Jahresbericht 2024 FitKids STV Luzern

Auch im Jahr 2024 konnten wir jeden Dienstagabend ein altersgerechtes polysportives Turnerlebnis für Kinder zwischen fünf und vierzehn Jahren anbieten. Von 17.45 bis 18.45 Uhr trainierten die Jüngeren, von fünf bis ca. acht Jahren, und von 18.30 bis 19.30 Uhr die Älteren, von ca. acht bis vierzehn Jahren. Die Nachfrage nach Schnupperplätzen war auch in diesem Jahr sehr gross, sodass wir bald wieder die maximale Kapazität der beiden Gruppen erreicht hatten und weitere Interessenten aufs neue Schuljahr vertrösten mussten.

Zum Ende des Schuljahres 2023/24 haben wir wieder unser traditionelles Eisessen abgehalten, das die Kinder sehr gefreut hat. Nea Meinetsberger hat auch in diesem Jahr gewissenhaft bei den Kleinen geholfen und uns unterstützt. Die grossen haben begonnen, eine neue Choreografie für den Sommer einzustudieren. Die kleineren FitKids hatten zunächst entschieden, dass sie bei der Show für die Eltern im Sommer nicht auftreten möchten, aber letztendlich haben sie ihre Meinung geändert und haben doch mitgemacht. Unser Ziel ist es, alle zwei Jahre eine kleine Show zu kreieren, in der die Kinder ihren Eltern zeigen können, was sie alles Neues gelernt haben. Am 25. Juni erfolgte der grosse Auftritt und die Eltern wie auch die FitKids waren begeistert.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Nea Meinetsberger für ihre wertvolle Unterstützung in der Halle bedanken. Ein grosses Dankeschön geht auch an alle Kinder, die so fleissig zum Training der FitKids kommen, sowie den Eltern für die gute Zusammenarbeit. Und zum Schluss auch noch ein grosses Merci an Michi Küchler für die administrative Unterstützung.

Luzern im Dezember 2024, Lena Meinetsberger

Jahresbericht 2024 der Freien Riege STV

Nach dem Jubiläumsjahr (100 Jahre Freie Riege) kehrten wir wieder zum gewohnten Rhythmus zurück. Das wöchentliche Training und unsere Anlässe animierten viele Riegler zum Mitmachen und der Aufwand für die Vorstandsarbeit reduzierte sich wieder.

Jeden Mittwochabend beginnen wir um 18.15 Uhr mit dem Volleyballspiel. Wir wären auf Verstärkung angewiesen, aber auch ohne ganz vollständige Mannschaft haben wir viel Spass dabei. Auf 20.00 Uhr kommen die weiteren Riegler und die  FitGym-Teilnehmer und unsere Gymnastikleiterinnen Violett, Lisbeth oder Silvana übernehmen das Zepter. Die immer wieder neuen Programme fördern neben der  Beweglichkeit auch Kraft und Koordination. Ein grosses Dankeschön für ihren zuverlässigen Einsatz. Für die abschliessende Erfrischung wechseln wir dann in den

Bunker beim FC Kickers.

Regelmässig am Montagmorgen ist Stamm von 10.00 bis 11.00 Uhr im Restaurant Peperoncini an der Obergrundstrasse. Im Sommerprogramm wurden wir zu einem  feinen Abendessen im Schwyzerhüsli auf dem Sonnenberg und zum Besuch des Paraplegikerzentrums in Nottwil eingeladen. Die von Beat Mühlemann bestens vorbereitete Riegentour führte nach Möhlin, wo wir an einer Führung durch die Salina Riburg teilnahmen und nachher auch die grossen Lagerhallen für Streusalz besich- tigen konnten. Für den traditionellen Altjahreshock wurde diesmal das Restaurant Pallino ausgewählt. 

