Nach einigen Jahren Pause durften wir diesen Herbst endlich wieder ein Trainingslager durchführen. Dementsprechend gross war die Vorfreude sowohl bei den Turnerinnen, als auch beim Leiterteam, als wir am späten Sonntagnachmittag in der Lagerunterkunft in Alpnach eintrafen.
Zuerst gab es einige Informationen, bald darauf ging es ans Auspacken und Einrichten in den Zimmern. Nach einem ausgiebigen Abendessen durften wir bereits einen Blick in die Turnhalle werfen und die Geräte für die kommende Woche aufstellen. Vor dem Schlafengehen blieb noch etwas Zeit für die Turnerinnen, in ihren Gruppen nach dem Lagermotto «4 Elemente» bereits erste Ideen für ihren Auftritt am Abschlussabend zu sammeln.
Am Montag und Dienstag startete das Training bereits früh, fleissig wurden neue Turnelemente geübt. In den Znüni- und Zvieripausen verwöhnte uns das Küchenteam mit Früchten und allerlei süssen und salzigen Leckereien. Am Montagabend stand als erstes Highlight der Lottoabend auf dem Programm, wo alle begeistert um die Preise spielten. Der Dienstagabend war ein freier Abend, erfüllt von Gelächter bei den verschiedenen Spielen und Kreativität bei den Vorbereitungen für den Abschlussabend.
Nach diesen sehr lehrreichen, aber auch anstrengenden ersten Trainingstagen nutzten wir den Mittwochnachmittag für eine Pause. Langweilig wurde es jedoch bei Weitem nicht, eine Schnitzeljagd quer durch Alpnach hielt die Turnerinnen auf Trab. Bei den verschiedenen Posten war Geschicklichkeit, Köpfchen und auch mal etwas Glück gefragt. Am Abend schauten wir uns in der Turnhalle gemeinsam den Film «Elemental», passend zu unserem Lagermotto an.
Erholt nach einem etwas entspannteren Mittwoch zeigten die Turnerinnen am Donnerstag erneut vollen Einsatz in der Turnhalle. Da der Donnerstagabend bereits unser Abschlussabend war, feierten wir dies mit einem besonderen Abendessen, es gab Raclette. Im Anschluss durften wir die Gruppenshows zum Thema «4 Elemente» geniessen, die für sehr viel Gelächter sorgten. Zuletzt wurde das Geheimnis um den Sieg in der Schnitzeljagd gelüftet und die Turnerinnen durften sich über ihre Preise freuen.
Am Freitagmorgen hatten die Turnerinnen noch ein letztes Mal die Gelegenheit, ihre Lieblingsgeräte während zweier Wahllektionen zu absolvieren. Anschliessend ging es ans Aufräumen und Putzen der Turnhalle und der Lagerunterkunft. Noch ein Abschlussfoto und einige Umarmungen zum Abschied, dann machten wir uns alle müde, jedoch mit vielen tollen Erinnerungen an eine sehr lehrreiche und lustige Woche auf den Heimweg.
Ein riesiges Dankeschön geht an das Leiter- und Küchenteam und alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne euren unermüdlichen Einsatz wäre eine solch unvergessliche Lagerwoche nicht möglich gewesen!
Passend zu den aktuellen Temperaturen, in der Höhe liegt bereits Schnee, besuchen wir die Firma Stöckli Ski AG in Malters. Das Interesse der Ehrenmitglieder an dieser Besichtigung ist gross.
Wir starten ab Bahnhof Luzern und fahren kurz vor elf Uhr mit dem Zug nach Malters. Zu Fuss geht es zum Restaurant Sie7e. Mit einem Apéro stossen wir auf den heutigen Tag an, anschliessend wird uns ein feines Mittagessen serviert, es verbleibt genügend Zeit um die Tagesaktualitäten zu diskutieren.
