Jahresbericht LineDance 2025

Am Mittwoch, 8. Januar starteten wir voll motiviert im Dula Gymnastiksaal ins 2025. Auch die Tanzliste hatte Margarita uns rechtzeitig gemailt, für alle jene, die die Tänze vorher schon mal anschauen und evtl. üben möchten. Eine Tanzliste jede Woche, auf Margarita ist Verlass: Wiederholungen, neue Tänze, alte Tänze zu neuer Musik – sehr viel haben wir gelernt und wiederholt, ich habe aufgehört zu zählen. Und Margarita hat Geduld. Sie merkt gleich, ob wir uns an die Schritte noch erinnern oder ob sie wieder und wieder erklären, vortanzen muss. Aber alle sind mit viel Enthusiasmus dabei.

Die GV des Stadtturnvereins Luzern fand wiederum im Restaurant Murmatt statt am 18. Februar, wie immer mit einem feinen Apero und endend mit gemütlichem Beisammensein, und viele von uns nahmen teil.

Im Februar begannen wir für unsere Auftritte am 15. und 17. Mai zu üben, viele Vorschläge, es begann die Qual der Wahl. Wie jedes Jahr konnten wir wieder beim «Treffpunkt Gesundheit» auf dem Rathausplatz ein Medley tanzen. Und wieder hatten wir Glück mit dem Wetter und viele Zuschauer, Einheimische und Touristen spendeten Applaus.

Barbara überraschte uns mit einem Apero anlässlich ihres Geburtstages am 15. Mai – danke, war super. Danach ging’s zum Nachtessen ins La Terrazza, Dank für Idee und Reservation geht an Jacqueline. Auf der Terrasse war für uns leider kein Platz, aber wir hatten viel Spass am langen Tisch im Restaurant und am Ende wurde uns noch ein Limoncello offeriert.

Unser Sommeressen am 2. Juli fand mal wieder im Restaurant A.P.E.L. statt, Tapas wurden serviert ohne Ende, immer wieder kamen super leckere Spezialitäten auf die Tische. Carmen hat’s reserviert, konnte aber leider selber nicht dabei sein. Es war so ein schöner, warmer Abend, dass wir draussen essen konnten an einem sehr langen Tisch. Dazwischen wurde getanzt auf dem grossen Platz vor der Schüür.

Im Rahmen der UEFA Women’s Euro fanden Auftritte mit Workshops auf dem Europaplatz vor dem KKL statt. Unser Auftritt am Mittwoch, 9. Juli um 12 Uhr lockte viele Zuschauer an und einige liessen sich von der Musik begeistern und tanzten voller Freude mit, sogar die kleinsten – es war ein voller Erfolg. «Keine zu klein, eine Linedancerin zu sein», bemerkte Andrea.

Nach den Sommerferien war unser Saal zweimal besetzt, kurzentschlossen wurde draussen getanzt – wir lassen uns doch das Tanzen nicht verbieten. Und wenn Margarita mal abwesend ist, haben wir begeisterte Freiwillige wie Andrea, Carmen und Elke, die kurzerhand den Lead übernehmen. Herzlichen Dank für euer Engagement.

Der nächste Auftritt fand am 22. November in der Utenberg Turnhalle statt. Anlässlich der Fun Games führten wir wieder unseren Workshop durch und alle TurnerInnen stürmten begeistert auf die Tanzfläche, um herauszufinden, dass die Schrittfolge nicht so einfach ist, wie’s aussieht. Die vielen Zuschauer auf der Tribüne schenkten grossen Applaus.

Das traditionelle Adventsessen am 26. November im Restaurant Unterlachenhof mit Wildgerichten, Wein und in fröhlicher Gesellschaft – einfach fabelhaft.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön von uns allen an Esther, die im Hintergrund die Fäden zieht: Jahresprogramm, Auftritte aufgleist, Restaurants organisiert, Anerkennungen ausspricht mit kleinen und grösseren Geschenken.

Und der grösste Spass war das letzte Training mit Tänzen zu Weihnachtsmelodien, super zusammengestellt von Margarita. Und danach wartete ein umfangreiches Buffet, es wurde angestossen auf ein erfolgreiches Jahr.

Fröhlichkeit, Leidenschaft und Freundschaft prägen unsere LineDance Gruppe – es ist einfach schön, ein Teil davon zu sein.