Finanziell konnten wir von der grosszügigen Unterstützung durch die Alfred-Achermann-Stiftung und von den zahlreichen Spenden unserer Mitglieder profitieren.  Unser Kassier, Thomas Bühlmann, konnte uns daher ein knapp positives Jahresergebnis präsentieren.

Bei unserer Riege wäre ohne Unterstützung durch meine Vorstandskollegen, den  spontanen Helfern und den Gönnern ein so abwechslungsreiches Programm nicht  möglich. Für die sehr gute Zusammenarbeit bedanke ich mich ganz herzlich auch bei der Leitung des Gesamtvereins.

Auch wenn wir dieses Jahr 2 neue Mitglieder fanden, unser grösstes Problem, der Mitgliederschwund, bleibt. Interessierte Männer, gerne auch etwas mehr als Ü50 oder Ü60, sind jederzeit herzlich zum Schnuppern bei Volleyball und/oder Gymnastik eingeladen.

Luzern, Ende Dezember 2024                                         Freie Riege STV

                                                                                              Walter Gnos  

Ehrenmitgliederbericht 2024

Die diesjährigen Ausflüge waren leider vom Regen begleitet. Der Wettergott hat es nicht so gut mit uns gemeint. Das tat jedoch der Unternehmungslust der Ehrenmitglieder keinen Abbruch; zahlreich haben sie dieses Jahr an den Ausflügen teilgenommen.

Im Frühling orientierten wir uns, was eigentlich mit unseren Kehrichtsäcken passiert, nachdem wir sie in den Container geworfen haben. Wir besuchten die Renergia in Perlen. Eine versierte Mitarbeiterin begrüsste uns, und durch eine Filmschau bekamen wir einen ersten Einblick in den Ablauf der ganzen Verbrennung. Auf einem eindrücklichen Durchgang der eigentlichen Anlage erklärte sie uns den Ablauf. 70% des Haushaltmülls kann zur Verbrennung genutzt werden. Aus der Abwärme wir Wärme und Strom produziert. Die Papierfabrik ist der grösste Abnehmer, und von Root bis Ennetsee werden Haushalte mit dessen Strom versorgt.  Es war sehr interessant, unser Wissen auch auf diesem Gebiet erweitern zu können. Mit einem feinen Mittagessen liessen wir uns im Restaurant Perlen verwöhnen, und der gegenseitige Austausch fand rege statt.

Für den Herbstausflug stand die Stöckli Skifabrik in Malters auf dem Programm.  Das Interesse war gross, sicher auch weil unser Swiss Team Skifahrer «Odi» Marco Odermatt, diese Marke fährt. Was steckt denn hinter dieser «Wunderwaffe», und wie geht die Produktion vor sich?

Nach einem stärkenden Mittagessen in Malters ging es per Privattaxis zum Fabrikgelände, das etwas ausserhalb des Dorfes liegt. Von einem ehemaligen Geschäftsleitungsmitglied wurden wir willkommen geheissen und mit ausführlichen Erläuterungen die Produktion eines Skis erklärt. In jeder Abteilung war es sehr laut, und wir mussten die Ohren spitzen um alle Info mitzubekommen. Heute werden die Skier aus einem Mix von modernsten gesteuerten, technischen Anlagen bis zur finalen Handarbeit angefertigt. Jede Rückmeldung eines Athleten und auch eines Hobbyskifahrers ist wichtig; daran kann die Produktion inkl. Technik wachsen. Nach 3 Std. der Informationen wurden wir von der Firma zu einem Apéro eingeladen, bei dem die letzten offenen Fragen gestellt werden konnten. Müde und voller Eindrücke machten wir uns gegen Abend auf den Heimweg.euteHeute

Anfangs des Jahres verstarb unser Ehrenmitglied Franz Kurzmeyer, ehemaliger Stadtpräsident von Luzern. Er war kein Riegenmitglied, aber unserem Verein wohlgesinnt und verbunden, hat er doch immer wieder ein «Nötli» in unsere Kasse gegeben. Im November verstarb Alois Bissig von der Nationalturnerriege. Er war in vielen Organisationen und Gremien tätig und hat so unseren Verein würdig vertreten. Wir werden die zwei Ehrenmitglieder in guter Erinnerung behalten.

