Bramberg


Am vergangenen Samstag fand der interne Wettkampf in der Bramberghalle in Luzern statt. Für viele Turnerinnen – von den Jüngsten bis zu den Erfahrensten – bedeutete dies, ihre Übungen zum ersten Mal vor Publikum zu zeigen. Schon beim Betreten der Halle lag ein besonderer Gefühlscocktail in der Luft: Vorfreude und Nervosität, Konzentration und ein wenig Herzklopfen. Genau diese Mischung macht die Riegenmeisterschaften jedes Jahr zu einem ganz besonderen Anlass.

Erste Schritte ins Rampenlicht

In der Kategorie 1 war die Aufregung besonders gross: Für die Turnerinnen im Alter von etwa sechs Jahren war es der erste Auftritt in einem funkelnden Turndress – und das noch vor den Augen von Familie und Freunden. Alle Turnerinnen haben das grossartig gemeistert! Dafne Ranzoni überzeugte an allen Geräten und erturnte sich überall eine Note über 9.00. Besonders am Reck überzeugte sie die Wertungsrichterinnen und erhielt sehr gute 9.40 Punkte. Auch Nuria Gariglio erhielt am Reck eine starke 9.30, und Livia Portmann glänzte am Sprung mit 9.35 Punkten. Am Schluss gewann Dafne, gefolgt von Livia (Silber) und Nuria (Bronze).

Mentaler Höhenflug

Am Boden begann für die Kategorie 2 der Wettkampf und das bereits mit hohen Noten: Sina Alverde erhielt die Note 9.60 und Mara Riedener eine 9.35. Weiter gings an den Schaukelringen, das Gerät, das den Turnerinnen noch am meisten Schwierigkeiten bereitet. Umso erfreulicher: Es konnten sogar bessere Übungen als im Training gezeigt werden, was für die mentale Stärke der Gruppe spricht. Am Sprung konnte sich vor allem Sina über ihre schöne Sprungrolle und die starke Note 9.20 freuen, auch wenn es insgesamt noch etwas an Sprunghöhe fehlt. Am Reck gab es leider einen Sturz, dennoch wurden auch Noten über 9.00 erreicht, wie beispielsweise Filipa Gassmann mit 9.30. Sina gewann Gold, Eliane Heiniger wurde Zweite und Filipa belegte den dritten Rang.

Bodenstark

Los ging es in der Kategorie 3 an den Schaukelringen. Die Übungen wurden gut abgerufen, grössere Patzer blieben aus. Die Nervosität war zwar spürbar, doch die meisten Turnerinnen konnten ihre Übungen bis zum Abgang mit einer sauberen Landung ohne Schritte turnen. Besonders Mirta Schmid zeigte eine gelungene Übung, die mit starken 9.35 Punkten belohnt wurde. Am Sprung stand eine Neuerung an: Die Turnerinnen müssen den Salto in Rücklage zeigen. Insgesamt gelang dies bereits ganz gut, auch wenn es teilweise noch schwierig war, mit genügend Kraft ins Trampolin zu springen. Die Trainingsleistungen konnten jedoch weitgehend abgerufen werden. Besonders erfreulich: Keine der Noten lag unter 8.00 Punkten. Am Reck stellte das Element Felge mit Unterschwung für viele noch eine grosse Herausforderung dar. Lynn Gschwind überzeugte mit einer starken Reckübung und erhielt 9.05 Punkte. Der Boden ist das stärkste Gerät der Gruppe, was insbesondere Rachel mit 9.35 Punkten und Alena Alverde mit starken 9.60 bewiesen. Alena sicherte sich mit einem Gesamttotal von 36.35 Punkten den Sieg. Silber ging an Emilia Forrer, Bronze an Mirta.

Konstanz und Teamgeist

Der Wettkampf begann für die K4-Turnerinnen am Sprung, wo die Übungen souverän abgerufen werden konnten. Am Reck gab es leider einen kleinen Zwischenfall, bei dem eine Turnerin stürzte. Die übrigen Turnerinnen blieben konzentriert, reagierten gefasst und zeigten auch an den folgenden Geräten schöne Übungen.