Uschi Binkert

Bericht Ehrenmitglieder 2025

Ab diesem Jahr übernahm Esther Wolf als Nachfolgerin von Esther Nadig die Betreuung der Ehrenmitglieder, zusammen mit Rita Lichtsteiner. Dem Team ist es ein Anliegen, den Ehrenmitgliedern ein abwechslungsreiches Programm zu bieten.

Gestartet wurde am 15. April mit dem Frühlingstreffen im Restaurant sowieso. Ein spannendes Referat der Luzerner Polizei war angesagt zu den Themen Betrug im Internet, betrügerische Telefonanrufe, Phishing und ähnliches. Die Ehrenmitglieder konnten viele spannende Informationen und hilfreiche Tipps mitnehmen, damit sie nicht zu Geschädigten werden. Beim anschliessenden Mittagessen konnte ausführlich über die gehörten Themen weiter diskutiert werden.

Am 26. Juni fand die Geburtstagsfeier im Restaurant Sandplatz statt. Speziell geehrt wurden Leo Brügger und Werner Gauhl, die beide den 85. Geburtstag feiern durften. Bei einem feinen Apéro wurde auf die beiden Jubilaren angestossen und in gemütlicher Runde Neuigkeiten ausgetauscht.

Für den Herbstanlass am 20. September war der Besuch REGA Basis Erstfeld geplant. Esther und Rita hatten alles rekognosziert, Mittagessen im Bistro Lounge Baggenstos Altdorf bestellt. Am 18. September erreichte uns ein Anruf der REGA Zentrale Zürich mit der schlechten Nachricht, dass der Referent in Erstfeld wegen eines medizinischen Problems ausfalle und der Ersatzreferent in den Ferien weile. So mussten wir kurzfristig diesen Anlass absagen. Für die angemeldeten Ehrenmitglieder eine herbe Enttäuschung.

Am 19. November fand die zweite Geburtstagsfeier des Jahres im Restaurant Sandplatz statt. Die Geburtstagsgäste waren Gaston Amberg, Hans Häfliger und Paul Burch. Beste Wünsche für die Zukunft und ein herzlicher Applaus wurde ihnen mitgegeben.

Die Ehrenmitglieder durften nicht nur feiern, es gab auch traurige Momente. So mussten wir im Laufe des Jahres von drei verdienten Ehrenmitgliedern Abschied nehmen: Fredy Kurmann, gestorben am 28. Juni, Sabi Bieri, gestorben am 19. August und Martin Gisler, gestorben am 30. Oktober. Diese drei Verstorbenen werden wir in liebevoller Erinnerung behalten.

Wir danken allen Ehrenmitgliedern für ihr Erscheinen an unseren Anlässen und freuen uns jetzt schon auf ein spannendes 2026.

Rita und Esther

Samichlaus im Bramberg

Zum Abschluss eines ereignisreichen und erfolgreichen Turnjahres fand am vergangenen Donnerstag der traditionelle Samichlaus-Anlass statt.

Doch dieses Jahr verlief nicht alles ganz reibungslos, denn der Samichlaus hatte sich leider im Weg geirrt und suchte verzweifelt nach der Turnhalle! Also machten wir uns gemeinsam auf den Weg, um den Samichlaus im Brambergquartier zu suchen und ihm den Weg in unsere Turnhalle zu zeigen. Zurück im Warmen versorgten wir uns am leckeren Buffet mit Kuchen und Punsch und lauschten anschliessend gebannt den Gedichten vom Samichlaus. Die Turnerinnen wurden für ihre fleissigen Trainingsstunden gelobt und durften nochmals die Erfolge der vergangenen Saison feiern. Gemeinsam liessen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Ein grosses Dankeschön geht an das Leiterteam, danke für euren unermüdlichen Einsatz, Training für Training und auch ausserhalb der Turnhalle. Nur mit eurer Mithilfe ist es möglich, Woche für Woche viel Gelächter und Begeisterung für den Turnsport in die Bramberghalle zu zaubern.


Danke Jörg!

Danke Jörg für deine Leitertätigkeit von über 45 Jahren. Zuerst in der Skiriege und danach in der Fit Gymnastik. Deine rassigen Stunden haben wir alle stets genossen.