Ab 13.30 Uhr werden wir von Ferdi, Werni, Mäni und Sepp mit den Autos zur Stöckli Skimanufaktur gefahren, diese liegt etwas ausserhalb vom Dorf Malters im Industriegebiet. Um 14.00 Uhr empfängt uns Ruedi Arnet, Skidesigner und ehemaliges Geschäftsleitungsmitglied, zur Besichtigung. Die Firma Stöckli Ski AG besteht seit 1935 und hat seit 1986 den Sitz in Malters. Im Eingangsbereich können wir sehen, wie sich die Ski entwickelt haben, vom einfachen Holzski bis zum technisch ausgereiften Spitzenski. Heute ist Stöckli der einzig verbliebene Skifabrikant in der Schweiz. In Malters werden ca.75‘000 Skis im Jahr produziert, Verkaufsstellen werden weltweit beliefert. 1994 wurde Stöckli nach mehrfachen Aufnahmegesuchen endlich in den Swiss Ski Pool aufgenommen. Marco Odermatt ist zurzeit das bekannteste Gesicht im Weltcup mit Stöckli Ski.
Bei einem ausgedehnten Rundgang durch die Produktion erfahren wir, wie der Ski aufgebaut und bis zum Endprodukt hergestellt wird. Wir durchlaufen die Abteilungen von der Lagerung des Holzkerns, können beim Aufbau des Skis zusehen. Das Deckblatt wird im Siebdruckverfahren bedruckt, alles gepresst und verschiedentlich kontrolliert. Mit mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird in einem Mix aus modernsten, CNC-gesteuerten Anlagen bis zum Handfinish das High-Tech-Produkt Ski gefertigt. Für die Fabrikation ist die Rückmeldung des Rennfahrers sehr wichtig, nur so kann der Ski optimal angepasst und verbessert werden. Investiert wird immer auch in neue Anlagen, im Moment ist das eine Pressmaschine, die zusammen mit Technikern von Stöckli, der EPFL Lausanne und Hochschule Horw entwickelt wurde, sie muss noch ausgetestet werden und steht kurz vor dem Einsatz. Mit dieser Maschine wird viel Zeit und Kosten eingespart, zudem konnten Fördergelder beim Bund beantragt werden.
Nach fast drei Stunden Besichtigung und vielen interessanten Informationen beenden wir den Rundgang. Offeriert wird uns ein kleiner Apéro, wir diskutieren über all die gewonnenen, spannenden Eindrücke. Das eine und andere Ehrenmitglied nutzt die Gelegenheit und rüstet sich im Shop für die kalten Wintertage aus.
Am vergangenen Wochenende fand in Willisau die SM Challenge statt. Ein Highlight im Jahresprogramm, da mit diesem Wettkampf der Qualifikationsprozess für die Schweizer Meisterschaften ein Ende nimmt und die Startplätze bekannt gegeben werden. Zusätzlich wurden erstmals auch qualifizierte Turnerinnen und Turner aus anderen Regionen der Schweiz zu diesem Wettkampf eingeladen, entsprechend hoch war das turnerische Niveau.
Colette Koch, Noémie Käch und Sarah Schnüriger durften am Samstagmittag in der Kategorie Damen nochmals ihre Bestleistungen präsentieren. Die Stimmung war sehr gut, die Nervosität jedoch spürbar. Umso wichtiger war ein erfolgreicher Auftakt, um gut im Wettkampfgeschehen anzukommen. Das gelang am Reck einwandfrei, wir durften super Übungen bewundern. Mit Elan ging es zum Boden, wo die Turnerinnen erneut brillierten. An den Schaukelringen stellte die etwas weiche Abgangmatte eine Herausforderung dar, deshalb kam es über den ganzen Wettkampftag bei vielen Turnerinnen zu Landungsfehlern. Auch Sarah, Noémie und Colette mussten um die Landungen kämpfen, blieben jedoch sturzfrei. Der Abschluss am Sprung gelang ebenfalls nach Wunsch. Noémie turnte einen sehr hochstehenden Wettkampf, besonders am Reck und am Boden begeisterte sie das Publikum mit ihren Leistungen (9.35 bzw. 9.50 Punkte). Auch die etwas tiefere Landung an den Schaukelringen hielt sie nicht von einem starken Total ab, sie erturnte sich mit 36.80 Punkten den 4. Rang. Sarah brillierte vor allem am Reck, Boden und an den Schaukelringen, wo sie sich Noten zwischen 9.00 und 9.25 erturnte. Leider verpasste sie die Auszeichnungsränge nur um wenige Zehntelspunkte.
