Ehrenmitgliedertreffen 18. September 2026

Fischzucht Bremgarten

Eine Truppe gut gelaunter Ehrenmitglieder besuchte die Fischzucht in Bremgarten. Mit einem Kleinbus fuhr uns Ferdi Moos routiniert direkt vor die Fischzuchtanstalt im Vogelsang. Co-Betriebsinhaber Philipp Bösiger führte uns durch die Fischzucht. Seit über 100 Jahren wird in Bremgarten die Fischzucht betrieben. Die Fische in der Fischzucht Bremgarten wachsen in reinem Quellwasser in naturnahen Becken heran und werden mit biologisch hergestelltem Futter gefüttert. In den verschiedenen Becken tummeln sich Saiblinge, Bachforellen und Regenbogenforellen. In den modernen Räumlichkeiten konnten wir sehen, wie die Fische von Hand verarbeitet und geräuchert werden. Die Fische werden am Abend vorher herausgefischt, also ganz frisch verarbeitet. Vom Fisch gibt es nur ca. 10% Abfall, dieser wird zu Biogas verarbeitet. Im Verkaufsladen direkt nebenan können die verschiedenen Produkte gekauft werden, dieses Angebot liessen wir uns nicht nehmen. Ebenso werden die verarbeiteten Fische an Grossverteiler und einen bekannten Schweizer Fischzusteller geliefert.

Nach der Führung wurde uns im hellen Eventraum ein feines Mittagessen serviert, natürlich gab es Fischknusperli von den Forellen, Salzkartoffeln und Salat, abgerundet wurde alles mit einem feinen Kaffee.

Nach dem Einkauf im Fischladen machten wir uns auf die Rückfahrt. Bei Walterswil, wo es die feinen Mohrenköpfe ab Fabrik gibt, machten wir einen kurzen Halt. Die Verlockung war zu gross, alle deckten sich mit einer oder mehreren!!! Schachteln ein, gut gefüllt mit den feinen M-Köpfen. Ein geselliger Tag fand so einen süssen Abschluss.

Rita Li

Nachruf  Bernhard Lang

Geboren: 12.11.1935
Gestorben: 01.03.2026

Bernhard trat 1954 dem Stadtturnverein Luzern bei. Bei den Nationalturnern und Ringern fühlte er sich sofort wohl. Als aktiver Nationalturner und Ringer war er äusserst erfolgreich.

Bereits 1957 erreichte er an der Kantonalmeisterschaft im Ringen den hervorragenden 2. Rang. Im gleichen Jahr erkämpfte sich Bernhard bereits drei Ringerkränze. 1958 folgten zwei weitere Ringerkränze – und so setzte sich seine beeindruckende Erfolgsserie fort. Insgesamt gewann er 24 Kränze im Ringen, darunter drei Kranzfestsiege. Auch an den Kantonalmeisterschaften durfte er regelmässig Medaillen entgegennehmen. In der Mannschaftsmeisterschaft war Bernhard stets eine geschätzte und wichtige Verstärkung.

1959 errang Bernhard seinen ersten Nationalturnerkranz. Fünf weitere sollten folgen.

1969 beendete Bernhard seine Aktivzeit und engagierte sich anschliessend als erfolgreicher Trainer im Ringen beim STV Luzern. Viele von uns konnten enorm viel von ihm lernen – er war ein geduldiger und geschätzter Trainer.

Auch neben der Matte setzte sich Bernhard mit grossem Engagement für den Verein ein:

  • 1956–1963: Materialverwalter und Protokollführer
  • 1963–1975: 1. Technischer Leiter
  • 1972–1978: Mitarbeit in verschiedenen Organisationskomitees, insbesondere im Baukomitee

Zudem war Bernhard als Kampfrichter im Ringen und Nationalturnen für den STV Luzern tätig.

Auszeichnungen und Ehrungen

  • 1965: Treumitglied STV Luzern
  • 1969: Grosse Verdienstauszeichnung STV Luzern
  • 1975: Ehrenmitgliedschaft STV Luzern
  • 1986: Ehrenmitgliedschaft des Kantonalen Nationalturnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden
  • 1987: Goldene Nadel des Kantonalen Turnverbandes
  • 2014: Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft im STV Luzern

Mit Bernhard verlieren wir einen engagierten Turner, erfolgreichen Sportler, geduldigen Trainer und treuen Vereinskameraden. Sein Wirken und seine Verbundenheit mit dem STV Luzern bleiben in dankbarer Erinnerung.