Nachruf Martin Gisler

Geboren am 27. August 1946, Gestorben am 30. Oktober 2025

Martin trat im Jahr 1979 dem STV Luzern Trampolin bei. Im Vorstand der Trampolin-Riege war Martin in verschiedenen Funktionen aktiv. In dieser Zeit waren die Trampoliner 4 Mal Schweizermeister im Sektionsturnen.

Als Riegen-Präsident konnte er mehrere Einzel-Schweizermeister feiern. 1989 auf der Prag-Reise konnte Martin beim mitgereisten Stadtpräsidenten Franz Kurzmeier den Trampolin-Turnern die Benützung der neuen Bahnhof-Turnhalle ermöglichen.

Unvergessen sind auch die Turnfestsiege des STV am Kantonalen Turnfest 1982 in Ruswil  und am Eidgenössischen Turnfest 1991 Luzern in Stärkeklasse 7.

1992 wurde Martin in den Kreis der Ehrenmitglieder STV aufgenommen. 1994 hat Martin das Stadtturner-Chörli als Bass-Jodler verstärkt und die letzten Jahre das Chörli  als Dirigent kompetent geleitet. Eines der letzten einstudierten Lieder war seine Eigenkomposition „Probenbesuch“. Leider hat das Chörli mit Martin und Sabi in wenigen Tagen wichtige Stimmen verloren.

2012 wurde Martin einstimmig im Kreis der Eidg. Turnveteranen des STV aufgenommen.

In dieser Zeit hat er persönlich bei unseren Treffen mit seinen Lieder-Einstimmungen für viel jugendliche Nostalgie und zur fröhlichen Geselligkeit beigetragen. 5 Jahre hat Martin in der Obmannschaft der Turnveteranen als Schreiber gewirkt. Am Alt-Jahres-Hock hat er uns jeweils die von seiner lieben Frau gebastelten Glückwunsch-Kärtchen und Umschläge verteilt. Unvergessen ist auch der Veteranen-Ausflug mit dem Besuch der Milchsüdi in Cham -später Nestlé- aus seiner Zeit im Kt. Zug mit der Verantwortung der Brückenbauten.

Die  Arbeit und das Engagement, das Martin dem Stadtturnverein geschenkt hat, verdienen unseren grössten Respekt. Dafür danken wir Martin im Namen des Stadtturnvereins herzlich.  

Es war ein spannender Weg und eine gute Zeit, die wir gemeinsam gehen durften.

Martin war oft zu Fuss in der Stadt unterwegs. Da passt in diesen November-Tagen eine Strophe aus Hermann Hesse’s Nebel-Gedicht:

Voll von Freunden war mir die Welt,      
Als noch mein Leben licht war,
Nun, da der Nebel fällt,                            
Ist keiner mehr sichtbar.

Wir werden dich vermissen, aber deine Spuren bleiben in unseren Gedanken und unseren Herzen.  Lieber Martin, Dir danken wir für alles was Du uns gegeben hast, alles Gute! 

Deine Kameraden vom Stadtturnverein Luzern 

Trainingslager in Hergiswil

Wie im Flug ist das Jahr vergangen und schon stand wieder das Trainingslager vor der Tür. Nachdem wir im vergangenen Herbst eine unvergessliche Zeit in Alpnach hatten verbringen dürfen, war die Vorfreude auf die kommende Woche entsprechend riesig. Am Sonntagnachmittag trafen wir mitsamt Gepäck und einer grossen Portion Energie in der Lagerunterkunft in Hergiswil ein.

Nach einigen Informationen ging es ans Auspacken und Einrichten im grossen Schlag. Danach wurden wir bereits ein erstes Mal verwöhnt mit einem leckeren Menu, anlässlich des Mottotages Mexiko gab es Fajitas. Mit vollem Bauch ging es dann zum ersten Mal in die Turnhalle, die Geräte stellten sich nicht von alleine auf. Vor dem Schlafengehen blieb noch etwas Zeit für die Turnerinnen, in ihren Gruppen nach dem Lagermotto «international» erste Ideen für ihren Auftritt am Abschlussabend zu sammeln.