Gleich im Anschluss an die Rangverkündigung der Kategorie Damen wurde auch die Qualifikation für die Startplätze an den Schweizer Meisterschaften bekanntgegeben. Noémie war über das gesamte Frühjahr in Höchstform und legte bereits in der ersten Hälfte des Qualifikationsprozesses vor. Trotz nicht ganz optimaler Vorbereitungsbedingungen erturnte sie sich nun auch ein drittes beeindruckendes Resultat. Mit allen Rangierungen in den Top 5 qualifizierte sie sich souverän sowohl für die SM im Einzelgeräteturnen, als auch für die SM Mannschaft. Herzliche Gratulation!
Am Abend in der letzten Abteilung durfte Cristina Dimmler den STV Luzern in der Kategorie 7 vertreten. Die grosse Freude über die Qualifikation für diesen Wettkampf mischte sich mit Nervosität. Der Start an den Schaukelringen verlief etwas durchzogen. Nach einer gelungenen Übung im Einturnen hatte auch sie in der Wettkampfübung mit der Landung zu kämpfen. Dennoch zeigte sie im Anschluss zwei gute Sprünge, die Erleichterung war spürbar. Mit Elan ging es ans Reck, wo sie ihre Trainingsleistung gut abrief. Der Abschluss am Boden gelang ebenfalls. Alles in allem darf Cristina auf einen gelungenen Abschluss einer erfolgreichen Saison zurückblicken.
Wir sind sehr stolz auf eure gezeigten Leistungen und freuen uns bereits jetzt darauf, Noémie als Fanteam an die Schweizer Meisterschaften im November begleiten zu dürfen.
Auszeichnungen
Kategorie Damen
4. Rang: Noémie Käch
Qualifikation Schweizer Meisterschaften
Noémie Käch (SM Einzelgeräteturnen und SM Mannschaft)
Mit dem Mammut Cup in Eschenbach neigt sich die Wettkampfsaison 2024 bereits wieder ihrem Ende zu. Am vergangenen Wochenende galt es für unsere Turnerinnen, ein letztes Mal ihre Bestleistungen abzurufen, bevor es in die verdiente Winterpause und den Aufbau für die neue Saison geht. Für einige Turnerinnen steht anschliessend noch die SM Challenge an, die den Qualifikationsprozess für die diesjährigen Schweizermeisterschaften komplettieren wird.
Unsere Turnerinnen der Kategorie 5 starteten am Samstagmorgen in ihren Wettkampf. Bei allen waren klare Fortschritte noch im Vergleich zum Frühjahr zu erkennen. Die Turnerinnen zeigten konstante Leistungen und riefen ihr Können ab. Die Bewertungen fielen insgesamt eher streng aus. Ladina Dietrich überzeugte mit einer sehr schönen Bodenübung, wofür sie tolle 9.00 Punkte erhielt und Rahana Foster wurde für ihre Power am Sprung belohnt (9.10 Punkte). Die fröhliche Stimmung in der Gruppe und die geteilte Begeisterung für das Turnen war bis in die Zuschauerränge zu spüren. Nun dürfen sich die Turnerinnen auf das Erlernen neuer Elemente freuen und wir sind gespannt auf die kommende Saison!
Am Mittag galt es für die vier K6-Turnerinnen ernst. Die Nervosität war teilweise etwas spürbar und zeigte sich zwischendurch auch in den geturnten Elementen. Dadurch schlichen sich hier und da Unsicherheiten ein. Dennoch liessen sich die Turnerinnen nicht entmutigen und hielten die Konzentration bis zum letzten Gerät, Boden, aufrecht. Dort brillierte besonders Anina Albrecht mit Körperspannung und Eleganz, dementsprechend wurde sie mit der Bestnote 9.05 belohnt. Die nächsten Monate wird der Fokus darauf liegen, mehr Sicherheit in den geturnten Elementen zu gewinnen, um diese noch optimaler abrufen zu können.