Werner Niederberger

Ehrenmitgliedertreffen 21. April 2026DIWISA Willisau

Eine muntere Truppe Ehrenmitglieder reist mit der BLS nach Willisau. Ab dem Bahnhof gelangen wir in einem kurzen Fussmarsch zur Distillerie.

Wir werden von Conny Zihlmann empfangen. In einem kurzen Film erfahren wir die Entstehungsgeschichte der ehemaligen Schnapsbrennerei, die 1918 gegründet wurde. Durch unbändige Innovationskraft und äusserst motivierte Mitarbeitende ist die Distillerie Willisau zur Marktleaderin in der Herstellung und dem Vertrieb von Spirituosen in der Schweiz geworden. Das Familienunternehmen verbindet traditionelles Handwerk, Innovationskraft und Hightech in idealer Weise.

Wir sehen, wo die Früchte angeliefert werden, gehen weiter zum Obstgarten, zur Brennerei und Abfüllerei und werfen einen Blick ins Labor. Für die Verarbeitung wird frisches Qualitätsobst aus der Schweiz (80 %) sowie zu 20 % aus der EU verwendet. Für Landtwing-Destillate wird ausschliesslich 100 % Schweizer Obst eingesetzt.

Während zehn Monaten im Jahr wird gebrannt und abgefüllt, in der restlichen Zeit werden Reinigungs- und Wartungsarbeiten ausgeführt. Rund 100 Mitarbeitende sind bei DIWISA beschäftigt.

Nach dem einstündigen, abwechslungsreichen Rundgang führt uns Conny in einen Kellerraum, der als Eventlokal genutzt werden kann. Dort können wir unser eigenes Kafi Luz brauen: Eine Waage, gemahlener Kaffee, heisses Wasser und Buure Brand (Birne) – alles steht bereit.

Die grosse Frage ist: Wie viel gemahlener Kaffee braucht es für einen Liter Kaffee? Ferdi meint, ein Kaffeelöffel sollte genügen. Wir messen ab – das ergibt 1,18 g, scheint doch etwas wenig zu sein. Conny klärt auf: Es sollen etwa 1,8 g sein; man soll ja noch die Zeitung durch das Glas lesen können.

Hubi und Hans brühen den Kaffee an, und tatsächlich – die Farbe stimmt. Mit dem Buure Brand (61 % Vol.) ergibt sich ein feines Aroma. Zum Kaffee – es werden einige getrunken – wird ein Hinterländer Z’Vieri-Plättli offeriert.

Gemütlich ist es, und mit interessanten Gesprächen vergeht die Zeit im Flug. Als Abschluss erhalten alle Teilnehmenden ein Fläschli Buure Brand überreicht.

Rita L.

Nachruf Bruno Hagmann

Bruno war schon immer sportbegeistert. Anfang der 1950er-Jahre wurde er Mitglied beim Luzerner Sportclub (LSC) und ab November 1950 in der Leichtathletikriege des Stadtturnvereins Luzern.

Aufgrund seiner Gardemasse war er in verschiedenen Disziplinen aktiv, vor allem im Hammerwerfen, aber auch als Hürdenläufer. Er war Kantonalmeister über 110 m Hürden und 15-mal im Hammerwerfen. Zudem wurde er zweimal mit dem Zehnkampfkranz ausgezeichnet. Während zehn Jahren war er im Nationalkader Hammerwerfen und wurde 1963 für den Länderkampf gegen Bayern aufgeboten.

Seine Kenntnisse und Fähigkeiten stellte er auch als Funktionär zur Verfügung – insbesondere in der Leichtathletikriege als TK- und Disziplinenchef. In früheren Jahren war er zudem Chef des damaligen Feldhandballs sowie des „Karl Schmid Gedenkmeetings“, dem Vorläufer des heutigen Meetings „Spitzenleichtathletik Luzern“. Schliesslich übernahm er auch Funktionen im Kantonalturnverband.

Bruno durfte zahlreiche Ehrungen entgegennehmen: 1961 wurde er Treuemitglied, 1963 erhielt er die grosse Verdienstauszeichnung. 1975 wurde er Ehrenmitglied sowie Aktivveteran, 1998 Mitglied der Eidgenössischen Turnveteranen-Vereinigung (Gruppe STV Luzern) und im Jahr 2000 Mitglied der Freien Riege.

In den letzten Jahren war Bruno leider bettlägerig, jedoch geistig noch voll fit. Er freute sich stets sehr über die Besuche von Werner und Peter sowie weiteren Turnkameraden.