Im Juni im Restaurant Murmatt und November im Restaurant Tribschen fanden die alljährlichen Ehrenmitglieder Geburtstagfeiern statt. Wir waren hoch erfreut, dass das Interesse in diesem Jahr sehr gross war. Rita würdigte ihr Wirken im Verein und gratulierte mit einem feinen Tropfen. Es ist immer ein fröhlicher Anlass, wo das Neuste ausgetauscht wird und auch Nostalgisches nicht zu kurz kommt.

Speziell danke ich Rita für die tatkräftige Unterstützung während des ganzen Jahres, vor allem aber für die Gestaltung der Geburtstagsfeiern und den Versand der jeweiligen Gratulationskarten. Sie und die Post machen es möglich, dass die jeweiligen Geburtstagkarten ihren Empfänger rechtzeitig erreichen.

Das war der letzte Jahresbericht meinerseits. Ich trete Ende 2024 nach 24 Jahren Ehrenmitglieder Betreuung zurück. Es waren interessante, schöne Jahre. Es machte mir immer wieder viel Spass, in Zusammenarbeit mit Rita etwas Neues zu finden.

Die Anlässe zu organisieren waren mit einer gewissen Herausforderung verbunden. Der Lohn dafür war, dass eine grosse Schar von Ehrenmitgliedern sich dafür interessierte. Gott sei Dank hat immer alles geklappt, und wir sind jedes Mal wieder gesund und munter nach Hause zurückgekehrt.

Ich danke allen Ehrenmitgliedern für die Teilnahme an den Anlässen, die Treue und die Verbundenheit zur Ehrengarde und auch zum Turnverein. Ebenfalls bedanke ich mich für die vielen interessanten Gespräche und Anregungen.

Ich wünsche Rita Lichtsteiner und meiner Nachfolgerin Esther Wolf viel Erfolg mit den neuen Herausforderungen und Organisationen.

Esther Nadig, Dezember 2024

Line Dance Jahresbericht 2024

Das Tanzjahr der Rio Grande Dancers hat auch im 2024 mit viel Schwung begonnen. Unter der temperamentvollen Anleitung von Margarita, unserer neuen Leiterin seit Herbst 2023, haben wir zu vielen bekannten Choreographien getanzt und konnten unsere Tanzschritte ständig weiter ent-wickeln.

Auch beim Treffpunkt Gesundheit am 23. und 25. Mai 2024 auf dem Rathausplatz haben wir unser Können der Öffentlichkeit gezeigt. Die Auftritte waren ein voller Erfolg und das Wetter hat sich nach angesagtem Schlechtwetter schliesslich von seiner sonnigen Seite gezeigt, wir Glückspilze.

Nach dem Donnerstags Auftritt haben wir den geselligen Teil mit feinem italienischem Essen im La Fenice inklusive offerierten Absackerli 😉 sehr genossen.

Generell schätzen wir die Geselligkeit und das fröhliche Beisammensein sehr. Sei es beim traditio-nellen Sommeressen anfangs Juli im Restaurant Centro im Schönbühl, welches erneut ein Highlight war, bei dem fast die gesamte Gruppe mit dabei war.

Oder beim ebenfalls traditionellen Herbst-Brötle Ende September in der ewl-Hütte im Eigenthal, bei welchem weder Regen noch frostige Temperaturen unserer guten Laune etwas anhaben konnten.

Im November hatten wir dank Toni für einmal die Möglichkeit, unser Können beim Turnerabend in Ebikon zu zeigen. Nach wöchentlichen intensiven Trainings, wo immer wieder an den Tanzschritten herum gefeilt und Verbesserungen vorgenommen wurden, waren wir bereit. Es war ein sehr gelun-gener Abend und das Echo war einfach toll.