Am Montag und Dienstag startete das Training bereits früh, fleissig wurden neue Turnelemente geübt. Am Montagmorgen sorgte Nadia mit ihren Yogalektionen für eine Auflockerung im Trainingsplan. Am Dienstag stand Akro auf dem Programm, die Turnerinnen probierten eifrig die verschiedensten Akro-Elemente aus. Keine Figur blieb unversucht, zum Glück sorgten die dicken Matten meist für eine weiche Landung. In den Znüni- und Zvieripausen verwöhnte uns das Küchenteam mit Früchten und allerlei süssen und salzigen Leckereien. Passend zu den jeweiligen Mottotagen Schweiz und USA genossen wir auch zu den Mahlzeiten verschiedene Spezialitäten des Landes. Besonders die Pancakes am Dienstagmorgen sorgten für grosse Begeisterung. Am Montagabend stand als erstes Highlight der Lottoabend auf dem Programm. Voller Ehrgeiz spielten wir um die mitgebrachten Preise und feierten die Gewinnerinnen zur Musik. Der Dienstagabend war ein freier Abend, erfüllt mit Gelächter bei den verschiedenen Spielen. Zudem entstanden die einen oder anderen kreativen Ideen für ein lustiges Theater am Abschlussabend.

Nach zwei sehr lehrreichen, aber auch anstrengenden Tagen nutzten wir den Mittwochnachmittag zur Erholung vom Training. Von Langeweile war aber keineswegs die Rede, eine Schnitzeljagd quer durch Hergiswil hielt die Turnerinnen auf Trab. Mittels Rätselfragen ermittelten die Turnerinnen das Schlüsselwort, welches sie zum nächsten Posten führte. Dort angekommen, durften sie verschiedene Aufgaben erfüllen. Während beim einen Posten Geschicklichkeit gefragt war, ging es beim nächsten um Köpfchen und manchmal auch einfach um etwas Glück. Natürlich war es von Vorteil, das eigene Land ein wenig zu kennen, um die Fragen beantworten zu können. Am Abend schauten wir uns in der Turnhalle gemeinsam den traditionellen Lagerfilm «Rebell in Turnschuhen» an. Zur Pause überraschte uns das Küchenteam mit einem superfeinen Dessert, wir durften selber unsere Coups zusammenstellen.

Erholt nach einem etwas entspannteren Mittwoch zeigten die Turnerinnen am Donnerstag erneut vollen Einsatz in der Turnhalle. Die Turnerinnen durften nochmals grosse Erfolge feiern und wir freuten uns gemeinsam über die neu erlernten Turnelemente und zahlreichen Fortschritte. Zur Feier des Abschlussabends legte sich das Küchenteam nochmals richtig ins Zeug und zauberte ein herrliches Pad Thai. Nach diesem Gaumenschmaus durften wir die kreativen Shows der vier Gruppen zu ihrem Land geniessen, die für sehr viel Gelächter sorgten. Mit einem leckeren Himbeertörtli liessen wir uns im Anschluss nochmal verwöhnen und genossen einen tollen letzten Abend.

Am Freitagmorgen durften die Turnerinnen ein letztes Mal an die Geräte. Dabei hatten alle die Gelegenheit, ihre zwei liebsten Geräte während zweier Wahllektionen zu absolvieren. Anschliessend ging es ans Aufräumen und Putzen der Turnhalle und der Lagerunterkunft. Ein Abschlussfoto durfte natürlich auch nicht fehlen. Einige Umarmungen und Verabschiedungen später machten wir uns auf den Heimweg, müde, jedoch mit unzähligen tollen Erinnerungen an eine sehr lehrreiche und lustige Woche.

Ein riesengrosses Dankeschön geht an das Leiter- und Küchenteam und an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne euren unermüdlichen Einsatz wäre eine solch unvergessliche Lagerwoche nicht möglich gewesen!

Nachruf Josef genannt Sabi Bieri

Geboren 2. August 1948, gestorben 19. August 2025

Sabi verbrachte die ersten Lebensjahre in Littau. Mit 20 Jahren packte ihn das Fernweh, er reiste von 1968 – 1971 nach Afrika, wo er beruflich tätig war. Nach seiner Rückkehr kam er in Kontakt mit Kollegen, die aktiv bei der Nationalturner-Riege waren.

So trat Sabi 1973 ebenfalls in die Nationalturner-Riege ein. Nebst dem Nationalturnen hatte Sabi eine zweite Leidenschaft, das Singen. 1981 trat er dem Chörli des STV Luzern bei, 1982 wurde er bereits zum Kassier gewählt. Ebenfalls war er Mitglied im Männerchor Ballwil sowie bei den Oldie-Singers, die Gesangsformation aus dem Luzerner Seetal.