Der STV Luzern und besonders die LAR danken Bruno für alles. Sie verlieren einen sehr geschätzten und lieben Freund und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

WSch

Bericht Ehrenmitglieder 2025

Ab diesem Jahr übernahm Esther Wolf als Nachfolgerin von Esther Nadig die Betreuung der Ehrenmitglieder, zusammen mit Rita Lichtsteiner. Dem Team ist es ein Anliegen, den Ehrenmitgliedern ein abwechslungsreiches Programm zu bieten.

Gestartet wurde am 15. April mit dem Frühlingstreffen im Restaurant sowieso. Ein spannendes Referat der Luzerner Polizei war angesagt zu den Themen Betrug im Internet, betrügerische Telefonanrufe, Phishing und ähnliches. Die Ehrenmitglieder konnten viele spannende Informationen und hilfreiche Tipps mitnehmen, damit sie nicht zu Geschädigten werden. Beim anschliessenden Mittagessen konnte ausführlich über die gehörten Themen weiter diskutiert werden.

Am 26. Juni fand die Geburtstagsfeier im Restaurant Sandplatz statt. Speziell geehrt wurden Leo Brügger und Werner Gauhl, die beide den 85. Geburtstag feiern durften. Bei einem feinen Apéro wurde auf die beiden Jubilaren angestossen und in gemütlicher Runde Neuigkeiten ausgetauscht.

Für den Herbstanlass am 20. September war der Besuch REGA Basis Erstfeld geplant. Esther und Rita hatten alles rekognosziert, Mittagessen im Bistro Lounge Baggenstos Altdorf bestellt. Am 18. September erreichte uns ein Anruf der REGA Zentrale Zürich mit der schlechten Nachricht, dass der Referent in Erstfeld wegen eines medizinischen Problems ausfalle und der Ersatzreferent in den Ferien weile. So mussten wir kurzfristig diesen Anlass absagen. Für die angemeldeten Ehrenmitglieder eine herbe Enttäuschung.

Am 19. November fand die zweite Geburtstagsfeier des Jahres im Restaurant Sandplatz statt. Die Geburtstagsgäste waren Gaston Amberg, Hans Häfliger und Paul Burch. Beste Wünsche für die Zukunft und ein herzlicher Applaus wurde ihnen mitgegeben.

Die Ehrenmitglieder durften nicht nur feiern, es gab auch traurige Momente. So mussten wir im Laufe des Jahres von drei verdienten Ehrenmitgliedern Abschied nehmen: Fredy Kurmann, gestorben am 28. Juni, Sabi Bieri, gestorben am 19. August und Martin Gisler, gestorben am 30. Oktober. Diese drei Verstorbenen werden wir in liebevoller Erinnerung behalten.

Wir danken allen Ehrenmitgliedern für ihr Erscheinen an unseren Anlässen und freuen uns jetzt schon auf ein spannendes 2026.

Rita und Esther

Nachruf Martin Gisler

Geboren am 27. August 1946, Gestorben am 30. Oktober 2025

Martin trat im Jahr 1979 dem STV Luzern Trampolin bei. Im Vorstand der Trampolin-Riege war Martin in verschiedenen Funktionen aktiv. In dieser Zeit waren die Trampoliner 4 Mal Schweizermeister im Sektionsturnen.

Als Riegen-Präsident konnte er mehrere Einzel-Schweizermeister feiern. 1989 auf der Prag-Reise konnte Martin beim mitgereisten Stadtpräsidenten Franz Kurzmeier den Trampolin-Turnern die Benützung der neuen Bahnhof-Turnhalle ermöglichen.

Unvergessen sind auch die Turnfestsiege des STV am Kantonalen Turnfest 1982 in Ruswil  und am Eidgenössischen Turnfest 1991 Luzern in Stärkeklasse 7.

1992 wurde Martin in den Kreis der Ehrenmitglieder STV aufgenommen. 1994 hat Martin das Stadtturner-Chörli als Bass-Jodler verstärkt und die letzten Jahre das Chörli  als Dirigent kompetent geleitet. Eines der letzten einstudierten Lieder war seine Eigenkomposition „Probenbesuch“. Leider hat das Chörli mit Martin und Sabi in wenigen Tagen wichtige Stimmen verloren.

2012 wurde Martin einstimmig im Kreis der Eidg. Turnveteranen des STV aufgenommen.