Ein weiterer Jahres Höhepunkt war unser Adventsessen, dieses Jahr im Restaurant Thai Lanna, wo uns feinste Vorspeisenplatten und köstliche thailändischen Hauptspeisen serviert wurden.

Das Jahr endete mit einem fröhlichen letzten Training. Margarita hat viel schöne Weihnachtsmusik zu unseren Tänzen ausgewählt, herzlichen Dank. Und Dank der vielen leckeren Mitbringsel konn-ten wir ein super Buffet aufstellen und nach dem Tanzen auf das erfolgreiche Jahr anstossen.

Liebe Margarita und liebe Dancers, ganz herzlichen Dank für euer Engagement und euer begei-stertes Mitmachen.

Auf ein schwungvolles 2025 mit vielen weiteren gemeinsamen Tanzmomenten und wunderbaren Begegnungen.

Andi Haerry

Jahresbericht 2024 Turnveteranen

96. Jahresbericht 2024 des Obmanns, zuhanden des

Jahresbots 2025 der Eidg. Turnveteranen Stadtturnverein Luzern

Liebe Turnveteraninnen und Turnveteranen des Stadtturnvereins Luzern.

Das Jahr 2024 war eigentlich ein ganz normales Vereinsjahr.

Die erste Einladung hatten wir von den Turnveteranen des Basler Turnerkränzlis bekommen. Am 7. Januar nahmen am Neujahrsessen Hansjörg Kaufmann und Rita Ternay teil.

9. Jan. Obmannschaft-Sitzung bei mir zu Hause

9. Feb. haben Walter und ich die Briefpost eingepackt, beim Kassier zu Hause.

Am 3. April 2024 fand der Jahresbot statt im Säntitreff Luzern, mit einem Glas Wein konnten wir das Apero eröffnen. 32 Mitglieder waren anwesend, die Traktandenliste konnte so abgehalten werden wie geplant. Als Stimmenzähler wurde Josef Odermatt gewählt. Den Abschluss der Kasse präsentierte Walter Schär und die Revisoren Reto Stierli und Helga Ulrich bestätigten die gute Arbeit des Säckelmeisters. Bei den Wahlen wurde Werner Niederberger bestätigt und Verena Wegmüller als Schreiberin verabschiedet. Helga Ulrich wurde neu in die Obmannschaft gewählt. Als 2 Revisor wurde Peter Albert vorgeschlagen und gewählt. Moos Ferdi als Statthalter und Schär Walter als Säckelmeister wurden einstimmig wiedergewählt. 3 neue Mitglieder wurden vorgestellt und einstimmig gewählt: Bühler Franz und Duss Mägi, beide von den Leichtathleten, sowie Jenni Willi von den Nationalturnern.

Am 16. März haben Schär Walter und Moos Ferdi die Turnveteranen des Stadtturnverein Luzerns an der Eidg. Turnveteranen-GV von LU OW NW vertreten.

Am 24. April fand der Aprilbummel statt, 12 Personen haben teilgenommen, das Programm mussten wir wegen schlechtem Wetter abändern. Ferdi organisierte die zweite Variante, vielen Dank Ferdi.

Am 5. Mai fand die GV der Kant. Turnveteranen in Altbüron statt. Ich musste kurzfristig absagen, aber Ferdi hat mich in Altbüron vertreten.

8. Juni Fischessen und Jubilarfeier

Einige Mitglieder besuchten vorher noch verschiedene Gräber von Kameraden im Friedental. Für mich war es beeindruckend, wie Hansjörg uns durch den Friedhof führte.

Um 11.00 Uhr haben wir uns beim Rüenzler Franz und Esther besammelt. Mit einem Getränk im Garten wurde der schöne Tag eröffnet. 36 Personen darunter

7 Jubilare haben teilgenommen. Um 11.45 Uhr wurden wir im gedeckten Saal erwartet. Wie immer genossen wir ein feines Fischgericht. Nach dem Essen durfte ich unseren Jubilaren gratulieren und den Ehrenwein übergeben. Franz und Esther offerierten wieder das Dessert. Getränke und Essen wurden von der Kasse übernommen.

