Zum ersten Mal durften wir am vergangenen Wochenende am Moränen Cup teilnehmen. Dazu traten wir bereits in den frühen Morgenstunden unsere Reise in den Kanton Zug an. Zwei Durchgänge – zwei Mal dreieinhalb Minuten voller Einsatz, Körperspannung und mit einem Strahlen auf dem Gesicht – das war unser Ziel.
Auf dem Gelände angekommen machte sich Vorfreude breit, als wir die Wettkampfhalle in Augenschein nahmen. Langsam verflog auch die letzte Müdigkeit und wir machten uns ans Aufwärmen. Zwar war es noch etwas kühl, aber die Sonne zeigte bereits erste Strahlen, die wir für unsere Vorbereitungen draussen nutzten. Zwei Trockendurchgänge und einige letzte Vorbereitungen später standen wir bereit für unseren ersten Wettkampfdurchgang. Trotz der frühen Startzeit waren die Zuschauerränge bereits gut gefüllt und wir präsentierten einen tollen ersten Durchgang. Für viele Turnerinnen war dies die Wettkampfpremiere im Sektionsturnen. Die damit verbundene Nervosität war jedoch kaum zu spüren, vielmehr strahlte die grosse Begeisterung für das Turnen als Team bis auf die Zuschauertribüne.
Nach einem erfolgreichen ersten Durchgang blieb nicht lange Zeit zum Ausruhen, eine knappe Stunde später machten wir uns nach einer kleinen Verpflegung bereits wieder an die Vorbereitungen für Runde 2. Die Wettkampfzeit kurz vor dem Mittag bedeutete nun bis auf den letzten Platz belegte Zuschauerränge. Auch das eine oder andere bekannte Gesicht war zum Anfeuern gekommen, was uns umso mehr anspornte. So schafften wir es, unsere Leistung vom Morgen nochmals zu überbieten, wir konnten einzelne kleine Unsauberkeiten aus dem ersten Durchgang ausbessern und überzeugten mit einer besseren Synchronität. Dementsprechend gross war die Freude.
Im Anschluss genossen wir zuerst ein verdientes Mittagessen. Die Nachmittagsstunden verbrachten wir teils in der herrlichen Sonne, teils feuerten wir die anderen Vereine bei ihren Showprogramms an und freuten uns mit ihren Erfolgen. Gemeinsam machten wir uns am frühen Abend auf zum Festgelände, wo wir ein leckeres Abendessen genossen und den Abend ausklingen liessen.