In dieser Zeit hat er persönlich bei unseren Treffen mit seinen Lieder-Einstimmungen für viel jugendliche Nostalgie und zur fröhlichen Geselligkeit beigetragen. 5 Jahre hat Martin in der Obmannschaft der Turnveteranen als Schreiber gewirkt. Am Alt-Jahres-Hock hat er uns jeweils die von seiner lieben Frau gebastelten Glückwunsch-Kärtchen und Umschläge verteilt. Unvergessen ist auch der Veteranen-Ausflug mit dem Besuch der Milchsüdi in Cham -später Nestlé- aus seiner Zeit im Kt. Zug mit der Verantwortung der Brückenbauten.

Die  Arbeit und das Engagement, das Martin dem Stadtturnverein geschenkt hat, verdienen unseren grössten Respekt. Dafür danken wir Martin im Namen des Stadtturnvereins herzlich.  

Es war ein spannender Weg und eine gute Zeit, die wir gemeinsam gehen durften.

Martin war oft zu Fuss in der Stadt unterwegs. Da passt in diesen November-Tagen eine Strophe aus Hermann Hesse’s Nebel-Gedicht:

Voll von Freunden war mir die Welt,      
Als noch mein Leben licht war,
Nun, da der Nebel fällt,                            
Ist keiner mehr sichtbar.

Wir werden dich vermissen, aber deine Spuren bleiben in unseren Gedanken und unseren Herzen.  Lieber Martin, Dir danken wir für alles was Du uns gegeben hast, alles Gute! 

Deine Kameraden vom Stadtturnverein Luzern 

Nachruf Josef genannt Sabi Bieri

Geboren 2. August 1948, gestorben 19. August 2025

Sabi verbrachte die ersten Lebensjahre in Littau. Mit 20 Jahren packte ihn das Fernweh, er reiste von 1968 – 1971 nach Afrika, wo er beruflich tätig war. Nach seiner Rückkehr kam er in Kontakt mit Kollegen, die aktiv bei der Nationalturner-Riege waren.

So trat Sabi 1973 ebenfalls in die Nationalturner-Riege ein. Nebst dem Nationalturnen hatte Sabi eine zweite Leidenschaft, das Singen. 1981 trat er dem Chörli des STV Luzern bei, 1982 wurde er bereits zum Kassier gewählt. Ebenfalls war er Mitglied im Männerchor Ballwil sowie bei den Oldie-Singers, die Gesangsformation aus dem Luzerner Seetal.

Bei verschiedenen Anlässen, welche die Nationalturner organisierten, war Sabi im OK dabei, so 1985

Eidg. Ringertag Horw, 1986 Waldstättercup, 1988 Kant. Ringermeisterschaft Horw, 1991 Schweizermeisterschaften Greco. Bei all diesen Anlässen war ihm auch die Kameradschaft sehr wichtig, er fühlte sich wohl unter seinen Kollegen.

Ab 1979 war er auch als Kampfrichter Ringen und Nationalturnen tätig.

Besondere Erfolge waren:
1981    Hochseeschwingerkönig (Sieg über Leo Brügger)
1982    Mitglied Sektionsturnen Kant. Turnfest Ruswil (Turnfestsieg)
1984    Mitglied Sektionsturnen ETF Winterthur
1991    Mitglied Sektionsturnen Kant. Turnfest Reiden

Für seine Verdienste im STV Luzern hat Sabi 1987 die Grosse Verdienstauszeichnung erhalten, 1988 wurde er Treuemitglied, 1998 Aktivveteran und 2011 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. 2013 erfolgte dann die Ernennung zum Eidg. Turnveteran.

Vor einem Jahr machten sich bei Sabi gesundheitliche Probleme bemerkbar, er musste kürzer treten. Die Treffen mit den Nationalturnern und den Ehrenmitgliedern waren ihm aber wichtig, es war ihm vergönnt, bis im Juli 2025 an diesen Treffen teilzunehmen. Noch im Juli hat sich sein Gesundheits-zustand sehr schnell verschlechtert. Im Kreis seiner Familie ist Sabi am 19. August 2025 zu Hause in Ballwil eingeschlafen.

Wir danken Sabi für all seine Dienste, die er für den STV Luzern geleistet hat. Wir werden ihn in lieber Erinnerung behalten.

Nachruf Fredy Kurmann

Geboren 4. Juni 1936, gestorben 28. Juni 2025

1951 trat Fredy als junger Kunstturner dem STV Luzern bei. Turnen war seine Leidenschaft.