12. Juli fand der gemeinsame Ausflug mit dem Vorstand der Eidg. Turnveteranen LU OW NW statt. Peter Scheuber organisierte den Ausflug.

Am 23. August besuchte ich die DV. in Neuenburg.

Am 13. Oktober fand die 127. Eidg. Turnveteranen-Tagung in Däniken statt.

5 Mitglieder von uns besuchten die Tagung, Ferdi Moos, Sabi Bieri, Theo Wyss, Niederberger Hubi und Niederberger Werni. Die Festkarten wurden vom Verein bezahlt. Ferdi Moos stellte den Bus zu Verfügung.

Am 9. Nov. fand der Herbstbot auf dem Willhelm Tell Schiff statt. Moos Ferdi hat mich glänzend vertreten und konnte 9 Gäste und 33 Mitglieder begrüßen, darunter auch 3 Neumitglieder Jenni Willi, Duss Mägi und Bühler Franz. Der Apéro und das Mittagessen wurden von der Kasse bezahlt, die Gäste waren eingeladen.

Am 14. Dez. wurde der letzte Anlass 2024 im Barfüsser durchgeführt. Wiederum kochten uns Dani Bonani und Anna Niederberger ein feines Mittagessen. Für das Dessert: „Cremeschnitten“ war Gerber Simon der Sponsor, allen Beteiligten vielen Dank. Die Küchenmannschaft wird aufgelöst und wir müssen eine andere Lösung finden.

Kaufmann Hansjörg wird nach vielen Jahren die Alfred-Achermann-Stiftung verlassen. Aus dem Kreis der Turnveteranen musste ein Nachfolger gefunden werden. Mäni Stadler stellt sich zu Verfügung, in der Stiftung mit zu arbeiten. Mit Mäni haben wir sicher wieder eine sehr gute Besetzung gefunden.

Am Schluss möchte ich der ganzen Obmannschaft danken für die sehr gute Zusammenarbeit

Mit kameradschaftlichem Gruss

Der Obmann

Werner Niederberger

Skitag in Engelberg

Am frühen Morgen versammelten wir uns am Bahnhof in Luzern und machten uns auf den Weg nach Engelberg. Als wir mit der Gondel das Skigebiet erreichten, erwartete uns strahlender Sonnenschein. Die Pisten luden ein zu herrlichen Fahrten, mit Ski und Snowboard an den Füssen drehten wir erste Runden.

Etwas verfrüht trafen wir im Restaurant ein fürs Mittagessen, welches wir bei schönstem Wetter auf der Terrasse genossen. Nach der erholsamen Pause blieb auch am Nachmittag keine Piste von uns verschont.

Nachruf Alois Bissig

Geboren am 26. August 1945 – Gestorben am 23. November 2024

Mit tiefem Bedauern nehmen wir Abschied von Alois Bissig, der am 23. November 2024 im Alter von 79 Jahren verstorben ist. Alois war ein engagiertes und langjähriges Mitglied des STV Luzern und des Kant. Nationalturnverbandes LU/OW/NW, dessen Name untrennbar mit dem Turnen, Ringen und Schwingen in unserer Region verbunden ist.

Seit seinem Eintritt in den STV Luzern im Jahr 1988 setzte sich Alois mit Leidenschaft und Hingabe für den Sport ein. Er war nicht nur Mitglied der Nationalturn- und Ringerriege, sondern übernahm auch zahlreiche verantwortungsvolle Aufgaben im Verein und in den Verbänden. Als Mitglied des OKs vieler Veranstaltungen, darunter die Kant. Meisterschaften im Sektionsturnen und die Kreisturnfeste, brachte er seine organisatorischen Fähigkeiten und seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohl des Vereins und der Gemeinschaft ein.