Am späten Nachmittag vertraten die Turnerinnen der Kategorie Damen unseren Verein. Der Auftakt an den Schaukelringen gelangt nach Wunsch. Sarah Schnüriger wurde für eine super Übung mit der Bestnote 9.00 belohnt. Mit Elan ging es weiter an den Sprung, wo Elena Kneubühler brillierte (9.15 Punkte). Am Reck durften wir superschöne Übungen von Sarah, Elena und Cécile Jund bewundern, dementsprechend hoch fielen die Noten aus. Sarah erturnte sich die Bestnote 9.35, Elena und Cécile erhielten 9.25 bzw. 9.20 Punkte. Der Abschluss am Boden gelang ebenfalls souverän. Elena und Sarah kämpften erneut um jeden Zehntelspunkt (9.10 bzw. 9.05 Punkte). Diese tollen Leistungen verhalfen beiden Turnerinnen am Ende zu einer Platzierung in den Auszeichnungsrängen. Herzliche Gratulation!
Für Elena und Cécile hatte der Mammut Cup in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes, da für beide ihre langjährige Turnkarriere mit diesem Wettkampf ein Ende nimmt. Somit schauen wir mit einem lachenden und mit einem traurigen Auge auf den Tag zurück, wir wünschen euch alles Gute und freuen uns, euch weiterhin ab und zu in der Turnhalle begrüssen zu dürfen!
In der letzten Abteilung am Abend starteten schliesslich noch unsere K7-Turnerinnen in ihren Wettkampf. Der Auftakt am Sprung gelang sehr gut, die Turnerinnen packten ihre besten Sprünge aus. Simona Haag wurde mit tollen 9.08 Punkten (9.30 und 8.85) belohnt, Cristina Dimmler erhielt gute 9.00 Punkte (9.10 und 8.90). Der erfreuliche Start motivierte die Turnerinnen, auch an den anderen Geräten ihre Bestleistungen abzurufen. Am Reck gelang dies nicht ganz, es schlichen sich vereinzelt Fehler ein. Davon liessen sich die Turnerinnen jedoch nicht entmutigen und riefen ihre Übungen am Boden und an den Schaukelringen erfolgreich ab. Cristina Dimmler turnte einen konstanten Wettkampf, leider verpasste sie die Auszeichnungen um nur einen Rang.
Mit diesem Wochenende geht für einige nun die Saison zu Ende, für andere hingegen steigt die Spannung um die Qualifikation für einen Startplatz an den diesjährigen Schweizer Meisterschaften. Das Rätsel um diese Frage wird sich in zwei Wochen an der SM Challenge in Willisau klären.
Das Wetter zeigte sich am Mittwoch 10. Juli von allen Seiten. Trotz Sonnenschein, der Regenradar für den Abend stimmte doch. Zum Pizzaessen ins Centro kamen 14 Personen. So sassen wir im Trockenen und plauderten gemütlich zusammen. Ein gelungener Abend unter Freunden, das macht Spass. Danke Ruth für’s Telefonieren und Reservieren.
Vor der Sommerpause stand am vergangenen Wochenende ein letzter Höhepunkt auf dem Programm: Das St. Galler Kantonalturnfest in Benken. Diesmal dauerte die Anreise etwas länger als noch in der Woche zuvor. Da unser Auftritt jedoch erneut erst am späteren Nachmittag stattfand, mussten wir trotzdem nicht allzu früh aufstehen. Auf der Zugfahrt wurde bereits fleissig frisiert und vorbereitet.
Diese Woche zeigte sich das Wetter von einer besseren Seite. Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir auf dem Festgelände ein. Es blieb etwas Zeit, um uns ein Bild vom Wettkampfplatz zu machen und einige Vorführungen von anderen Vereinen zu schauen. Die Stimmung im Turnzelt war sehr gut, was unsere Vorfreude noch verstärkte. Mit viel Elan machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Einturnplatz. Nach zwei erfolgreichen Trockendurchgängen und dem Aufwärmen übten wir bereits einige Akroelemente auf der Wiese.
Tatkräftig unterstützt durch das Publikum turnten wir ein letztes Mal unser Programm und genossen jede Sekunde. Mit Ausstrahlung, Körperspannung und Synchronität begeisterten wir neben dem Publikum auch die Wertungsrichter. Wir wurden mit starken 9.33 Punkten belohnt.
Nach einem frühen Abendessen machten wir uns mit dem Shuttle auf den Weg zur Unterkunft, um uns für die Übernachtung einzurichten und uns für den Abend bereitzumachen. Zurück auf dem Festgelände war das erste Ziel die Resultatwand, um zu sehen, wie wir abgeschnitten haben. Und die Freude war gross, denn der STV Luzern hing an der Wand zuoberst, wir haben uns den Sieg erturnt. Darauf hiess es erstmal Anstossen. Wir verbrachten einen sehr lustigen Abend.
Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen stand zum Abschluss des Turnfests die Schlussfeier auf dem Programm. Wir durften nochmals einige tolle Showauftritte geniessen und schliesslich bei der Rangverkündigung aufs oberste Treppchen steigen und uns feiern lassen.
Anschliessend machten wir uns müde, aber sehr zufrieden wieder auf den Rückweg nach Luzern. Wir schauen auf ein tolles Jahr mit vielen schönen und lustigen Momenten als Team zurück und sind gespannt, was das nächste Jahr für uns bereithält.
Mit guter Laune und Motivation im Gepäck trafen wir uns am Samstagvormittag am Bahnhof in Luzern, bereit für die kurze Fahrt nach Neuenkirch ans Verbandsturnfest LU/OW/NW. Einigen Turnerinnen war das Festgelände nach den Verbandsmeisterschaften am vergangenen Wochenende bereits bekannt, jedoch hatte der starke Regen die Wiese in ein Schlammfeld verwandelt. Gummistiefel und Regenjacke gehörten somit zur optimalen Ausrüstung.
Nachdem wir uns einige Auftritte von anderen Vereinen angesehen hatten, war es schon bald Zeit für erste Vorbereitungen. Das Wetter wollte leider gar nicht mitmachen, es regnete in Strömen. Die Aufgabe, einen geeigneten Platz fürs Aufwärmen und für die Trockendurchgänge zu finden, war deshalb ungewohnt schwierig. Schliesslich fanden wir eine freie Ecke in einem Festzelt, wo wir uns vorbereiteten. Auch einige Akroelemente turnten wir bereits ein. Dann hiess es wieder dick einpacken, um auf dem Weg zum Wettkampfplatz möglichst trocken und warm zu bleiben.
Mit grosser Unterstützung durch das Publikum präsentierten wir einen starken Wettkampfdurchgang. Wir erturnten uns die tolle Note 9.06, womit wir den guten 4. Rang erreichten. Das Podest verpassten wir um nur zwei Hundertstel Punkte.
Im Anschluss an den Wettkampf hiess es erstmal Duschen und Einrichten für die Übernachtung in der Turnhalle. Zurück auf dem Festgelände genossen wir ein leckeres Abendessen und verbrachten einen sehr lustigen Abend.
Am Sonntagmorgen machten wir uns nach dem Frühstück bald auf den Heimweg. Wir freuen uns bereits jetzt aufs nächste Wochenende, wo wir in St. Gallen erneut unser Bodenprogramm zeigen dürfen.
Am 1. Wochenende fanden die Einzelwettkämpfe statt. Bei nicht einfachen, kühlen Bedingungen starteten um 8 Uhr die K5 Geräteturnerinnen in der 1. Abteilung. Auch die grösseren Nationalturner begannen im nass-kühlen Regen ihren Wettkampf. Das Wetter besserte sich und unsere jungen Nationalturnerinnen und –Turner zeigten einen erfolgreichen Wettkampf, dem etliche Ehrenmitglieder interessiert zuschauten. Das Gerätezelt füllte sich am Mittag und die K6 Turnerinnen starteten in der 3. Abteilung. Am Nachmittag konnten wir den 2-Kämpfen beiwohnen und danach turnte die Kategorie Damen. Die Ehrenmitglieder Werner Niederberger und Ferdi Moos bestaunten im vollen Zelt die eleganten Darbietungen unserer Turnerinnen. Am Abend brodelte es, K7 turnte. Mit hochstehenden Übungen ging dieser Wettkampftag zu Ende.
Am 2. Wochenende standen nun die Vereinswettkämpfe auf dem Programm. Im Dauerregen war das Einturnen für die Geräteturnerinnen draussen unmöglich. Mit Bescheidenheit und Humor fand sich dann doch noch ein trockenes Plätzchen. Kurzes Vorbereiten auf dem Wettkampfplatz und los geht’s. Mit einer sauber geturnten, elegant vorgetragenen Vorführung mit Überraschungen gespickt, wurden die 16 jungen Turnerinnen mit der Note 9.06 belohnt.