Bei verschiedenen Anlässen, welche die Nationalturner organisierten, war Sabi im OK dabei, so 1985

Eidg. Ringertag Horw, 1986 Waldstättercup, 1988 Kant. Ringermeisterschaft Horw, 1991 Schweizermeisterschaften Greco. Bei all diesen Anlässen war ihm auch die Kameradschaft sehr wichtig, er fühlte sich wohl unter seinen Kollegen.

Ab 1979 war er auch als Kampfrichter Ringen und Nationalturnen tätig.

Besondere Erfolge waren:
1981    Hochseeschwingerkönig (Sieg über Leo Brügger)
1982    Mitglied Sektionsturnen Kant. Turnfest Ruswil (Turnfestsieg)
1984    Mitglied Sektionsturnen ETF Winterthur
1991    Mitglied Sektionsturnen Kant. Turnfest Reiden

Für seine Verdienste im STV Luzern hat Sabi 1987 die Grosse Verdienstauszeichnung erhalten, 1988 wurde er Treuemitglied, 1998 Aktivveteran und 2011 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. 2013 erfolgte dann die Ernennung zum Eidg. Turnveteran.

Vor einem Jahr machten sich bei Sabi gesundheitliche Probleme bemerkbar, er musste kürzer treten. Die Treffen mit den Nationalturnern und den Ehrenmitgliedern waren ihm aber wichtig, es war ihm vergönnt, bis im Juli 2025 an diesen Treffen teilzunehmen. Noch im Juli hat sich sein Gesundheits-zustand sehr schnell verschlechtert. Im Kreis seiner Familie ist Sabi am 19. August 2025 zu Hause in Ballwil eingeschlafen.

Wir danken Sabi für all seine Dienste, die er für den STV Luzern geleistet hat. Wir werden ihn in lieber Erinnerung behalten.

Nachruf Fredy Kurmann

Geboren 4. Juni 1936, gestorben 28. Juni 2025

1951 trat Fredy als junger Kunstturner dem STV Luzern bei. Turnen war seine Leidenschaft.

1963 – 1964 war Fredy Chef Kunstturnen. Von 1968 – 1980 war er Chef der Kunstturnerinnen.  Diese Aufgabe nahm er sehr genau, bei jedem Training wurde die Präsenz von Hand  in ein kleines Notizbuch eingetragen. Unterstützt wurde er von Ludek Martschini,  Diese Zusammenarbeit war nicht immer einfach, Ludek forderte viel von den jungen Turnerinnen. Dass sich das  harte Training  lohnte, zeigte sich bei Wettkämpfen, wo die Kunstturnerinnen  verschiedene grosse Erfolge feiern konnten. Dies hat Fredy mit Stolz erfüllt.

Für seinen Einsatz in der  Kunstturnerriege wurde Fredy 1966 zum Treuemitglied ernannt. Bereits 1969 erhielt er die grosse Verdienstauszeichnung. 1975 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

In den letzten Jahren machten sie bei Fredy gesundheitliche Probleme bemerkbar, das Atmen bereitet ihm Mühe. Er konnte seine Wohnung nur noch selten verlassen. Dank seiner Frau Susanne war es Fredy vergönnt, bis zu seinem Tod in seiner Wohnung in Stansstad zu bleiben.

Am 28. Juni 2025 ist er zu Hause friedlich eingeschlafen.

Wir danken Fredy für alles, was er für den STV Luzern geleistet hat.

Freie Riege – Wanderung in Bremgarten

Die Freie Riege – Wanderung machte in Bremgarten halt.  Nach dem Mittagessen besuchten wir die Altstadt. Beim Stadtbildrelief posierten wir für ein Gruppenbild. Die Vorstandsmitglieder Thomas Bühlmann, Werner Meule und Beat Mühlemann ruhten sich auf der königlichen Bank aus. Mit der Bahn fuhren dann alle wieder nach Luzern retour.

SM Qualiwettkampf in Sarnen

Mit dem SM Qualiwettkampf in Sarnen stand am vergangenen Wochenende der letzte verbandsinterne Wettkampf auf dem Programm. In vielerlei Hinsicht ein Abschluss, denn einerseits massen sich die qualifizierten Turnerinnen und Turner ein letztes Mal auf hohem Niveau. Zudem schliesst sich auch für einige unserer Turnerinnen ein grosses Kapitel, da mit diesem Wettkampf einige langjährige Turnkarrieren ein Ende nehmen werden.