Besonders hervorzuheben sind, seine jahrelange Tätigkeit als Beisitzer und später als Präsident des Kant. Nationalturnverbands sowie sein Engagement im Sponsoring und der Organisation des Waldstätter-Cups in Horw. Als engagierter Kampfrichter im Nationalturnen, Ringen und Schwingen prägte er auch die Wettkampfszene und trug maßgeblich zum Erfolg und Ansehen des Sports bei.

Alois Bissig war ein Mann, der sich stets für die Gemeinschaft und den Sport einsetzte, ohne je nach Anerkennung zu streben. Sein beeindruckendes Engagement und seine Verdienste wurden in zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter die Große Verdienstauszeichnung des STV Luzern und die Ehrenmitgliedschaften im Nationalturnverband sowie im STV Luzern.

Der Verlust von Alois hinterlässt eine Lücke in der Sportgemeinschaft, die nur schwer zu füllen ist. Wir werden ihn als engagierten, hilfsbereiten und stets freundlichen Menschen in Erinnerung behalten, der mit seinem Einsatz und seiner Begeisterung für den Sport vielen eine Inspiration war.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie. Alois, wir werden dich nie vergessen und deinen unermüdlichen Einsatz für den Sport und die Gemeinschaft stets in Ehren halten.

Natifuger STV Luzern

Samichlaus im Bramberg

Mit dem Ende der Turnsaison 2024 und dem nahenden Jahresabschluss fand am vergangenen Donnerstag der Samichlaus-Anlass statt. Gemeinsam mit Eltern und Geschwistern trafen die Turnerinnen am Abend in der Brambergturnhalle ein. Dieses Jahr starteten wir etwas aktiver ins Geschehen, im Rahmen eines Geschicklichkeitsparcours. Unter lauten Anfeuerungsrufen der Zuschauer versuchten die Teams, den Parcours in möglichst kurzer Zeit zu absolvieren. Bald darauf besuchte uns der Samichlaus. Mit seinen Gedichten lobte er den Fleiss, den die Turnerinnen in die Trainings mitbringen und feuerte sie an, auch in Zukunft ihr Bestes zu geben. Gemeinsam liessen wir den Abend gemütlich bei Punsch und Kuchen ausklingen.

Wir dürfen auf ein erfolgreiches Turnjahr 2024 zurückblicken und freuen uns bereits jetzt auf eine weitere tolle Saison 2025.

Schweizermeisterschaften Mannschaft in Thun BE

Ein letzter Höhepunkt im Turnjahr 2024 stand noch aus: Die Schweizermeisterschaften Mannschaft wurden am vergangenen Wochenende in Thun ausgetragen. Mit viel Stolz feuerten wir das Team LU/OW/NW der Kategorie Damen am Samstagvormittag an, denn Noémie Käch durfte als wichtige Teamstütze zum Mannschaftsresultat beitragen. Gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen Laura Stütz, Tatjana Wey (beide STV Beromünster), Monika von Rotz und Flavia Meier-Imfeld (beide STV Kerns) strebte sie ein klares Ziel an: Nach zwei Jahren auf dem 4. Rang sollte es nun endlich der ersehnte Podestrang werden.

Dementsprechend war die Spannung zu spüren, als das Team in Thun eintraf. Die Turnerinnen wussten, es würde ein enges Rennen werden, jeder Zehntelspunkt war wertvoll. Von der mitreissenden Stimmung in der Wettkampfhalle liessen sich die Turnerinnen beflügeln und die Vorfreude wuchs. So ging es mit viel Elan ans Aufwärmen, bevor es Zeit war für die letzten Vorbereitungen vor dem grossen Auftritt.