In dieser Kategorie wurden viele Übungen mit über 9 Punkten bewertet: Adea Zogaj überzeugte mit zwei herausragenden Übungen, die jeweils mit 9.65 Punkten belohnt wurden. Kira Baumann zeigte ebenfalls starke Leistungen mit 9.00 und 9.40, Rozerin Doymaz turnte am Boden 9.20, und auch bei Mia Schütz waren deutliche Fortschritte erkennbar, unter anderem mit einer guten 9.00 am Sprung. Am Schluss gewann Adea und sicherte sich mit ihrer Gesamtleistung den ersten Platz vor Kira und Rozerin auf den Rängen 2 und 3.

Sturzfreier Wettkampf

Den Turnerinnen der Kategorie 5 gelang durchwegs ein sturzfreier Wettkampf – eine super Leistung, denn für einige war es der erste Start in der anspruchsvollen Kategorie 5. Die Nervosität war spürbar, doch insgesamt konnten die Übungen souverän abgerufen werden. Damit wurde ein solider Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt. Am Sprung gibt es noch das grösste Verbesserungspotenzial.

Auch die erfahreneren K5-Turnerinnen nutzten die Aufbauphase, um ihre Übungen zu verfeinern: Elina Ottiger turnte eine starke Bodenübung mit 9.35, Rahana Foster zeigte eine nahezu perfekte Schaukelringübung mit 9.40, und Lina Widmer erturnte sich gleich zwei Noten über 9. Rahana gewann mit einem hohen Punktetotal von 36.60 und darf sich somit auf eine erfolgreiche Wettkampfsaison freuen. Lina gewann Silber und Giuliana Gietz Bronze.

Im Aufwind

Auch in der Kategorie 6 waren deutliche Fortschritte im Vergleich zum letzten Jahr zu erkennen. Gleichzeitig gibt es noch etwas Luft nach oben, um kleine Unsicherheiten künftig zu vermeiden. Noemi Seoane zeigte eine besonders schöne Bodenübung, die mit 9.10 Punkten belohnt wurde. Mit Freude und Engagement im Training werden sich die Leistungen weiterentwickeln. Es gewann Manuela Bopp vor Elena Estermann (Silber) und Noemi (Bronze).

Die Königsklasse

In diesem Jahr gingen in der Kategorie 7 wieder fünf Turnerinnen an den Start. Die Kategorie 7 gilt als Königsklasse des Geräteturnens, da hier die Anforderungen am höchsten sind. Cristina Dimmler zeigte einen gelungenen Wettkampf und überzeugte besonders am Sprung: Zwei schöne Sprünge wurden im Durchschnitt mit starken 9.15 Punkten bewertet. Auch Anina Albrecht setzte ein Highlight am Boden mit der Note 9.00. Am Schluss durfte Cristina die Goldmedaille entgegennehmen, gefolgt von Anou Isler (Silber) und Simona Haag (Bronze).

Gereifte Gelassenheit

Seit diesem Jahr vertritt Jasmin Haag als einzige Turnerin die Kategorie Damen. Mit ihrer Gelassenheit und Konzentration bewies sie: In der Ruhe liegt die Kraft. Gleich zweimal wurde ihre Leistung mit einer Note über 9.00 Punkten belohnt. Mit einem starken Gesamttotal von 35.55 Punkten beendete sie den Wettkampf. Herzliche Gratulation!



Wir gratulieren allen Turnerinnen zu ihren tollen Leistungen und danken dem Publikum herzlich für die Unterstützung und den grossartigen mentalen Rückhalt während des Wettkampfs. Wir freuen uns auf eine Wettkampfsaison voller Freude und Erfolg. Schon am nächsten Wochenende geht es für die Kategorien 1 bis 3 am Geku Rickenbach in die nächste Runde.


Bericht von Rebekka Strässle



Ranglisten

Skitag in der Melchsee-Frutt

Früh am Sonntagmorgen trafen wir uns in Luzern und machten uns auf den Weg in die Melchsee-Frutt. Die Wolken und der Nebel lichteten sich, als wir im Skigebiet eintrafen, was zu herrlichen Fahrten im Sonnenschein einlud.

Gemeinsam machten wir die Pisten unsicher, bevor wir für ein stärkendes Mittagessen eine Pause einlegten. Nachdem wir auf der Terrasse noch etwas Sonne getankt hatten, ging es wieder auf die Piste, wo wir mit Ski und Snowboard nochmals den Schnee auskosteten.