In der Kategorie 5 vertrat Rahana Foster den STV Luzern. Rahana darf auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Für den Abschluss bestand das Ziel darin, nochmals einen geglückten Wettkampf über alle vier Geräte ablegen zu können und vor allem: zu geniessen. Etwas ungewohnte Bedingungen warteten auf sie, denn das Bestreiten eines Wettkampfs ohne die Gesellschaft der Turnkolleginnen kann zur Herausforderung werden. Zudem fand der Wettkampf in einer ihr noch unbekannten Halle statt. Gleich zum Auftakt wurde ihr Können auf die Probe gestellt, die Schaukelringe waren sehr neu und entsprechend elastisch waren die Ringseile. Im Einturnen noch etwas zurückhaltend, meisterte Rahana ihre Wettkampfübung jedoch souverän. Die Note fiel relativ streng aus. Davon liess sich Rahana aber nicht beeindrucken und lieferte ihre Trainingsleistungen auch am Sprung und am Reck ab. Mit einer eleganten Bodenübung beeindruckte Rahana zum Schluss die Wertungsrichter und das Publikum (9.05 Punkte). Wir gratulieren herzlich zu deinen gezeigten Leistungen und zu einer beeindruckenden Wettkampfsaison!

Am Nachmittag machten sich unsere KD-Turnerinnen bereit für ihren Wettkampf. Für Sarah Schnüriger, Noémie Käch und Colette Koch ein sehr besonderer und emotionaler Moment. Ein allerletztes Mal das Wettkampfdress anziehen, ein allerletztes Mal zur Musik in die Wettkampfhalle einmarschieren, begleitet von begeistertem Applaus der Fans. Zahlreich hatten sich Familie und Freunde in Sarnen eingefunden, um diesen besonderen Moment mit unseren Turnerinnen zu teilen. Nicht ganz einfach, bei all diesen Emotionen den Fokus zu finden. Dennoch kamen die Turnerinnen gut im Wettkampf an und zeigten nochmals, was sie mit jahrelanger Leidenschaft und unermüdlichem Fleiss erreicht haben. Wir durften superschöne Übungen bewundern und feuerten die Turnerinnen lauthals an. Mit einem Ausrufezeichen wollte Noémie sich aus der Turnszene verabschieden. Und das tat sie. Über alle vier Geräte präsentierte sie ihre Bestleistungen und erturnte sich konstant hohe Noten, an ihrem Paradegerät beeindruckte sie mit Sprüngen nahe an der Perfektion (9.50). Am Ende durfte sie mit hohen 37.35 Punkten verdient auf das Podest steigen und sich nochmals als Silbermedaillen-Gewinnerin feiern lassen. Bei Sarah zeigte sich bereits zu Beginn die eine oder andere Träne, dennoch durfte auch sie mit einem sehr tollen Wettkampf abschliessen. Zwar gelang der Auftakt der Reckübung nicht ganz wunschgemäss, doch mit viel Routine gelang es ihr souverän, die Übung fortzusetzen und erfolgreich zu beenden. Umso schönere Übungen präsentierte Sarah an den Schaukelringen und am Boden, wo sie mit hohen 9.25 bzw. 9.30 Punkten belohnt wurde. Colette rief ihre Trainingsleistungen über alle vier Geräte ab und durfte sich entsprechend über einen absolut gelungenen Abschluss freuen. Das genau im richtigen Moment geschossene Foto von ihr im Spagat machte für sie den Tag perfekt.

Nach der letzten Bodenübung flossen schliesslich bei allen Turnerinnen die Tränen, vielleicht erfüllt von etwas Wehmut, aber grösstenteils überwältigt von all den freudigen Erinnerungen, die wir gemeinsam haben schaffen dürfen. Wir sind stolz auf euch und auf alles, was ihr in den vielen Jahren habt erreichen dürfen. Und wir sagen Danke von Herzen für euren unermüdlichen Einsatz und die schönen gemeinsamen Stunden. Nun wünschen wir euch, Sarah, Colette und Noémie, von Herzen alles Gute auf eurem weiteren Weg. Dennoch ist das keineswegs ein endgültiger Abschied, wir freuen uns sehr, unzählige weitere schöne Momente mit euch als Leiterinnen in der Turnhalle erleben zu dürfen.

Auszeichnungen

Kategorie Damen

2. Rang: Noémie Käch

Ranglisten