Mit lautstarkem Applaus wurde die Mannschaft LU/OW/NW von den Fans begrüsst. Dann ging es los zum Startgerät, Boden. Eine etwas wacklige Übung zum Start, dann jedoch brillierten die Turnerinnen mit superschönen Übungen. Noémie rief ihre Leistung souverän ab und erhielt tolle 9.10 Punkte. Das Einturnen an den Schaukelringen verlief turbulent. Wegen der extrem langen Ringseile hatten alle Turnerinnen bei der ersten Übung zu kämpfen. Sich an ungewohnte Wettkampfbedingungen anzupassen, macht jedoch auch die Klasse einer guten Turnerin aus. Genau diese Klasse bewies das Team LU/OW/NW im Wettkampf, wo eine erfolgreiche Übung nach der anderen gelang. Auch Noémie packte eine ihrer besten Ringübungen aus und erturnte sich die hohe Note 9.45. Die Freude über den tollen Durchgang war bis auf die Zuschauerränge spürbar, mit diesem Elan ging es weiter zum Sprung. Wir durften Sprünge voller Power bewundern, besonders Noémie stach mit ihrer Leistung heraus, wofür sie die Bestnote 9.55 erhielt. Nun hiess es, nicht nachlassen am letzten Gerät, Reck. Das liessen sich die Turnerinnen nicht zweimal sagen und lieferten nochmals Bestleistungen ab. Noémie hatte sich ihre beste Reckübung der Saison bis ganz zum Schluss aufgespart und beeindruckte die Wertungsrichter mit ihrer Technik. Nochmals hohe 9.40 Punkte aufs Konto. Die Schlussrechnung: beeindruckende 149.05 Punkte. Nun hiess es warten. Die Leistungen hatten die Turnerinnen zum richtigen Zeitpunkt abgeliefert, über den Rest entschied nun die Konkurrenz.

Insgesamt zeigte das Team LU/OW/NW nicht nur eine superstarke Gesamtleistung, auch der Teamgeist war während des ganzen Wettkampfes zu spüren. Gegenseitig feuerten sich die Turnerinnen zu Bestleistungen an und freuten sich miteinander über die gelungenen Übungen. Entsprechend gross war die Freude nach dem Wettkampf. Trotzdem blieb es bis zur Rangverkündigung unglaublich spannend, denn die Konkurrenz liess ebenfalls keinen Zehntelspunkt liegen. Besonders die Teams Aargau, Zürich und Bern hatten ein Feuerwerk von starken Leistungen gezeigt.

Zur Rangverkündigung durften alle Kantone mit ihrer Flagge unter tosendem Applaus einmarschieren. Gespannt warteten wir auf die Verkündung der Resultate. Schlussendlich entschied Team Aargau den Wettkampf in der Kategorie Damen für sich. Und tatsächlich: Silber für LU/OW/NW! Mit ihrer beeindruckenden Leistung turnte sich das Team sogar bis auf 15 Hundertstelpunkte an die bereits im Vorfeld klar favorisierten Aargauerinnen heran. Bronze ging ans Team Bern. Herzliche Gratulation!

Von Herzen möchten wir dir zu deinen herausragenden Leistungen gratulieren, liebe Noémie. Wir sind unglaublich stolz auf dich, wie du diesen Wettkampf, aber auch die gesamte Saison souverän gemeistert hast!


Schweizermeisterschaften in Kirchberg BE

Schneller als erwartet nähern wir uns auch dieses Jahr dem Saisonende und somit den Schweizermeisterschaften als abschliessendes Highlight. Am vergangenen Wochenende wurden in Kirchberg die ersten Entscheidungen ausgetragen, nämlich die Schweizermeisterschaften im Einzelgeräteturnen. Mittlerweile ist es für unsere Riege beinahe eine Tradition, das Wettkampfgeschehen live zu verfolgen, um Noémie Käch in der Kategorie Damen tatkräftig zu unterstützen. Deshalb reisten auch dieses Jahr einige unserer Turnerinnen in den Kanton Bern, um sich das Spektakel vor Ort anzuschauen.