Schweizer Meisterschaften Trampolin 2026 in Luzern

Am 16. und 17. Mai 2026 wird Luzern zur Bühne für die Schweizermeisterschaften Trampolin.

Rund 180 Athlet:innen aus der ganzen Schweiz zeigen atemberaubende Sprünge, perfekte Landungen und pure Leidenschaft für ihren Sport. Freut euch auf spektakuläre Flugphasen, Spannung bis zum letzten Durchgang und echte Gänsehautmomente.

Kommt vorbei, feuert mit uns an und erlebt Trampolinsport auf höchstem Niveau – live, nah und mitreissend!

Mehr Infos & Tickets:
trampolinluzern.ch/sm2026

FUNGAMES 2025

Die FUNGAMES 2025 waren ein voller Erfolg. Turner:innen aus allen Riegen des STV Luzern kamen zusammen, um sich in verschiedenen Disziplinen sportlich zu messen.

Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Leistung und Ehrgeiz, sondern vor allem der gemeinsame Spass an der Bewegung. Mit viel Lachen, Teamgeist und fairen Wettkämpfen zeigten die Teilnehmenden ihr Können und sorgten für eine rundum positive Stimmung.

Ein herzliches Dankeschön an alle Turner:innen für die Teilnahme sowie an alle Helfer:innen, die diesen gelungenen Tag möglich gemacht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten FUNGAMES!

Jahresbericht LineDance 2025

Am Mittwoch, 8. Januar starteten wir voll motiviert im Dula Gymnastiksaal ins 2025. Auch die Tanzliste hatte Margarita uns rechtzeitig gemailt, für alle jene, die die Tänze vorher schon mal anschauen und evtl. üben möchten. Eine Tanzliste jede Woche, auf Margarita ist Verlass: Wiederholungen, neue Tänze, alte Tänze zu neuer Musik – sehr viel haben wir gelernt und wiederholt, ich habe aufgehört zu zählen. Und Margarita hat Geduld. Sie merkt gleich, ob wir uns an die Schritte noch erinnern oder ob sie wieder und wieder erklären, vortanzen muss. Aber alle sind mit viel Enthusiasmus dabei.

Die GV des Stadtturnvereins Luzern fand wiederum im Restaurant Murmatt statt am 18. Februar, wie immer mit einem feinen Apero und endend mit gemütlichem Beisammensein, und viele von uns nahmen teil.

Im Februar begannen wir für unsere Auftritte am 15. und 17. Mai zu üben, viele Vorschläge, es begann die Qual der Wahl. Wie jedes Jahr konnten wir wieder beim «Treffpunkt Gesundheit» auf dem Rathausplatz ein Medley tanzen. Und wieder hatten wir Glück mit dem Wetter und viele Zuschauer, Einheimische und Touristen spendeten Applaus.

Barbara überraschte uns mit einem Apero anlässlich ihres Geburtstages am 15. Mai – danke, war super. Danach ging’s zum Nachtessen ins La Terrazza, Dank für Idee und Reservation geht an Jacqueline. Auf der Terrasse war für uns leider kein Platz, aber wir hatten viel Spass am langen Tisch im Restaurant und am Ende wurde uns noch ein Limoncello offeriert.

Unser Sommeressen am 2. Juli fand mal wieder im Restaurant A.P.E.L. statt, Tapas wurden serviert ohne Ende, immer wieder kamen super leckere Spezialitäten auf die Tische. Carmen hat’s reserviert, konnte aber leider selber nicht dabei sein. Es war so ein schöner, warmer Abend, dass wir draussen essen konnten an einem sehr langen Tisch. Dazwischen wurde getanzt auf dem grossen Platz vor der Schüür.

Im Rahmen der UEFA Women’s Euro fanden Auftritte mit Workshops auf dem Europaplatz vor dem KKL statt. Unser Auftritt am Mittwoch, 9. Juli um 12 Uhr lockte viele Zuschauer an und einige liessen sich von der Musik begeistern und tanzten voller Freude mit, sogar die kleinsten – es war ein voller Erfolg. «Keine zu klein, eine Linedancerin zu sein», bemerkte Andrea.

Nach den Sommerferien war unser Saal zweimal besetzt, kurzentschlossen wurde draussen getanzt – wir lassen uns doch das Tanzen nicht verbieten. Und wenn Margarita mal abwesend ist, haben wir begeisterte Freiwillige wie Andrea, Carmen und Elke, die kurzerhand den Lead übernehmen. Herzlichen Dank für euer Engagement.

