Anlässlich des Abschlusses einer sehr erfolgreichen Turnsaison feierten wir am vergangenen Donnerstag gemeinsam den Samichlaus-Anlass. Die Brambergturnhalle füllte sich also nebst den Turnerinnen auch mit Eltern und Geschwistern.
Dieses Jahr gab es vor dem obligatorischen Besuch vom Samichlaus noch etwas Bewegung für alle. In verschiedene Teams aufgeteilt bestand das Ziel darin, einen Geschicklichkeitsparcours möglichst schnell zu absolvieren, und das unter lauten Anfeuerungsrufen der Zuschauer.
Bald schon traf der Samichlaus ein. In seinen Gedichten lobte er die Turnerinnen für ihren motivierten Einsatz in der Turnhalle und spornte sie weiter an, ihr Bestes zu geben. Im Anschluss wurden die Turnerinnen für erturnte Podestplätze und Auszeichnungen im vergangenen Jahr geehrt.
Mit Punsch und Kuchen liessen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Wir dürfen auf ein tolle Saison 2023 zurückblicken und freuen uns bereits jetzt auf ein weiteres erfolgreiches Turnjahr 2024.
Als das Team in Kirchberg eintraf, brodelte es bereits in der Wettkampfhalle. Die Turnerinnen machten sich einen ersten Eindruck vom Wettkampfplatz und sogen die super Stimmung auf. Mit viel Elan ging es bereits ans AufwƤrmen und letzte Vorbereitungen vor dem grossen Auftritt wurden getroffen.
Insgesamt zeigte das Team LU/OW/NW nicht nur eine starke Teamleistung, auch der Teamgeist war während des gesamten Wettkampfes zu spüren. Gegenseitig feuerten sich die Turnerinnen mit Unterstützung ihrer Fans zu Bestleistungen an. Deshalb war die Freude nach dem Wettkampf gross und die Turnerinnen durften stolz auf ihre Leistungen sein.
Trotzdem blieb es bis zur Rangverkündigung spannend, denn alle wussten, die Podest- und Auszeichnungsränge werden nur wenige Zehntelspunkte voneinander getrennt liegen. Schlussendlich entschied Team Aargau den Wettkampf in der Kategorie Damen für sich und verteidigte somit ihren Titel vom letzten Jahr. Auf das zweite Treppchen stieg Team Zürich. Den Kampf um Rang drei entschied schlussendlich ein einziger Zehntelspunkt, die unglaublich knappe Entscheidung fiel zu Gunsten des Team Solothurn aus, womit LU/OW/NW das Podest leider ganz knapp verpasste, aber dennoch den ebenfalls starken 4. Rang und somit eine Auszeichnung erturnte. Herzliche Gratulation!
Nachdem auch die restlichen Medaillen vergeben worden waren, strömten die Zuschauer in die Halle, um den Turnerinnen für ihre herausragenden Leistungen zu gratulieren. Ein Erinnerungsfoto mit dem Fanclub durfte natürlich auch nicht fehlen!
Zum Abschluss des Qualifikationsprozesses für die Schweizer Meisterschaften fand am vergangenen Samstag die SM Challenge in Luzern statt. Doch nicht nur in dieser Hinsicht ist die SM Challenge ein besonderes Ereignis, dieser Wettkampf ist zudem berühmt für einen weiteren Höhepunkt, die Super Challenge. Dabei treten nochmals sechs Turnerinnen und sechs Turner mit den höchsten Einzelnoten des Tages an ihrem Gerät an und kämpfen um den Super-Challenge-Pokal.
Dann hiess es erstmal abwarten, denn vor der noch anstehenden letzten Abteilung, Kategorie 7, lag Sarah mit ihrer Ringnote an erster Stelle, keine andere Turnerin hatte bis zu diesem Zeitpunkt eine hƶhere Note erreicht. Und tatsƤchlich wurde auch in der letzten Abteilung nur eine einzige hƶhere Note geschrieben. Somit durfte Sarah in der Super Challenge nochmals an den Schaukelringen antreten.
Eine besondere Herausforderung für die Turnenden stellt der Modus dar, in dem die Super Challenge durchgeführt wird. Jeweils abwechselnd turnt eine Turnerin oder ein Turner die Ćbung, welche von drei Wertungsrichtern bewertet wird. Dabei sind alle Augen auf den/die Turnende/n gerichtet, was nicht zu unterschƤtzen ist, denn im normalen Wettkampfgeschehen laufen mehrere GerƤte parallel.