1963 – 1964 war Fredy Chef Kunstturnen. Von 1968 – 1980 war er Chef der Kunstturnerinnen.  Diese Aufgabe nahm er sehr genau, bei jedem Training wurde die Präsenz von Hand  in ein kleines Notizbuch eingetragen. Unterstützt wurde er von Ludek Martschini,  Diese Zusammenarbeit war nicht immer einfach, Ludek forderte viel von den jungen Turnerinnen. Dass sich das  harte Training  lohnte, zeigte sich bei Wettkämpfen, wo die Kunstturnerinnen  verschiedene grosse Erfolge feiern konnten. Dies hat Fredy mit Stolz erfüllt.

Für seinen Einsatz in der  Kunstturnerriege wurde Fredy 1966 zum Treuemitglied ernannt. Bereits 1969 erhielt er die grosse Verdienstauszeichnung. 1975 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

In den letzten Jahren machten sie bei Fredy gesundheitliche Probleme bemerkbar, das Atmen bereitet ihm Mühe. Er konnte seine Wohnung nur noch selten verlassen. Dank seiner Frau Susanne war es Fredy vergönnt, bis zu seinem Tod in seiner Wohnung in Stansstad zu bleiben.

Am 28. Juni 2025 ist er zu Hause friedlich eingeschlafen.

Wir danken Fredy für alles, was er für den STV Luzern geleistet hat.

Ehrenmitgliederbericht 2024

Die diesjährigen Ausflüge waren leider vom Regen begleitet. Der Wettergott hat es nicht so gut mit uns gemeint. Das tat jedoch der Unternehmungslust der Ehrenmitglieder keinen Abbruch; zahlreich haben sie dieses Jahr an den Ausflügen teilgenommen.

Im Frühling orientierten wir uns, was eigentlich mit unseren Kehrichtsäcken passiert, nachdem wir sie in den Container geworfen haben. Wir besuchten die Renergia in Perlen. Eine versierte Mitarbeiterin begrüsste uns, und durch eine Filmschau bekamen wir einen ersten Einblick in den Ablauf der ganzen Verbrennung. Auf einem eindrücklichen Durchgang der eigentlichen Anlage erklärte sie uns den Ablauf. 70% des Haushaltmülls kann zur Verbrennung genutzt werden. Aus der Abwärme wir Wärme und Strom produziert. Die Papierfabrik ist der grösste Abnehmer, und von Root bis Ennetsee werden Haushalte mit dessen Strom versorgt.  Es war sehr interessant, unser Wissen auch auf diesem Gebiet erweitern zu können. Mit einem feinen Mittagessen liessen wir uns im Restaurant Perlen verwöhnen, und der gegenseitige Austausch fand rege statt.

Für den Herbstausflug stand die Stöckli Skifabrik in Malters auf dem Programm.  Das Interesse war gross, sicher auch weil unser Swiss Team Skifahrer «Odi» Marco Odermatt, diese Marke fährt. Was steckt denn hinter dieser «Wunderwaffe», und wie geht die Produktion vor sich?

Nach einem stärkenden Mittagessen in Malters ging es per Privattaxis zum Fabrikgelände, das etwas ausserhalb des Dorfes liegt. Von einem ehemaligen Geschäftsleitungsmitglied wurden wir willkommen geheissen und mit ausführlichen Erläuterungen die Produktion eines Skis erklärt. In jeder Abteilung war es sehr laut, und wir mussten die Ohren spitzen um alle Info mitzubekommen. Heute werden die Skier aus einem Mix von modernsten gesteuerten, technischen Anlagen bis zur finalen Handarbeit angefertigt. Jede Rückmeldung eines Athleten und auch eines Hobbyskifahrers ist wichtig; daran kann die Produktion inkl. Technik wachsen. Nach 3 Std. der Informationen wurden wir von der Firma zu einem Apéro eingeladen, bei dem die letzten offenen Fragen gestellt werden konnten. Müde und voller Eindrücke machten wir uns gegen Abend auf den Heimweg.euteHeute

Anfangs des Jahres verstarb unser Ehrenmitglied Franz Kurzmeyer, ehemaliger Stadtpräsident von Luzern. Er war kein Riegenmitglied, aber unserem Verein wohlgesinnt und verbunden, hat er doch immer wieder ein «Nötli» in unsere Kasse gegeben. Im November verstarb Alois Bissig von der Nationalturnerriege. Er war in vielen Organisationen und Gremien tätig und hat so unseren Verein würdig vertreten. Wir werden die zwei Ehrenmitglieder in guter Erinnerung behalten.