Unzählige Trainingsstunden liegen hinter Noémie, die Vorbereitung verlief wunschgemäss. In den letzten Wochen hatte sie ihr Training nochmals intensivieren können, um genau zum richtigen Zeitpunkt ihre Höchstform zu erlangen. Der Feinschliff war getan, nun galt es, die bestmöglichen Leistungen in den entscheidenden vier Übungen abzurufen. Dementsprechend gut gelaunt traf Noémie am Sonntagvormittag in Kirchberg ein. Eine gewisse Nervosität war spürbar, mindestens genauso gross war jedoch auch die Vorfreude.

Nach dem Aufwärmen und einigen letzten Vorbereitungen war es schon bald Zeit für den Einmarsch des Finalfelds der Kategorie Damen. Bis auf den letzten Platz war die Sporthalle Grossmatt besetzt, dementsprechend mitreissend war die Stimmung. Die Turnerinnen wurden einzeln vorgestellt, vom tosenden Applaus liess sich Noémie nochmals beflügeln und marschierte mit einem breiten Lächeln auf den Lippen ans erste Gerät. Der Start am Boden war keine ganz leichte Aufgabe für Noémie, es galt, die Nerven zu behalten und trotz Nervosität auf saubere Technik zu achten. Das gelang ihr souverän, sie brillierte mit einer sehr schönen Akrobahn und mit sauberen Handständen. 9.10 Punkte, ein sehr guter Auftakt. Weiter ging es an die Schaukelringe, wo sich Noémie im Einturnen noch etwas an das Gerät gewöhnen musste. Letzte Korrekturen, dann ging es zur Wettkampfübung, diese gelang sehr gut, den Saltoabgang setzte sie zur grossen Freude des Publikums in den perfekten Stand. Die Bewertungen fielen leider relativ streng aus (8.85 Punkte). Davon liess sich Noémie aber nicht beirren, denn nun stand ihr Paradegerät Sprung auf dem Programm. Tatsächlich setzte sie mit zwei super Sprüngen ein Ausrufezeichen und wurde mit der entsprechend hohen Note 9.45 belohnt. Dies spornte sie zusätzlich an, auch am letzten Gerät, Reck, nochmals die maximale Leistung herauszuholen. Wir durften eine superschöne Reckübung bewundern, auch hier holte sich Noémie den perfekten Stand. Weitere 9.10 Punkte verhalfen zu einem schönen Gesamttotal von 36.50 Punkten.

Bevor sich das Geheimnis um die Medaillen und Auszeichnungen in der Kategorie Damen lüftete, wurden noch die Gerätefinals der Königskategorie 7 ausgetragen. Wir durften ein Spektakel von Leistungen nahe an der Perfektion bewundern. Im Anschluss sammelten sich alle Athletinnen und Athleten für einen letzten Einmarsch an diesem Wochenende, erneut unter tosendem Applaus des Publikums. Gespannt warteten wir auf die Verkündung der Resultate. Reicht es erneut für eine Auszeichnung? Und tatsächlich, mit ihrer beeindruckenden Leistung erturnte sich Noémie den 16. Rang und durfte somit eine Auszeichnung entgegennehmen. Herzliche Gratulation!

Nachdem auch die restlichen Medaillen vergeben worden waren, strömten die Zuschauer in die Halle, um den Turnerinnen für ihre herausragenden Leistungen zu gratulieren. Unzählige Umarmungen und auch das eine oder andere Erinnerungsfoto durften dabei nicht fehlen!

Wir blicken auf ein erfolgreiches, emotionales Wochenende zurück. Wir sind alle unglaublich stolz auf dich und deine Leistungen, Noémie! Bereits jetzt freuen wir uns auf das kommende Wochenende, wo wir dich und dein Team LU/OW/NW an den Schweizermeisterschaften Mannschaft in Thun ein weiteres Mal anfeuern dürfen.