Gespannt warteten wir also auf den Auftritt von Sarah, sie trat als vierte von sechs Turnerinnen an. Lautes Anfeuern, dann war es mucksmƤuschenstill in der Halle, alle Augen auf Sarah gerichtet. Sarah liess sich davon nicht beeindrucken und rief ihre Ćbung erneut tadellos ab. Zum Schluss setzte sie ihren Saltoabgang in den perfekten Stand, was auf diesem Niveau entscheidend sein kann. Entsprechend gross war die Freude und der Jubel.
Im Anschluss an die Super Challenge war es Zeit für die Rangverkündigung. Sarahs konstante Gesamtleistung in Kombination mit ihrer hohen Schaukelringnote verhalfen ihr zu einem Total von 37.25 Punkten. Damit erturnte sie sich den hervorragenden 4. Rang und somit eine Auszeichnung. Rebekka verpasste mit einem ebenfalls starken Total von 36.45 Punkten die Auszeichnungsränge ganz knapp.
Erneut wurde es spannend, als die Verkündung der Siegerin der Super Challenge anstand. Und tatsächlich, Sarah stellte mit ihrer phänomenalen Leistung alle anderen Konkurrentinnen in den Schatten und durfte mit 28.70 Punkten auf das oberste Podest steigen und den Super-Challenge-Pokal entgegennehmen. Herzliche Gratulation!
Wir sind sehr stolz auf eure gezeigten Leistungen und freuen uns bereits jetzt darauf, euch als Fanteam an die Schweizer Meisterschaften im November begleiten zu dürfen.
Neugierig und gut gelaunt trifft sich eine Gruppe Ehrenmitglieder um 09.50 Uhr in Luzern am Schiffsteg 1. Bei sonnigem Herbstwetter bringt uns Schiff Diamant nach Weggis. Tagesziel ist Besichtigung der Firma Thermoplan, Hersteller von Kaffee-Vollautomaten.
Auf dem Schiff wird uns allen ein Kaffee offeriert, bezahlt aus der Kasse. Nach Ankunft in Weggis gibt es einen kleinen Spaziergang zum Seehotel St. Gotthard, im Gartenrestaurant geniessen wir ein feines Mittagessen, begleitet von munteren GesprƤchen.
GestƤrkt begeben wir uns mit Bus 502 bis Haltestelle āZopfā, dort bahnen wir uns den Weg durch die Grossbaustelle zum Eingang der Firma Thermoplan.
Herr Thomas van Es erwartet unsere Gruppe und führt uns in den Show-Room. In einer Einführung erfahren wir, dass die Firma Thermoplan 1974 in Küssnacht gegründet wurde. Angefangen wurde mit der Produktion von Rahmbläsern für Gastrobetriebe. Erweitert wurde der Betrieb mit Kaffeevollautomaten, der Sitz 1985 nach Weggis verlegt, ein Neubau für die Produktionserweiterung kann demnächst bezogen werden. Drei grosse Kunden sind Starbucks, Costa Coffee und Nestle mit Nespresso, diese drei machen ca. 50% des Umsatzes aus, der Rest erfolgt mit eigenem Vertrieb. Letztes Jahr wurde ein Umsatz von 335 Mio. Fr. erwirtschaftet. Der Firma ist es ganz wichtig, dass sämtliche Teile der Kaffeeautomaten in der Schweiz produziert werden, alle Maschinen sind also Made in Switzerland. Vertrieben werden die Maschinen in 82 Ländern durch Partner. Ein Rundgang durch die Produktion rundet unseren Besuch ab.
Mit Bus 502 fahren wir bis Bahnhof Küssnacht, dann bringt uns die SBB zurück nach Luzern. An diesem Tag wurde uns viel neues Wissen vermittelt, es war spannend zu erfahren, dass es heute immer noch mƶglich ist, mit einem innovativen Produkt, das von A ā Z in der Schweiz hergestellt wird, den Weltmarkt zu erobern.
Bereits neigt sich die Wettkampfsaison wieder ihrem Ende zu. Am vergangenen Samstag bestritten die Turnerinnen ab Kategorie 5 den letzten regulären Wettkampf, bevor es für einige Turnerinnen in die Endrunde der Qualifikation für die diesjährigen Schweizer Meisterschaften geht.