Danke unseren Wertungsrichterinnen und – Richtern für ihren Einsatz.
Ich gratuliere allen unseren Turnerinnen und Turner zu ihren Leistungen. BRAVO
Die diesjährigen Verbandsmeisterschaften wurden in einem etwas aussergewöhnlichen Format ausgetragen. Alle sechs Jahre findet das Verbandsturnfest in unserem Verband statt, dabei werden auch die Verbandsmeisterschaften im Einzelgeräteturnen in diesem Rahmen ausgetragen. Das ist mit einigen turnerischen Herausforderungen verbunden. Turnen im Festzelt. Schaukelringturnen am Gerüst. Holzboden anstelle des Hallenbodens. Das Ziel somit klar, sich bestmöglich an die Begebenheiten anzupassen und optimale Leistungen abzurufen.
Früh am Morgen in der ersten Abteilung galt es für unsere K5-Turnerinnen, ihre Bestleistungen zu präsentieren. Bei sehr frischen Temperaturen im Festzelt war es gar nicht so einfach, die Muskeln warm zu halten. Im Grossen und Ganzen zeigten die Turnerinnen einen guten Wettkampf und konnten ihre Trainingsübungen abrufen. Vereinzelt kam es zu Unsauberkeiten, jedoch liessen sich die Turnerinnen davon nicht die Freude nehmen und turnten den gesamten Wettkampf mit viel Elan. Rahana Foster setzte ein Ausrufezeichen am Reck mit einer superschönen Übung. Dafür wurde sie entsprechend belohnt (9.30). Dies und ein ansonsten konstanter Wettkampf verhalf ihr am Ende zu einem guten Gesamttotal und einer Auszeichnung auf dem 40. Rang. Herzliche Gratulation!
Gegen Mittag ging es für die K6-Turnerinnen Aliya Dorizzi, Anou Isler, Nadine Purtschert und Noemi Seoane ans Aufwärmen. Der Auftakt am Boden gelang grösstenteils nach Wunsch. Anou brillierte mit Eleganz und Körperspannung, dementsprechend wurde sie belohnt (9.05). Etwas verunsichert durch das ungewohnte Gefühl, an einem Schaukelringgerüst zu turnen, blieben die Turnerinnen etwas zurückhaltend. Jedoch konnten alle ihre Trainingsleistungen mehrheitlich abrufen. Am Sprung bewiesen die Turnerinnen Power und legten im Vergleich zum Training nochmals einen Zacken zu. Anou gelang besonders ihr erster Sprung, wofür sie tolle 9.15 Punkte erhielt. Leider liess die Konzentration am letzten Gerät etwas nach und es kam zu einigen Unsauberkeiten am Reck. Anou verpasste die Auszeichnungsränge am Ende um wenige Zehntelspunkte. Insgesamt stellten aber alle Turnerinnen ihre Fortschritte seit Anfang Saison unter Beweis und dürfen zufrieden mit ihren Leistungen sein. Bis zum nächsten Wettkampf im Herbst bleibt nun genügend Zeit, um den Übungen weiteren Schliff zu verleihen.
Am Nachmittag waren unsere Turnerinnen der Kategorie Damen an der Reihe. Besonders in dieser Kategorie zeigte sich auch im Feld der Startenden, dass es sich um einen aussergewöhnlichen Anlass handelte, denn beinahe 60 Turnerinnen gingen an den Start. Dementsprechend war die Nervosität spürbar. Nach einem etwas zittrigen Auftakt am Boden ging es an die Schaukelringe. Das Einturnen verlief etwas turbulent, das Ziel bestand darin, sich an das Gerüst zu gewöhnen. Das gelang erfolgreich, dementsprechend durften wir superschöne Wettkampfübungen bewundern. Der Sprung lief grösstenteils nach Plan und auch am Reck brillierten die Turnerinnen, leider fielen die Noten sehr streng aus. Noémie Käch zeigte trotz anfänglicher Nervosität einen sehr hochstehenden Wettkampf. Mit Noten zwischen 9.15 und der Kategorienhöchstnote am Sprung, 9.60, erreichte sie das hohe Total 37.20. Damit platzierte sie sich auf dem starken 5. Rang. Ebenfalls eine Auszeichnung erturnte sich Elena Kneubühler, sie brillierte besonders am Sprung (9.30). Nur 0.05 Punkte dahinter rangierte sich Sarah Schnüriger und verpasste damit die Auszeichnungsränge leider ganz knapp. Sie stellte ihr Können am Reck, am Boden und an den Schaukelringen unter Beweis und erturnte sich Noten zwischen 9.05 und 9.20. Mit der Rangierung in den Top 25 qualifizierte sich Elena zudem für die SM Challenge im Herbst, die sie gemeinsam mit den bereits an den Getu Games qualifizierten Turnerinnen Noémie, Sarah, Colette Koch und Cécile Jund bestreiten wird.