Der nächste Auftritt fand am 22. November in der Utenberg Turnhalle statt. Anlässlich der Fun Games führten wir wieder unseren Workshop durch und alle TurnerInnen stürmten begeistert auf die Tanzfläche, um herauszufinden, dass die Schrittfolge nicht so einfach ist, wie’s aussieht. Die vielen Zuschauer auf der Tribüne schenkten grossen Applaus.

Das traditionelle Adventsessen am 26. November im Restaurant Unterlachenhof mit Wildgerichten, Wein und in fröhlicher Gesellschaft – einfach fabelhaft.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön von uns allen an Esther, die im Hintergrund die Fäden zieht: Jahresprogramm, Auftritte aufgleist, Restaurants organisiert, Anerkennungen ausspricht mit kleinen und grösseren Geschenken.

Und der grösste Spass war das letzte Training mit Tänzen zu Weihnachtsmelodien, super zusammengestellt von Margarita. Und danach wartete ein umfangreiches Buffet, es wurde angestossen auf ein erfolgreiches Jahr.

Fröhlichkeit, Leidenschaft und Freundschaft prägen unsere LineDance Gruppe – es ist einfach schön, ein Teil davon zu sein.

Uschi Binkert

Bericht Ehrenmitglieder 2025

Ab diesem Jahr übernahm Esther Wolf als Nachfolgerin von Esther Nadig die Betreuung der Ehrenmitglieder, zusammen mit Rita Lichtsteiner. Dem Team ist es ein Anliegen, den Ehrenmitgliedern ein abwechslungsreiches Programm zu bieten.

Gestartet wurde am 15. April mit dem Frühlingstreffen im Restaurant sowieso. Ein spannendes Referat der Luzerner Polizei war angesagt zu den Themen Betrug im Internet, betrügerische Telefonanrufe, Phishing und ähnliches. Die Ehrenmitglieder konnten viele spannende Informationen und hilfreiche Tipps mitnehmen, damit sie nicht zu Geschädigten werden. Beim anschliessenden Mittagessen konnte ausführlich über die gehörten Themen weiter diskutiert werden.

Am 26. Juni fand die Geburtstagsfeier im Restaurant Sandplatz statt. Speziell geehrt wurden Leo Brügger und Werner Gauhl, die beide den 85. Geburtstag feiern durften. Bei einem feinen Apéro wurde auf die beiden Jubilaren angestossen und in gemütlicher Runde Neuigkeiten ausgetauscht.

Für den Herbstanlass am 20. September war der Besuch REGA Basis Erstfeld geplant. Esther und Rita hatten alles rekognosziert, Mittagessen im Bistro Lounge Baggenstos Altdorf bestellt. Am 18. September erreichte uns ein Anruf der REGA Zentrale Zürich mit der schlechten Nachricht, dass der Referent in Erstfeld wegen eines medizinischen Problems ausfalle und der Ersatzreferent in den Ferien weile. So mussten wir kurzfristig diesen Anlass absagen. Für die angemeldeten Ehrenmitglieder eine herbe Enttäuschung.

Am 19. November fand die zweite Geburtstagsfeier des Jahres im Restaurant Sandplatz statt. Die Geburtstagsgäste waren Gaston Amberg, Hans Häfliger und Paul Burch. Beste Wünsche für die Zukunft und ein herzlicher Applaus wurde ihnen mitgegeben.

Die Ehrenmitglieder durften nicht nur feiern, es gab auch traurige Momente. So mussten wir im Laufe des Jahres von drei verdienten Ehrenmitgliedern Abschied nehmen: Fredy Kurmann, gestorben am 28. Juni, Sabi Bieri, gestorben am 19. August und Martin Gisler, gestorben am 30. Oktober. Diese drei Verstorbenen werden wir in liebevoller Erinnerung behalten.

Wir danken allen Ehrenmitgliedern für ihr Erscheinen an unseren Anlässen und freuen uns jetzt schon auf ein spannendes 2026.

Rita und Esther

Samichlaus im Bramberg

Zum Abschluss eines ereignisreichen und erfolgreichen Turnjahres fand am vergangenen Donnerstag der traditionelle Samichlaus-Anlass statt.