Unsere K5-Turnerinnen starteten am Morgen früh in der ersten Abteilung. Der Auftakt an den Schaukelringen gelang nach Wunsch. Am Sprung kam es vereinzelt zu Patzern, kombiniert mit etwas strengen Bewertungen. Die Turnerinnen liessen sich aber nicht entmutigen und zeigten tolle Leistungen am Reck. Mattea Wespi wurde für ihre schƶne Ćbung mit der Bestnote 9.05 belohnt. Zum Schluss brillierten die Turnerinnen nochmals am Boden. Noemi Seoane erturnte sich gute 9.00 Punkte. Nun beginnt für die Turnerinnen eine lƤngere Aufbauphase mit der Gelegenheit, neue Elemente zu lernen und Unsauberkeiten auszubessern.
Gegen Mittag galt es für die Turnerinnen der Kategorie 6, ihre Bestleistungen abzurufen. Am StartgerƤt Boden durften wir sehr schƶne Ćbungen bewundern. Anina Albrecht bewies ihr Kƶnnen an diesem GerƤt und wurde mit der super Note 9.65 belohnt, Quirine Velstra erturnte sich ebenfalls tolle 9.10 Punkte. Mit Elan ging es weiter an die Schaukelringe, die Ćbungen gelangen nach Wunsch. Leider fielen die Wertungen eher streng aus. Am Sprung bewiesen die Turnerinnen ihre Power. Simona Haag erturnte sich mit einem sehr schƶnen gestreckten Salto die Bestnote 9.20. Der Abschluss am Reck gelang leider nicht ganz wie gewünscht, einzelne Fehler schlichen sich ein. Der kommende Aufbau wird bestimmt auch dabei helfen, etwas mehr Konstanz in den Ćbungen zu erreichen.
Wo für einige die Saison nun beendet ist, steigt für andere langsam aber sicher die Spannung um die Qualifikation für einen begehrten Startplatz an den Schweizer Meisterschaften. Der endgültige Entscheid fällt in zwei Wochen an der SM Challenge in Luzern.
Auch dieses Jahr wollte sich der STV Luzern bei seinen Leitern mit einem gemeinsamen Ausflug für ihren tatkräftigen Einsatz in der Turnhalle bedanken. Nach dem letztjährigen Leiterausflug ins Bouncelab ging es dieses Mal ins City Boulder in Kriens. Wir trafen uns am Sonntagmorgen bei herrlichem Wetter bei der Kletterhalle. Zuerst gab es ein kleines Aufwärmen und auch einige Instruktionen durften nicht fehlen. Dann ging es endlich an die Boulder-Wände. Zuerst etwas einfachere Routen, dann nach und nach wagten wir uns auch an schwierigere Elemente. Zwischendurch bekamen wir wertvolle technische Inputs, die wir gleich versuchten, in die Tat umzusetzen. Nach zwei fleissigen Stunden liessen die Kräfte langsam nach. Zur Erholung ging es bei strahlendem Sonnenschein für viele gleich weiter in die Badi. Dort liessen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Der letzte Höhepunkt der Sommersaison stand am vergangenen Wochenende auf dem Programm: Das Verbandsturnfest Wangen. Dieses Mal war nicht an Ausschlafen zu denken, schon um 6 Uhr früh fuhr unser Zug nach Bern. Auf der Hinfahrt wurde bereits fleissig frisiert und vorbereitet.
Auf dem Festgelände eingetroffen, machten wir uns ein Bild vom Wettkampfplatz. Die letzte Müdigkeit verflog mit den ersten beiden Trockendurchgängen und Vorfreude machte sich breit. Bei angenehm kühlen Morgentemperaturen machten wir uns ans Einturnen und übten letzte Akroelemente auf der Wiese. Zum Abschluss nochmals ein Trockendurchgang, dann waren wir bereit für unseren Auftritt.
Mit tatkräftiger Unterstützung des Publikums turnten wir zum letzten Mal diese Saison unser Programm. Für unsere tolle Leistung erhielten wir die super Note 9.50, damit erturnten wir uns den zweiten Rang.
Den Rest des Tages genossen wir das herrliche Wetter und bestaunten andere Vereine bei ihren Auftritten. Nach dem Abendessen machten wir uns bereit für das Fest. Wir verbrachten lustige gemeinsame Stunden.
Am Sonntagmorgen stand zuerst etwas Erholung auf dem Programm. An der Schlussfeier durften wir nochmals einige tolle Auftritte geniessen. Anschliessend machten wir uns müde, aber zufrieden wieder auf den Rückweg nach Luzern.
Wir schauen auf ein tolles Jahr mit vielen schönen und lustigen Momenten als Team zurück und freuen uns bereits jetzt aufs nächste Jahr.