Zum Abschluss des Wettkampftages starteten unsere drei K7-Turnerinnen Elena Naegeli, Simona Haag und Cristina Dimmler. Die Zuschauerränge waren bis zum letzten Platz besetzt, die Stimmung im Festzelt brodelte. Davon liessen sich die Turnerinnen anstecken und starteten mit viel Elan in den Wettkampf. Der Auftakt am Sprung gelang nach Wunsch, die Turnerinnen konnten sich gut an die starke Federung des Minitrampolins anpassen und zeigten tolle Sprünge. Am Reck kam es vereinzelt zu Unsauberkeiten, davon liessen sich die Turnerinnen jedoch nicht beirren und begeisterten das Publikum mit schönen Bodenübungen. Die ungewohnten Schaukelringe stellten auch für die K7-Turnerinnen eine Herausforderung dar, nicht alles gelang optimal, im Grossen und Ganzen jedoch ein guter Abschluss. Cristina rief ihre Trainingsleistungen erfolgreich ab, besonders am Boden punktete sie (9.15). Dies verhalf ihr zum 25. Rang, womit sie ebenfalls für die SM Challenge in Willisau qualifiziert ist.
Nach diesem erfolgreichen Wochenende blicken wir nun auf eine grössere Wettkampfpause mit der Gelegenheit, das eine oder andere neue Element auszuprobieren oder fleissig weiter an den Wettkampfübungen zu feilen. Erst im September steht dann die zweite Hälfte der Qualifikation für die Schweizermeisterschaften an. Das Verbandsturnfest LU/OW/NW jedoch ist noch lange nicht vorbei, schon nächste Woche stehen die Vereinswettkämpfe an, wo es dann für unsere Turnerinnen der Sektion gilt, Bestleistungen auf das Bodenviereck zu zaubern.
Auszeichnungen
Kategorie 5
40. Rang: Rahana Foster
Kategorie Damen
5. Rang: Noémie Käch
17. Rang: Elena Kneubühler
Qualifizierte Turnerinnen für die SM Challenge in Willisau
Am vergangenen Wochenende fanden die Verbandsjugendmeisterschaften in Reiden statt. Turnerinnen des gesamten Verbands Luzern- Ob- und Nidwalden nehmen jeweils an diesem Wettkampf teil, dementsprechend gross ist die Konkurrenz. Das hielt unsere Turnerinnen der Kategorien 1-4 jedoch nicht davon ab, zum Abschluss dieser Wettkampfsaison nochmals ihre besten Leistungen zu präsentieren.
Für unsere K1-Turnerinnen galt es am Samstagvormittag ernst. Gleich am Startgerät Schaukelringe setzten die Turnerinnen ein Ausrufezeichen. Wir durften eine tadellose Übung nach der anderen bewundern. Dementsprechend hohe Noten wurden geschrieben. Joyleen Furrer erturnte sich die hohe Bestnote 9.55, Janina Brönnimann und Emma Wetzel erhielten tolle 9.40 Punkte. Mit Elan ging es weiter zum Sprung, das Einturnen klappte hervorragend. Leider stand die Nervosität beim einen oder anderen Wettkampfsprung noch etwas im Weg. Lynn Gschwind liess sich aber keineswegs beeindrucken (9.30). Die Reckübungen gelangen nach Wunsch, besonders Jelena Buinjac und Emilia Forrer stellten ihr Können unter Beweis (beide 9.30 Punkte). Für den Abschluss am Boden legten die Turnerinnen die letzte Nervosität beiseite und brillierten mit superschönen Leistungen, welche mit beeindruckenden Noten zwischen 8.85 und 9.45 belohnt wurden. Dies verhalf am Ende zu einem sehr erfreulichen Gesamtresultat: Emilia, Joyleen, Emma, Lynn, Jelena, Lorena Widmer und Janina durften alle eine Auszeichnung entgegennehmen. Einmal mehr zeigte sich, wie sehr sich die Disziplin und der Ehrgeiz in den letzten Trainings gelohnt hat. Wir sind superstolz auf euch!