Im Juni im Restaurant Murmatt und November im Restaurant Tribschen fanden die alljährlichen Ehrenmitglieder Geburtstagfeiern statt. Wir waren hoch erfreut, dass das Interesse in diesem Jahr sehr gross war. Rita würdigte ihr Wirken im Verein und gratulierte mit einem feinen Tropfen. Es ist immer ein fröhlicher Anlass, wo das Neuste ausgetauscht wird und auch Nostalgisches nicht zu kurz kommt.

Speziell danke ich Rita für die tatkräftige Unterstützung während des ganzen Jahres, vor allem aber für die Gestaltung der Geburtstagsfeiern und den Versand der jeweiligen Gratulationskarten. Sie und die Post machen es möglich, dass die jeweiligen Geburtstagkarten ihren Empfänger rechtzeitig erreichen.

Das war der letzte Jahresbericht meinerseits. Ich trete Ende 2024 nach 24 Jahren Ehrenmitglieder Betreuung zurück. Es waren interessante, schöne Jahre. Es machte mir immer wieder viel Spass, in Zusammenarbeit mit Rita etwas Neues zu finden.

Die Anlässe zu organisieren waren mit einer gewissen Herausforderung verbunden. Der Lohn dafür war, dass eine grosse Schar von Ehrenmitgliedern sich dafür interessierte. Gott sei Dank hat immer alles geklappt, und wir sind jedes Mal wieder gesund und munter nach Hause zurückgekehrt.

Ich danke allen Ehrenmitgliedern für die Teilnahme an den Anlässen, die Treue und die Verbundenheit zur Ehrengarde und auch zum Turnverein. Ebenfalls bedanke ich mich für die vielen interessanten Gespräche und Anregungen.

Ich wünsche Rita Lichtsteiner und meiner Nachfolgerin Esther Wolf viel Erfolg mit den neuen Herausforderungen und Organisationen.

Esther Nadig, Dezember 2024

Nachruf Alois Bissig

Geboren am 26. August 1945 – Gestorben am 23. November 2024

Mit tiefem Bedauern nehmen wir Abschied von Alois Bissig, der am 23. November 2024 im Alter von 79 Jahren verstorben ist. Alois war ein engagiertes und langjähriges Mitglied des STV Luzern und des Kant. Nationalturnverbandes LU/OW/NW, dessen Name untrennbar mit dem Turnen, Ringen und Schwingen in unserer Region verbunden ist.

Seit seinem Eintritt in den STV Luzern im Jahr 1988 setzte sich Alois mit Leidenschaft und Hingabe für den Sport ein. Er war nicht nur Mitglied der Nationalturn- und Ringerriege, sondern übernahm auch zahlreiche verantwortungsvolle Aufgaben im Verein und in den Verbänden. Als Mitglied des OKs vieler Veranstaltungen, darunter die Kant. Meisterschaften im Sektionsturnen und die Kreisturnfeste, brachte er seine organisatorischen Fähigkeiten und seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohl des Vereins und der Gemeinschaft ein.

Besonders hervorzuheben sind, seine jahrelange Tätigkeit als Beisitzer und später als Präsident des Kant. Nationalturnverbands sowie sein Engagement im Sponsoring und der Organisation des Waldstätter-Cups in Horw. Als engagierter Kampfrichter im Nationalturnen, Ringen und Schwingen prägte er auch die Wettkampfszene und trug maßgeblich zum Erfolg und Ansehen des Sports bei.

Alois Bissig war ein Mann, der sich stets für die Gemeinschaft und den Sport einsetzte, ohne je nach Anerkennung zu streben. Sein beeindruckendes Engagement und seine Verdienste wurden in zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter die Große Verdienstauszeichnung des STV Luzern und die Ehrenmitgliedschaften im Nationalturnverband sowie im STV Luzern.

Der Verlust von Alois hinterlässt eine Lücke in der Sportgemeinschaft, die nur schwer zu füllen ist. Wir werden ihn als engagierten, hilfsbereiten und stets freundlichen Menschen in Erinnerung behalten, der mit seinem Einsatz und seiner Begeisterung für den Sport vielen eine Inspiration war.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie. Alois, wir werden dich nie vergessen und deinen unermüdlichen Einsatz für den Sport und die Gemeinschaft stets in Ehren halten.

Natifuger STV Luzern