Doch dieses Jahr verlief nicht alles ganz reibungslos, denn der Samichlaus hatte sich leider im Weg geirrt und suchte verzweifelt nach der Turnhalle! Also machten wir uns gemeinsam auf den Weg, um den Samichlaus im Brambergquartier zu suchen und ihm den Weg in unsere Turnhalle zu zeigen. Zurück im Warmen versorgten wir uns am leckeren Buffet mit Kuchen und Punsch und lauschten anschliessend gebannt den Gedichten vom Samichlaus. Die Turnerinnen wurden für ihre fleissigen Trainingsstunden gelobt und durften nochmals die Erfolge der vergangenen Saison feiern. Gemeinsam liessen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Ein grosses Dankeschön geht an das Leiterteam, danke für euren unermüdlichen Einsatz, Training für Training und auch ausserhalb der Turnhalle. Nur mit eurer Mithilfe ist es möglich, Woche für Woche viel Gelächter und Begeisterung für den Turnsport in die Bramberghalle zu zaubern.


Danke Jörg!

Danke Jörg für deine Leitertätigkeit von über 45 Jahren. Zuerst in der Skiriege und danach in der Fit Gymnastik. Deine rassigen Stunden haben wir alle stets genossen.

Nachruf Martin Gisler

Geboren am 27. August 1946, Gestorben am 30. Oktober 2025

Martin trat im Jahr 1979 dem STV Luzern Trampolin bei. Im Vorstand der Trampolin-Riege war Martin in verschiedenen Funktionen aktiv. In dieser Zeit waren die Trampoliner 4 Mal Schweizermeister im Sektionsturnen.

Als Riegen-Präsident konnte er mehrere Einzel-Schweizermeister feiern. 1989 auf der Prag-Reise konnte Martin beim mitgereisten Stadtpräsidenten Franz Kurzmeier den Trampolin-Turnern die Benützung der neuen Bahnhof-Turnhalle ermöglichen.

Unvergessen sind auch die Turnfestsiege des STV am Kantonalen Turnfest 1982 in Ruswil  und am Eidgenössischen Turnfest 1991 Luzern in Stärkeklasse 7.

1992 wurde Martin in den Kreis der Ehrenmitglieder STV aufgenommen. 1994 hat Martin das Stadtturner-Chörli als Bass-Jodler verstärkt und die letzten Jahre das Chörli  als Dirigent kompetent geleitet. Eines der letzten einstudierten Lieder war seine Eigenkomposition „Probenbesuch“. Leider hat das Chörli mit Martin und Sabi in wenigen Tagen wichtige Stimmen verloren.

2012 wurde Martin einstimmig im Kreis der Eidg. Turnveteranen des STV aufgenommen.

In dieser Zeit hat er persönlich bei unseren Treffen mit seinen Lieder-Einstimmungen für viel jugendliche Nostalgie und zur fröhlichen Geselligkeit beigetragen. 5 Jahre hat Martin in der Obmannschaft der Turnveteranen als Schreiber gewirkt. Am Alt-Jahres-Hock hat er uns jeweils die von seiner lieben Frau gebastelten Glückwunsch-Kärtchen und Umschläge verteilt. Unvergessen ist auch der Veteranen-Ausflug mit dem Besuch der Milchsüdi in Cham -später Nestlé- aus seiner Zeit im Kt. Zug mit der Verantwortung der Brückenbauten.

Die  Arbeit und das Engagement, das Martin dem Stadtturnverein geschenkt hat, verdienen unseren grössten Respekt. Dafür danken wir Martin im Namen des Stadtturnvereins herzlich.  

Es war ein spannender Weg und eine gute Zeit, die wir gemeinsam gehen durften.

Martin war oft zu Fuss in der Stadt unterwegs. Da passt in diesen November-Tagen eine Strophe aus Hermann Hesse’s Nebel-Gedicht:

Voll von Freunden war mir die Welt,      
Als noch mein Leben licht war,
Nun, da der Nebel fällt,                            
Ist keiner mehr sichtbar.

Wir werden dich vermissen, aber deine Spuren bleiben in unseren Gedanken und unseren Herzen.  Lieber Martin, Dir danken wir für alles was Du uns gegeben hast, alles Gute! 

Deine Kameraden vom Stadtturnverein Luzern