In der letzten Abteilung am Samstag starteten die Turnerinnen der Kategorie 2. Die Nervosität war sehr gross, jedoch verwandelten die Turnerinnen diese erfolgreich in grosse Power am Startgerät Sprung. Die Noten fielen eher streng aus. Davon liessen sich die Turnerinnen aber nicht irritieren, dementsprechend gelangen die Reckübungen ebenfalls nach Wunsch. Am Boden wurde die Präzision und Körperspannung der Turnerinnen mit hohen Noten belohnt. Der Abschluss an den Schaukelringen gelang erfolgreich und die schönen Landungen hinterliessen bei den Wertungsrichtern nochmals einen guten letzten Eindruck. Adea Zogaj turnte einen konstanten und sehr hochstehenden Wettkampf, besonders mit ihrer Bodenübung sammelte sie wertvolle Punkte (9.65). Mit dem sehr hohen Total von 37.40 durfte sie schliesslich auf das Podest steigen und die Silbermedaille entgegennehmen. Auch Alissa Leinweber begeisterte die Zuschauer mit tadellosen Übungen, die mit Noten zwischen 9.10 und 9.35 belohnt wurden. Nur knapp verpasste sie die Top 10 und durfte auf dem tollen 11. Rang eine Auszeichnung entgegennehmen. Eine weitere Auszeichnung erturnte sich Mirta Schmid, sie brillierte besonders am Boden (9.40 Punkte). Herzliche Gratulation!
Die Turnerinnen der Kategorie 3 bestritten ihren Wettkampf am Sonntagvormittag. Der Auftakt am Reck gelang grösstenteils nach Wunsch. Besonders am Boden durften wir sehr schöne Übungen bewundern. Kira Baumann erturnte sich die beeindruckende Höchstnote 9.55 und auch Marisa Apuoke und Mia Pfulg brillierten (9.10 bzw. 9.00 Punkte). Besonders an den Schaukelringen zeigte sich, dass sich die fleissigen Trainings seit dem letzten Wettkampf gelohnt haben. Mit viel schöneren Schwüngen sammelten die Turnerinnen wertvolle Punkte. Mia wurde mit tollen 9.10 Punkten belohnt. Am Sprung holten die Turnerinnen nochmals ihre Power hervor. Havin Erkenek beeindruckte die Wertungsrichter mit ihrer Sprunghöhe und wurde entsprechend benotet (9.05 Punkte). Damit erturnte sie sich mit einem ansonsten konstanten Wettkampf schlussendlich eine Auszeichnung.
Zum Abschluss des Wochenendes turnten unsere K4-Turnerinnen am Sonntagnachmittag ihren Wettkampf. Die Nervosität war besonders am Startgerät Reck noch spürbar. Laura Koller zeigte sich jedoch unbeeindruckt und wurde für eine super Übung mit hohen 9.25 Punkten belohnt. Am Boden und an den Schaukelringen fielen die Noten besonders streng aus. Das Ziel bestand darin, sich davon nicht entmutigen zu lassen und überzeugt die Trainingsleistungen abzurufen. Das gelang Lina Widmer und Nina Greter am Boden besonders gut (9.15 bzw. 9.00 Punkte). Der Abschluss am Sprung verlief mit vereinzelten Unsicherheiten etwas turbulent, im Grossen und Ganzen meisterten die Turnerinnen aber auch diese Situation mit Bravour. Enya Furrer und Mara Fries wurden für ihre Power mit den Noten 9.10 bzw. 9.05 belohnt. Am Ende durften Lina, Janaina Portmann und Tabea Brun eine Auszeichnung entgegennehmen.
Wir dürfen auf einen erfolgreichen Saisonabschluss für unsere Turnerinnen der Kategorien 1-4 zurückblicken. Nun geht es in den kommenden Wochen wieder in die Aufbauphase wo das Erlernen neuer Elemente im Fokus steht.